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Archiv: Elektromobilität


Nachhaltige Rohstoffversorgung für die Elektromobilität

Auch wenn der Anteil der Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2050 signifikant ansteigt, kann die Rohstoffnachfrage für die Elektromobilität gedeckt werden. Die weltweiten Vorkommen an Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin übersteigen den prognostizierten Bedarf deutlich. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine am 05.10.2017 vorgestellte Analyse des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Verkehrswende.


Handlungsempfehlungen des Öko-Instituts zur Gestaltung des Beitrags der Elektromobilität zum Klimaschutz

Mehr Elektromobilität soll die Klimabilanz des Verkehrs retten. Notwendiger Baustein dafür sei der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien. Nur dann könnten Elektrofahrzeuge den Klimavorteil gegenüber Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren weiter ausbauen.
Analysen des Öko-Instituts e. V. zeigten jedoch, dass Elektromobilität bereits heute eine vorteilhaftere Klimabilanz als konventionelle Fahrzeuge habe. Und das obwohl der heutige Strommix nur zu gut 30 Prozent aus erneuerbaren und noch zu knapp 70 Prozent aus fossilen Energieträgern sowie Kernenergie bestehe.


Öko-Instituts: Faktencheck Elektromobilität

Sind Elektroautos geeignet, die verkehrsbedingten Umweltprobleme zu lösen? Wieviel Strom wird für Elektromobilität in Zukunft benötigt? Sind ausreichend Rohstoffe für Elektromotoren verfügbar? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich und was bedeutet dies für die Zukunft der Automobilindustrie?
Diese und andere häufig gestellten Fragen beantwortet das Expertenteam des Öko-Instituts Freiburg im Hintergrundpapier „Faktencheck Elektromobilität“.


Saubere Mobilität – Chance für den Industriestandort Deutschland

„Die aktuelle Aufarbeitung der Abgasproblematik von Kraftfahrzeugen mit Dieselmotoren ist notwendig, fokussiert aber auf die Vergangenheit. Umso wichtiger ist der Blick nach vorne und die Sicherstellung, dass endlich innovative, abgasfreie Mobilitätskonzepte umgesetzt werden“, sagt Peter Röttgen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Es gehe dabei nicht nur um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Automobilsektors, sondern auch um die Verknüpfung mit der Energiewirtschaft.


Tool für bedarfsgerechten Ausbau der Schnelllade-Infrastruktur

Ein bedarfsgerechtes Netz an Ladesäulen ist ein wichtiger Schlüssel für die Akzeptanz von Elektromobilität. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI haben für die Region Stuttgart ein Geoinformations-Tool für die Analyse von Standorten für Schnellladestationen entwickelt. Das Planungswerkzeug berücksichtigt unter anderem die Erreichbarkeit der Stationen, prognostiziert den Ladebedarf und lässt sich an unterschiedliche Rahmenbedingungen anpassen.


Greenpeace und Energie-Experten zeigen Optionen für ein klimaverträgliches Geschäftsmodell auf

Greenpeace LogoGreenpeace Austria präsentierte am 17.05.2017 eine zukunftsfähige Vision für den österreichischen Mineralölkonzern OMV (früher Österreichische Mineralölverwaltung, ÖMV). OMV LogoErdöl und Erdgas spielen darin keine Rolle; stattdessen sind mögliche nicht nur gewinnbringende, sondern auch klimafreundliche Wege Geothermie, Ausbau bereits bestehender OMV-Tankstellen für die Elektromobilität, verstärkte Produktion von Wasserstoff sowie die Entwicklung von klimaverträglichen Kraftstoffen für die Luftfahrt. Mit dem Vorschlag will Greenpeace die Transformation des Konzerns unterstützen.


Öko-Institut mit Online-Kostenrechner Elektromobilität

Elektromobilität ist angesichts von Dieselskandal und der Diskussion um Fahrverbote in aller Munde. Dennoch fehlt Verbrauchern bisher die Möglichkeit, konkret und individuell auszurechnen, welche Vorteile ein Elektrofahrzeug im Vergleich zum konventionellen Pkw hinsichtlich Kosten und Umwelt hat. Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut einen Onlinerechner entwickelt, der ab heute allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht.


ZSW-System-Analyse: 11.624 Neuzulassungen in Deutschland

ZSW LogoIm ersten Quartal 2017 wurden insgesamt 11.624 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, darunter 5.060 rein batterieelektrisch betriebene PKW sowie 5.264 Pkw mit zusätzlichem Verbrennungsmotor. Damit konnte die Elektromobilität hierzulande ein Rekordwachstum verzeichnen – noch nie wurden innerhalb eines Quartals mehr Elektrofahrzeuge in Deutschland angemeldet. Diese und andere, regelmäßig aktualisierte Daten zur Entwicklung der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien präsentiert laut ZSW-Pressemitteilung vom 26.04.2017 das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg fortan auf seiner Internetseite www.zsw-bw.de.


Übersicht über öffentliche Ladeeinrichtungen für Elektroautos stößt auf Kritik des eigenen Beiratsvorsitzenden

Die Bundesnetzagentur hat am 18.04.2017 eine interaktive Übersichtskarte von öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile in Deutschland veröffentlicht. Damit hätten Interessierte einen Überblick über die aktuelle Verteilung der Ladesäulen, sagte Agenturpräsident Jochen Homann und zeigte sich „zuversichtlich, dass der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur zügig voranschreiten wird.“ Denn immer mehr regionale Anbieter richteten öffentliche Ladepunkte ein. Niedersachsens Wirtschaftsminister und Netzagentur-Beiratsvorsitzender Olaf Lies (SPD) dagegen kritisierte die Karte heftig – diese spiegele „nicht im Ansatz“ die Realität wider.


Private Haushalte messen Photovoltaik und E-Autos größte Bedeutung für künftige Nutzung bei

EuPD-Research-LogoEine Befragung von 1.000 privaten Haushalten stellt die aktuelle Relevanz von sogenannten „grünen Produkten“ für die Nutzung in privaten Haushalten dar. Wie das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research am 30.03.2017 mitteilt, wurde hierbei der Nutzung von PV-Anlagen und Elektro-Autos die größte Bedeutung zugesprochen.

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