E-Mobilität nicht durch Schüren von unbegründeten Ängsten gefährden

BDEW zur Debatte über privates Laden und das Modell der Spitzenglättung

Völlig überraschend hat das Bundeswirtschaftsministerium gestern den Referentenentwurf zum Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz (SteuVerG) nach mehr als zwei Jahren gutachterlicher Vorbereitung vorerst zurückgezogen. Mit dem Gesetz sollte ein verlässlicher Rahmen geschaffen werden, der den schnellen Anschluss neuer Verbrauchseinrichtungen wie Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, und dezentrale Speicher in die Niederspannungsnetze regelt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: weiterlesen…

Neuer Industriestandard für Elektromobilität: Elektromotoren ohne seltene Erden

BMU fördert innovatives Projekt in Heiligenhaus (NRW)

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Breuckmann eMobility GmbH aus Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen dabei, als Automobilzulieferer zukünftig qualitativ hochwertige und leistungsfähige Rotoren für Elektromotoren herzustellen. Insgesamt können mit dem neuen Produktionsverfahren 85 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden. weiterlesen…

Verbrenner werden unbeliebter

Elektromobilität: 50 Prozent Absatz in Deutschland erst nach 2030

Der Ausbau der Elektromobilität ist zentrales Element des deutschen Klimaschutzprogramms 2030 und hat bei Wirtschaft, Politik und Verbrauchern massiv an Bedeutung gewonnen. Das stellt die Automobilindustrie vor die Herausforderung, bisher profitable Verbrennungsmotoren durch derzeit noch nicht profitable Elektrotechnologie zu ersetzen. Aber das erklärte Ziel der Bundesregierung, zehn Millionen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bis 2030 auf die Straße zu bringen, kann nicht erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Deloitte zur Elektromobilität in Deutschland, welche die Marktlage bis 2030 analysiert. weiterlesen…

Ladesäulencheck 2020: Strom tanken bleibt Abenteuer

LichtBlick: Systemwechsel hin zu verbraucherfreundlichem Laden einfach möglich

Unterwegs Strom laden bleibt auch 2020 für die Mehrzahl der E-Auto-Fahrer eine Zumutung: Die Tarife sind undurchsichtig. Es gibt eine Vielzahl an Abrechnungsverfahren. Und der Zugang zu den rund 30.000 öffentlichen Strom-Zapfsäulen in Deutschland ist kompliziert. Das geht aus dem vierten Ladesäulencheck des Klimaschutz-Unternehmens LichtBlick hervor. weiterlesen…

Start des ZDR-EMIL

Fraunhofer IWKS baut E-Mobilitäts-Zentrum für Demontage und Recycling in Hanau

Die Elektromobilität ist als wesentlicher Bestandteil der Energiewende ein wichtiges Thema für die Industrie. Neben der Weiterentwicklung in der Fertigung sind Kreislaufführung von wertvollen Ressourcen und die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks der E-Mobile von entscheidender Bedeutung, um einen nachhaltigen Beitrag zu den Klimazielen zu leisten. Die Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS setzt hier an und entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung nachhaltige Prozesse für ein vollständiges Recycling der Komponenten von Elektrofahrzeugen. weiterlesen…

Was werden wir tanken?

Kraftstoffe der Zukunft: Fraunhofer UMSICHT nimmt Stellung

Auch wenn es gelingt, große Teile des Verkehrs auf Elektromobilität umzustellen, werden Flüssigkraftstoffe mit hoher Energiedichte weiterhin eine Rolle spielen. Doch warum ist das so? Und aus welchen Rohstoffen müssen diese Kraftstoffe hergestellt werden, um dem Klimaschutz gerecht zu werden? Antworten geben Experten des Fraunhofer UMSICHT im neuen Positionspapier “Kraftstoffe der Zukunft”. weiterlesen…

Wachsende Elektromobilität braucht nachhaltige Energiespeichertechnologien

Fraunhofer IPA und EEP der Universität Stuttgart stellen Studie zu industriellen Energiespeichern vor

Weil die Elektromobilität immer weiter voranschreitet, ist die kontinuierliche Weiterentwicklung von nachhaltigen Energiespeichertechnologien unerlässlich. Auch in vielen produzierenden Unternehmen sind Energiespeicher integriert, etwa um die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für sensible Prozesse zu garantieren. Zusätzliche Einsatzoptionen entstehen durch die Integration von erneuerbaren Energien und deren volatile Erzeugung. Dazu zählen unter anderem die Verringerung des Leistungsbezugs aus dem Netz oder die Eigenverbrauchsoptimierung. Vor diesem Hintergrund haben das Fraunhofer IPA und das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart, die ESIP-Studie »Energiespeicher in Produktionssystemen« durchgeführt und nun veröffentlicht. weiterlesen…

„Großer Wurf“ statt „Minimalkorrekturen“

Reform des Straßenverkehrsrechts längst überfällig

Die Mobilität von morgen lässt sich mit dem Verkehrsrecht von heute nicht nachhaltig gestalten. Das ist das Fazit einer juristischen Studie des Öko-Instituts und Prof. Stefan Klinski für das Umweltbundesamt. Das Verkehrsrecht bevorzuge heute, so die Autoren, systematisch den motorisierten Verkehr, insbesondere den Autoverkehr. Damit der Verkehr seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, müsse auch das Verkehrsrecht reformiert werden – etwa indem Kommunen Mitspracherecht bei innovativen Verkehrskonzepten erhalten oder der Rad- und Fußverkehr mehr Anteile im öffentlichen Raum erhält. weiterlesen…

Klimaschonend und günstig unterwegs sein

NATURSTROM führt neuen Tarif für Elektromobilisten ein

Klimaschutz auf der Straße wird attraktiver: Die NATURSTROM AG bietet ab sofort einen neuen Tarif speziell für Besitzer von Elektroautos an. Mit dem Angebot naturstrom emobil ist nicht nur sichergestellt, dass das eigene Fahrzeug zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien und damit klimaneutral angetrieben wird, sondern es bietet auch noch Einsparungen gegenüber vergleichbaren Ökostromangeboten. weiterlesen…

E-Auto-Quote und bessere Ladeinfrastruktur fördern Elektromobilität wirksam und günstig

Greenpeace-Studie untersucht zehn politische Förderinstrumente

Eine feste E-Auto-Quote für Hersteller und ein dichtes Netz an Ladestationen beschleunigen den Umstieg auf klimafreundliche Elektroautos deutlich. Wirksamer ist lediglich ein verbindliches Enddatum für Diesel- und Benzinmotoren. Dies zeigt eine am 07.06.2019 veröffentlichte Studie des Berliner Umweltforschungsinstituts Ecologic im Auftrag von Greenpeace. Die Studie untersucht zehn schon heute in verschiedenen Ländern eingesetzte Förderinstrumente auf ihre Wirksamkeit. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fördert E-Mobilität bislang hauptsächlich mit finanziellen Anreizen. Zum 1. Januar 2019 waren in Deutschland 83.200 E-Autos zugelassen – weniger als 0,2 Prozent aller Pkw. „Kaufprämien alleine sind teuer und bringen E-Autos nicht aus der Nische“, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. „Andere Länder bringen den Umstieg auf klimafreundliche Autos viel schneller voran als Minister Scheuer.“
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