17jähriges US-Genie macht Seltene Erden überflüssig

Robert Sansone entwickelt Reluktanzmotor, der Elektroautoindustrie möglicherweise verändert

Vor ein paar Jahren stieß der heute 17jährige Robert Sansone auf ein Video über die Vor- und Nachteile von Elektroautos. In dem Video wurde erklärt, dass für die meisten Elektromotoren Magnete aus Seltenen Erden benötigt werden, deren Gewinnung sowohl finanziell als auch ökologisch sehr kostspielig sein kann. Die benötigten Seltenen Erden können Hunderte von Dollar pro Kilogramm kosten. Im Vergleich dazu kostet Kupfer nur 7,83 Dollar. So beginnt ein Artikel über ein neues Motoren-Ptinzip im Smithsonian Magazine. weiterlesen…

Kreislaufwirtschaft: Rohstoffe aus der Lampe

Virales Recycling von Seltenen Erden aus Leuchtstofflampen

Angesichts begrenzter Rohstoff-Vorkommen sind innovative Lösungen für das Recycling gefragt. Forscher des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) haben laut einer Medienmitteilung vom 05.09.2022 ein Verfahren entwickelt, mit dem sie Seltene Erden aus Leuchtstofflampen zurückgewinnen können. (Grafik: Das BioKollekt-Prinzip © Franziska Lederer, HZDR) weiterlesen…

Neuer Industriestandard für Elektromobilität: Elektromotoren ohne seltene Erden

BMU fördert innovatives Projekt in Heiligenhaus (NRW)

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Breuckmann eMobility GmbH aus Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen dabei, als Automobilzulieferer zukünftig qualitativ hochwertige und leistungsfähige Rotoren für Elektromotoren herzustellen. Insgesamt können mit dem neuen Produktionsverfahren 85 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden. weiterlesen…

High-Tech auf dem Rücken der Armen

MISEREOR: Beispiel Konflikt-Rohstoff Coltan – Ökostrombranche kümmert sich nicht um Menschenrechte

„Der weltweit zunehmende Wohlstand verlangt nach immer mehr Rohstoffen. Die Kehrseite des Rohstoffbooms sind Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung“, schreibt das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR in Aachen als Ergebnis einer Befragung von 21 Unternehmen aus der Ökostrombranche in ihrer Studie „Rohstoffe für die Energiewende“. Mit einem Video und Bildern zeigt MISEREOR, unter welchen Bedingungen Menschen leben und arbeiten, die beispielsweise im Kongo Coltan für Handys und Elektrogeräte abbauen. weiterlesen…

Seltene Erden als Metalle unserer Zeit

Postfossil und digital

Die sogenannten Seltenen Erden begegnen uns, ohne dass wir das bemerken, auf Schritt und Tritt. Denn von der Kommunikationstechnologie bis zur Energietechnik gestalten wir mit ihnen unseren modernen Alltag. Der zehnte Band der Reihe Stoffgeschichten aus dem oekom verlag, „Seltene Erden. Umkämpfte Rohstoffe des Hightech-Zeitalters“ (erscheint am 02.11.17), informiert über Geschichte, Verwendung und Bedeutung von Neodym, Europium & Co. weiterlesen…

Beschaffungsrisiken von Rohstoffen nehmen zu

DERA veröffentlicht neue Liste zu potenziell kritischen Ressourcen

Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat Anfang Mai eine neue DERA-Rohstoffliste zu potenziell kritischen Rohstoffen veröffentlicht mit dem Ergebnis, dassv iele mineralische Rohstoffe und Zwischenprodukte, die für den Ausbau von Zukunfts- und Schlüsseltechnologien unentbehrlich sind, sind weiterhin nur mit hohen Preis- und Lieferrisiken zu beschaffen sind. Das liegt an der zum Teil ausgeprägten Marktmacht einzelner Rohstoffländer und an den erhöhten politischen Risiken. weiterlesen…

„Energiewende nicht auf Kosten der Entwicklungsländer vorantreiben“

Friedrich-Wilhelm Wellmer im Solarify-Selbst-Gespräch

Ex-BGR-Präsident Friedrich-Wilhelm Wellmer informiert im Solarify-Selbst-Gespräch über Rohstoff-Nachfrage und Kreislaufwirtschaft – so bräuchten wir für die Erneuerbaren Energie zwar mehr Rohstoffe als für die Fossilen – es seien aber auch mehr als genug vorhanden. Die Seltenen Erden seien nämlich gar nicht so selten, wie der Namen unterstelle. Trotzdem plädiert Wellmer entschieden für die Kreislaufwirtschaft, für Gebrauch statt Verbrauch. Zudem seien Rohstoffe zeit- und epochenabhängige „Kopfprodukte“. Sorgen machen Wellmer die umweltschädlichen Folgen des Rohstoffabbaus und die Kinderarbeit, die nach wie vor in manchen Ländern Asien, Afrikas und Lateinamerikas grassiere. Doch man sei aktiv: Beispielsweise mit dem von der BGR entwickelten „Fingerprinting-System“ für Tantalerze in Afrika – eine Art DNA-Analyse, mit der sich feststellen lasse, aus welchen Gebieten die Erze kämen. weiterlesen…

Magnete mit seltener Anziehungskraft

Permanentmagnete ohne Seltene Erden

Starke Dauermagnete sind für viele technische Anwendungen unerlässlich, etwa in der medizinischen Diagnostik, zur Energieerzeugung oder für die Elektromobilität. Derzeit werden dafür Legierungen verwendet, die Metalle der Seltenen Erden enthalten. Deren Ressourcen sind begrenzt. Daher suchen die Forscher des Heusler-Projektes vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden und dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Halle a. d. Saalenach gleichnamigen Verbindungen, in denen verschiedene meist nicht-magnetische Metalle ein dauermagnetisches Material bilden. weiterlesen…

LED-Produktion revolutioniert?

Ohne seltene Erden: wärmeres Licht und billigere Herstellung

Leuchtdioden (LEDs – englisch: Light-Emitting Diode) werden immer beliebter. Das Problem: Um warmweiß leuchtende LEDs herzustellen, braucht man Seltene Erden. Die sind teuer weil eben selten. Hu Zhichao und seine Professorin Li Jing von der Rutgers University in New Jersey haben am 19.08.2015 im Rahmen des 250. Treffens der American Chemical Society  eine neue Zusammensetzung für weiße Leuchtdioden vorgestellt, die ohne Seltene Erden auskommt. Deren Produktion wird günstiger und das Licht wärmer. weiterlesen…