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Archiv: Geothermie


IRENA-Report: Solar mit 3,1 Mio. Arbeitsplätzen

2016 gaben Erneuerbare Energien (EE) 9,8 Millionen Menschen Arbeit. Mehr als 3,1 Mio. sind inzwischen weltweit in der Solarindustrie beschäftigt – eine Zunahme um zwölf Prozent. Laut dem am 24.05.2017 im Rahmen der 13. Ratssitzung vorgestellten Jahresbericht 2017 der International Renewable Energy Agency (IRENA) unter dem Titel Renewable Energy and Jobs schaffen die Erneuerbaren mehr Arbeitsplätze, als durch die globale Energiewende verloren gehen.


Greenpeace und Energie-Experten zeigen Optionen für ein klimaverträgliches Geschäftsmodell auf

Greenpeace LogoGreenpeace Austria präsentierte am 17.05.2017 eine zukunftsfähige Vision für den österreichischen Mineralölkonzern OMV (früher Österreichische Mineralölverwaltung, ÖMV). OMV LogoErdöl und Erdgas spielen darin keine Rolle; stattdessen sind mögliche nicht nur gewinnbringende, sondern auch klimafreundliche Wege Geothermie, Ausbau bereits bestehender OMV-Tankstellen für die Elektromobilität, verstärkte Produktion von Wasserstoff sowie die Entwicklung von klimaverträglichen Kraftstoffen für die Luftfahrt. Mit dem Vorschlag will Greenpeace die Transformation des Konzerns unterstützen.

Rekordjahr für weltweite EE


IRENA-Staistik

„Wir sind Zeuge einer Energietransformation, die sich weltweit durchsetzt, und das spiegelt sich in einem weiteren rekordverdächtigen Jahr des Kapazitätsausbaus für erneuerbare Energien wider“, sagte Generaldirektor Adnan Amin anlässlich der Veröffentlichung der Jahresstatistik Renewable Energy Capacity Statistics 2017 der in Abu Dhabi ansässigen Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Laut dem Bericht hat der Ausbau Erneuerbarer Energien um 161 GW Leistung zugenommen, das bisher stärkste Jahr – auf inzwischen 2.006 GW weltweit Kapazität (plus 8,7 Prozent im Verhältnis zu Ende 2015). Die Solarenergie wuchs dabei besonders stark.

GeoSpeicher.bw


Neu vom KIT

Abwärme im Untergrund zwischenspeichern und später wieder abrufen – ist das Ziel des vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekts GeoSpeicher.bw. Ganz konkrete Projekte wie die Nutzung der Abwärme eines Schwimmbads, die Kälte- und Wärmeversorgung eines Klinikums oder auch für das Elefantenhaus der Wilhelma in Stuttgart stehen auf dem Plan. Das Umweltministerium Baden-Württembergs bewilligte rund 880.000 Euro, um an acht Standorten das Potenzial der geothermischen Wärmespeicherung wissenschaftlich zu bewerten.


Tiefengeothermie darf nicht zum Einfallstor für Fracking werden

BBU logoAngesichts der Debatte über die verstärkte Nutzung von Erdwärme hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) in einer Pressemitteilung vom 10.08.2016 davor gewarnt, sämtliche Formen der Geothermie ungeprüft zu befürworten. So seien die Arten der Tiefengeothermie abzulehnen, die auf die Anwendung der Fracking-Technik setzten. Andere Formen der Tiefengeothermie seien im Detail auf ihre Umweltauswirkungen zu überprüfen.


Vergütung für Geothermiestrom bleibt bis 2021 stabil

Bundesverband Geothermie logoNicht alle verdammen das neue EEG: Der Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. (BVG), Erwin Knapek, lobte die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Mit der deutlichen Verschiebung des Degressionsbeginns von 2018 auf 2021 schaffe das Parlament Vertrauensschutz für Investoren und fördere den weiteren Ausbau Tiefer Geothermie.


20 Prozent der Zulieferkomponenten der weltweiten Windkraft kommen aus Deutschland – mit freundlicher Genehmigung

Erneuerbare Energien LogoIn den USA überholten die Erneuerbaren-Jobs 2015 auch den Öl- und Gassektor. Deutschland Irena JahrbuchWindzulieferer exportierten zwei Drittel ihrer Produktion. Zahlen zum weltweiten Jobmarkt. Aus der neuesten Veröffentlichung der International Renewable Energy Agency (IRENA) geht hervor, dass der weltweite Regenerativsektor (ohne Wasserkraft) 8,1 Millionen Menschen im Jahr 2015 in Lohn und Brot hielt. 2014 waren es noch 7,7 Millionen. IRENA erwartet, dass 2030 sogar 24 Millionen Menschen in Regenerativjobs beschäftigt sein werden.


Unterföhring versorgt 2.000 Haushalte mit Erdwärme

Unterföhring - Foto © geovol.deIm bayerischen Unterföhring nördlich von München wurde Ende Februar 2016 die Erweiterung der Energiezentrale in Betrieb genommen – die damit zur leistungsstärksten Geothermie-Anlage Deutschlands wurde. Mit insgesamt 22 MW Wärmeleistung wird der Betreiber Geovol Geovol logokünftig mehr als 2.000 Haushalte und 50 Gewerbekunden versorgen. Rund 52 Millionen Euro hat die Gemeinde bisher in die Anlage und das zugehörige Fernwärmenetz investiert.


Kartenatlas zu Themen der Energie- und Rohstoffwende

Fraunhofer UMSICHT öffnet seine (kartografischen) Datenbestände zu den Themen Energieproduktion und -verbrauch. Wie viel Energie wird wo produziert und benötigt? Welche Einsparung könnte generiert werden, wenn alle alten Elektrogeräte gegen moderne Geräte ausgetauscht würden? Der Kartenatlas Maps4Use liefert aus einer Hand Antworten auf diese und viele weitere Fragen zur Energiewende. In regelmäßigen Abständen wird neues Kartenmaterial zur freien Verfügung gestellt.

Türkei: 5 GW PV bis 2013

Die Regierung in Ankara will bis 2023 insgesamt 61 GW Erneuerbare Energien, davon fünf PV, zubauen. Das geht aus dem ersten türkischen Aktionsplan für Erneuerbare Energien hervor. Demnach soll finanzielle Unterstützung von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung kommen.

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