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Archiv: PV


Militärische Konversionsflächen nutzen und Denkmalschutz ändern

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Nutzung von Solarenergie, vor allem den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf militärischen Konversionsflächen erleichtern. Auch die Vorschriften beim Denkmalschutz sollen geändert werden. Die Pläne sind Teil des vor wenigen Tagen von Sandra Enkhardt in pv magazine vorgestellten „Entfesselungspakets II“.

China 2017: Fast 53 GW Neu-PV


Erneuter Zubau-Rekord im Reich der Mitte – mehr als der halbe Weltmarkt

2015 sind in China fast 35 GW Photovoltaik neu gebaut worden. Jetzt, 2017, wurden nochmals deutlich mehr PV-Anlagen in China installiert worden. Gut ein Drittel der Neuanlagen aus dem vergangenen Jahr sollen nach Schätzungen der Asia Europe Clean Energy (Solar) Advisory Co. Ltd. (AECEA) sogenannte distributed (dezentrale) PV-Anlagen sein, schrieb

innogy mit 5 GW EE-Portfolio


Neue Märkte Irland, Kanada und USA

Die RWE-Abspaltung innogy berichtet stolz in einer Medienmitteilung, sie gehöre mit mehr als „1.000 MW anteiliger installierter Leistung zu den weltweit führenden Betreibern von Offshore-Windparks“. Gleichzeitig sei sie mit 1.800 MW anteiliger installierter Leistung einer der größten Betreiber von Onshore-Windparks in Europa. Rechnerisch könnten damit 2,5 Millionen Haushalte mit grüner Energie versorgt werden. Diese solide Basis soll durch den Eintritt in neue Märkte sowie in großflächige PV-Projekte (1 GW) ausgeweitet werden. Insgesamt verfüge innogy über eine Projektpipeline von mehr als 5.000 MW im Bereich Erneuerbare Energien.

FAZ auf dem Holzweg


Schlampige Recherche führt zu Solar-Bashing

„Solarstrom ist überteuert und ineffizient“ betitelte die (eigentlich als seriös geltende) Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Verriss der Solarenergie von Andreas Mihm: Der kommt aufgrund von Zahlen des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) zu dem Schluss, die EEG-Förderung von Photovoltaik sei „die teuerste Strategie zur Vermeidung von CO2„. Michael Fuhs weist dagegen dem FAZ-Schreiber in pv magazine grobe Irrtümer nach: Die FAZ liege „damit nicht nur falsch. Auch die zitierte Quelle gibt das nicht her“.

Wieder mehr PV-Dächer


Nachfrage um ein Viertel gestiegen

Die Nachfrage nach PV-Anlagen hat 2017 spürbar zugelegt, meldete der Branchenverband BSW-Solar am 04.01.2017. Jedes zweite neue Solardach werde mit Batteriespeicher kombiniert. Daher fordert der Bundesverband Solarwirtschaft die Beseitigung von Marktbarrieren zur notwendigen Vervielfachung der PV-Installationsleistung.

BP macht wieder auf PV


British Petroleum steigt für 227 Millionen Euro bei Lightsource ein

Der britische Ölriese BP kehrt nach Jahren der EE-Abstinenz wieder in die PV-Branche zurück. Im Zuge einer strategischen Partnerschaft übernimmt er 43 Prozent der Anteile an Lightsource.

Phoenix Solar insolvent


US-Firma treibt PV-DFirma in den Ruin

Ein US-Großkunde zwingt eines der letzten angesehenen deutschen PV-Unternehmen in die Knie: Die verfügbaren Mittel reichen nicht mehr aus. Versuche, mit dem Kunden zu einer Lösung zu kommen, schlugen fehl. In dieser Woche werde beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet, teilte die Phoenix Solar AG aus dem bayersichen Sukzemoos am 08.08.2017 mit.


2016: 381 Mrd. kWh EE

2017 ist noch nicht zu Ende, doch bereits jetzt kann von einem Ökostromrekord gesprochen werden. Laut Berechnungen des Energieanbieters E.ON wurden in diesem Jahr bereits bis Mitte November 131 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom durch Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen produziert. Nach Angaben des Unternehmens wären damit schon sechs Wochen vor Jahresende zwei Mrd. kWh mehr Strom mittels dieser Energieträger erzeugt worden als im Gesamtjahr 2016 – auch wenn die offiziellen Zahlen für 2016 etwas anders lauten (s.u.).Das teilte die Agentur für Erneuerbare Energien mit.


Anzahl der Einzelanlagen verringern

Forscher der der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg entwickeln gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Energieversorgung und Wirtschaft eine sogenannte hybride Kompensationsanlage – eine Verbindung von Energiespeicher und leistungsfähigem Umrichter, der den Signalverlauf im Stromnetz beeinflussen kann. Damit soll die Zahl der Einzelanlagen verringert werden. Denn Netzbetreiber müssen neben der Verteilung des in vielen Wind- und Photovoltaikanlagen erzeugten Strom auch für eine gleichbleibend hohe Qualität in der Stromversorgung sorgen. Diese Qualität mit einzelnen Anlagen und Elementen zu sichern, ist aufwändig.


Der World Energy Outlook der IEA 2017 – Kritik: Solarentwicklung ignoriert – E-Fuels unbekannt

Zu den großen Veränderungen der Energieszene gehören vor allem die weltweite rasche Verbreitung wichtiger Erneuerbarer Energietechnologien, deren stark sinkende Kosten und die wachsende Bedeutung der Elektrizität. Aber auch die tiefgreifenden Umstellungen in Chinas Wirtschaft und dessen Abkehr von der Kohle, sowie die kontinuierliche Expansion der Schiefergas- und -ölförderung in den USA machen sich bemerkbar. Das sind die zentralen Aussagen des World Energy Outlooks 2017 der Internationalen Energieagentur (IEA), der am 17.11.2017 in Berlin von IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol vorgestellt wurde, und der die Entwicklung von Energieangebot und -nachfrage anhand aktualisierter Projektionen bis 2040 darstellt. Das manager magazin kritisierte scharf, dass der WEO seit Jahren die Entwicklung der Solarenergie ignoriere. Und die eben diskutierten E-Fuels auch, so Solarify.

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