SOLARIFY

Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




Elektrische Polarisation lässt sich durch äußeres Feld um­schalten

Physiker des HZB haben an BESSY II topologische Isolatoren untersucht – Materialien, die an ihren Ober­flächen sehr gut Strom leiten, während sie sich im Innern wie Iso­la­toren verhalten. Dabei entdeckten sie einer Medienmitteilung zufolge einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen.


Greenpeace Energy startet neues Effizienzangebot

Drei von vier Deutschen möchten ihren Stromverbrauch senken und Energie einsparen. Dabei ist das Motiv, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ebenso wichtig wie das Schonen der eigenen Haushaltskasse. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. 78 Prozent der Befragten würden gerne Strom sparen, um Kosten zu senken. Fast ebenso viele (76 Prozent) denken gleichzeitig an das Klima und möchten ihren Stromverbrauch reduzieren, um die Umwelt zu schützen.


UFZ-Forscher zeigen: Große Flusssysteme sind hauptverantwortlich für Plastikverschmutzung der Ozeane

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer – ein globales Umweltproblem mit nicht abzusehenden ökologischen Folgen. Um den Plastikeintrag reduzieren zu können, muss klar sein, über welchen Weg das Plastik ins Meer kommt. Bisher war darüber nur wenig bekannt. Dem ist nun ein interdisziplinäres Forscherteam unter Leitung des UFZ nachgegangen. Es konnte zeigen, dass Plastikmüll vor allem über große Flüsse ins Meer eingetragen wird. Publiziert sind die Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Environmental Science & Technology.


PreCOP erfolgreich abgeschlossen – Flasbarth: „Welt kann sich auf ambitionierte Weltklimakonferenz freuen“

Ab dem 06.11.2017 kommen Delegierte aus 197 Nationen in Bonn zusammen, um unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi bei der 23. UN-Klimakonferenz (COP23), die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu verhandeln. Deutschland unterstützt den Inselstaat als technischer Gastgeber. Auf Einladung des Premierministers der Republik Fidschi, Frank Bainimarama, fand vom 17.-18.10.2017 die so genannte PreCOP statt, das Vorbereitungstreffen für die Weltklimakonferenz.


acatech-Festveranstaltung 2017

Die acatech-Festveranstaltung 2017 im Berliner Konzerthaus war dem Mittelstand gewidmet. acatech-Präsident Henning Kagermann bot einen Ausblick auf kommende innovationspolitische Themen. Ein Leitgedanke: Der deutsche Mittelstand braucht mehr partnerschaftliche Kooperation von Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssten besseren Zugang zur Spitzenforschung bekommen. Diesen Gedanken von Ex-Forschungsminister Heinz Riesenhuber nahm Dieter Spath auf und forderte eine Innovationsoffensive für den Mittelstand.

Vorschau auf COP23


Weltklimakonferenz in Bonn: Landesregierung und BMUB zeigen Klimaschutz-Lösungen „made in NRW“

Im November blickt die Welt nach Bonn. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi und mit Unterstützung des Bundes und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen findet die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn statt. Über 20.000 internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Diplomatie, Politik und Zivilgesellschaft werden hierzu erwartet – so eine gemeinsame Pressemitteilung des BMUB mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.


Kosmisches Ereignis im sichtbaren Licht beobachtet – Erklärung für Gammablitze

Die New York Times machte einen „Breaking News Alert (LIGO Detects Fierce Collision of Neutron Stars for the First Time)“ daraus: Zum ersten Mal haben Forscher – laut einer jetzt veröffentlichten Medienmitteilung der Max-Planck-Gesellschaft – die Gravitationswellen von zwei verschmelzenden Neutronensternen in mehreren Bereichen des elektromagnetischen Spektrums gemessen und gleichzeitig das dabei entstandene Licht registriert. Das historische Ereignis von vor 130 Millionen Jahren, „als bei uns noch Dinosaurier über die Erde liefen“ (NYT) erzeugte eine Energiestrahlung, 100 Millionen mal so intensiv wie die der Sonne.

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Amtseid?


Wahlentscheidung

Alle Regierungsmitglieder in Bund und Ländern haben in Ihrem Amtseid vor Bundestag und Landtagen geschworen: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Mal mit, mal ohne Gottesbezug. (Die Kursiv-Hervorhebung stammt von Solarify.) Immer mehr Institutionen auf nationaler und europäischer Ebene prangern aber inzwischen an, dass Schaden entsteht: Durch die schmutzigen Diesel. Wahrheitswidrig behaupten Politik und Automobilindustrie zwar unisono und gebetsmühlenartig, dass der Diesel noch lange gebraucht werde, weil er klimafreundlicher sei als Benziner. Das trifft aber nicht zu – Diesel emittieren genauso viel CO2 wie Benziner – und es spricht viel dafür, dass alle Beteiligten das wissen. Ebenso konnten sie wiederholt nachlesen, dass Tausende von Menschen in Europa – in Deutschland ist von 10.900 die Rede – vorzeitig sterben, als Folge der von den Selbstzündern teils um das Zigfache überschrittenen Stickoxid-Grenzwerte. Dabei wäre gar nicht schwer, den Diesel sauberer zu machen, es wäre gar nicht schwer, mehr Elektromobilität (und dafür mehr Erneuerbare Energien) zu produzieren, es wäre gar nicht schwer, mehr in die Entwicklung von nahezu klimaunschädlichen Designer Fuels zu stecken – Verbrennungsmotoren könnten im Prinzip erhalten bleiben.. Aber: all das kam im Wahlkampf nicht oder kaum vor. Es muss nicht, könnte aber ein Kriterium der Wahlentscheidung sein, eines von vielen für die vielen noch Unentschlossenen. Damit die künftigen Amtseide wieder ernst genommen werden.
-Gerhard Hofmann-

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