Bundesrat stimmt geänderter Ladesäulenverordnung zu

VKU: “Bremse statt Turbo”

In der Plenarsitzung am 17.09.2021 hat der Bundesrat dem Regierungsvorschlag zur geänderten Ladesäulenverordnung zugestimmt, die vor allem für Erleichterungen beim spontanen Laden von Elektrofahrzeugen sorgen soll. Neu errichtete Ladepunkte müssen demnach künftig über eine Schnittstelle verfügen, mithilfe derer Standortinformationen und dynamische Daten wie der Belegungsstatus übermittelt werden können. Damit werde es für Ladewillige leichter, freie Ladesäulen zu finden. VKU-Chef Liebing kritisierte, damit werde statt eines Turbo auf die “Bremse” getreten. weiterlesen…

Wie sieht eine europäische Ladeinfrastruktur für E-Lkw aus?

30.000 aggregierte Haltestandorte und Logistikaktivitäten von rund 400.000 Lkw untersucht

Batterieelektrische Lkw können einen großen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr leisten – da sie jedoch meist lange Strecken zurücklegen, wird in ganz Europa ein dichtes Ladeinfrastrukturnetz gebraucht, um ihrer begrenzten Reichweite zu begegnen. In diesem Kontext analysiert eine am 09.06.2021 veröffentlichten Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, die im Auftrag des europäischen Automobilherstellerverbandes erstellt wurde, mögliche Ladepunkte für E-Lkw in Europa. weiterlesen…

300 Millionen Euro für die Lade-Infrastruktur vor Ort

Scheuer: “Wir bauen die Lade-Infrastruktur dort auf, wo sie gebraucht wird: vor Ort!”

Mit dem neuen Förderprogramm “Lade-Infrastruktur vor Ort” beschleunigt das BMVI Angaben auf seiner Webseite zufolge den Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300 Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versteht “vor Ort” wörtlich: “Wir bauen die Lade-Infrastruktur dort auf, wo sie im Alltag gebraucht wird – ,vor Ort’: an Supermärkten, Hotels, Restaurants, Schwimmbädern oder Sportplätzen. Damit unterstützen wir eine Lösung für all die Menschen, die weder Zuhause noch beim Arbeitgeber laden können. Mit den 300 Millionen Euro Förderung bringen wir noch mehr Lademöglichkeiten genau dorthin, wo die Autos ohnehin schon parken.” weiterlesen…

Bundeskartellamt nimmt Ladeinfrastruktur unter die Lupe

“Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge”

Um den Wettbewerb beim Ausbau und bei der Nutzung der Ladeinfrastruktur für Elektroautos zu gewährleisten, untersucht das Bundeskartellamt die aktuelle Praxis. Im Amtsdeutsch am 09.07.2020: “Sektoruntersuchung im Bereich öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge”. Die Wettbewerbshüter reagieren damit auf Beschwerden von Nutzern und Dienstleistern. Mehr Wettbewerb auf dem Markt für Ladelösungen für Elektroautos macht es auch Dienstleistern einfacher, ihre Lösungen anzubieten. weiterlesen…

„Intelligent laden”

Stromnetz fit für E-Mobilität machen

Ob die Umstellung auf Elektromobilität klappt, hängt unter anderem vom Stromnetz ab; denn es besteht die Gefahr, dass dieses instabil reagiert oder gar zum Teil ausfällt, wenn sehr viele E-Fahrzeuge gleichzeitig laden und das Stromnetz nicht ausreichend ausgebaut ist. Das Problem: Der Ausbau der Stromnetze kostet viel Geld und dauert. Ein europaweites Forschungsteam hat im EU-Horizon-Projekt „ELECTRIFIC“ Ideen entwickelt, um die Umstellung auf E-Mobilität klug zu steuern. Forschende der Universität Passau fokussieren sich einer Medienmitteilung folgend auf die intelligente Einbindung der Ladeprozesse in das Stromnetz, wie sich das bestehende Netz mit Hilfe von künstlicher Intelligenz optimieren lässt. weiterlesen…

E-Auto-Quote und bessere Ladeinfrastruktur fördern Elektromobilität wirksam und günstig

Greenpeace-Studie untersucht zehn politische Förderinstrumente

Eine feste E-Auto-Quote für Hersteller und ein dichtes Netz an Ladestationen beschleunigen den Umstieg auf klimafreundliche Elektroautos deutlich. Wirksamer ist lediglich ein verbindliches Enddatum für Diesel- und Benzinmotoren. Dies zeigt eine am 07.06.2019 veröffentlichte Studie des Berliner Umweltforschungsinstituts Ecologic im Auftrag von Greenpeace. Die Studie untersucht zehn schon heute in verschiedenen Ländern eingesetzte Förderinstrumente auf ihre Wirksamkeit. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fördert E-Mobilität bislang hauptsächlich mit finanziellen Anreizen. Zum 1. Januar 2019 waren in Deutschland 83.200 E-Autos zugelassen – weniger als 0,2 Prozent aller Pkw. „Kaufprämien alleine sind teuer und bringen E-Autos nicht aus der Nische“, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. „Andere Länder bringen den Umstieg auf klimafreundliche Autos viel schneller voran als Minister Scheuer.“ weiterlesen…