Glencore will Emissionen um 40 % senken

Rohstoffkonzern will CO2-Ausstoß verringern, in fünfzig Jahren gar klimaneutral werden

Der Rohstoffkonzern Glencore verpflichtet sich laut einer in der Schweizer Handelszeitung zitierten Medienmitteilung zu einer Senkung der Kohlendioxid-Emissionen bis 2035 um 40 Prozent gegenüber 2019. “Wir steuern einen Kurs, der in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen steht”, sagte Konzernchef Ivan Glasenberg in einer Web-Konferenz am 04.12.2020. Gleichzeitig kündigte er an, er werde sein Amt in einem halben Jahr an den Chef der Kohleförderung, Gary Nagle, derzeit Leiter der Glencore-Kohle-Minen in Australien, übergeben. weiterlesen…

EU-Kommission gründet Europäische Rohstoffallianz

Europas 3 Ziele: erster EE-Anbieter, erster digitaler Kontinent, erster in Kreislaufwirtschaft

Am 29.09.2020 gründete die Europäische Kommission in Brüssel die Europäische Rohstoffallianz, einen Zusammenschluss von Unternehmen, in den sich auch Nichtregierungsorganisationen, Verbände und Regierungen einbringen können. Die Rohstoffallianz soll die sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen in der EU sicherstellen. Nachfolgend de Reden der Kommissare und Altmaiers Freude. weiterlesen…

Umweltschonende Rohstofferkundung

Freiberger Helmholtz-Forscher bewerten Leistungsfähigkeit

Im südlichen Referenzgebiet des EU-Projektes INFACT (Innovative, Non-Invasive and Fully Acceptable Exploration Technologies) in Spanien testen die Firmen SkyTEM und CGG Multi-Physics zurzeit neue Methoden der umweltschonenden Rohstofferkundung. Per Helikopter und elektromagnetischer Sonde befliegen sie ein rund 400 Quadratkilometer großes Gelände. Anhand der gesammelten Daten können die Forscher überprüfen, ob die eingesetzten Sensoren erwartungsgemäß arbeiten, indem sie die Ergebnisse mit vorhandenen, geologischen Informationen abgleichen. weiterlesen…

Startschuss für dritten Bericht der D-EITI

Elisabeth Winkelmeier-Becker neue Sonderbeauftragte für mehr Transparenz im Rohstoffsektor

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker, ist die neue Sonderbeauftragte der Bundesregierung für mehr Transparenz im Rohstoffsektor. Sie hat bei ihrem Antrittsbesuch am 19.02.2020 in der deutschen Multistakeholder-Gruppe (MSG) zur Implementierung der Extractive Industries Transparency Initiative (D-EITI) allen Mitgliedern der MSG für ihr großes, freiwilliges Engagement gedankt und sich über die Zukunftsvision für D-EITI ausgetauscht. weiterlesen…

Kabinett beschließt Rohstoffstrategie

Bewusstsein für Rohstoffe stärken”

Die Bundesregierung will sich verstärkt für das Recycling von Rohstoffen sowie für eine Rohstoffgewinnung im Inland einsetzen. Durch die heimische Rohstoffgewinnung sowie den Einsatz von recycelten Materialien könne ein großer Teil der in Deutschland anfallenden Bedarfe an mineralischen Rohstoffen gedeckt werden, schreibt sie in ihrer am 04.02.2020 dem Bundestag als Unterrichtung vorgelegten Rohstoffstrategie (19/16720), die am 15.01.2020 vom Bundeskabinett beschlossen worden war. Mit der Fortschreibung der ersten Rohstoffstrategie aus dem Jahr 2010 soll die Rohstoffversorgung der Wirtschaft langfristig sichergestellt, ökologisch nachhaltig gestaltet und damit die industrielle Wertschöpfung gestärkt werden. weiterlesen…

Experten: Rohstoffabbau neu regeln

Verantwortungsvolle, transparente globale Lieferketten und höhere Recyclingquoten nötig

Angesichts der steigenden Nachfrage nach metallischen Rohstoffen im Zuge des Ausbaus der Elektromobilität fordern Experten- so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 06.11.2019 – Politik und Industrie auf, sich für verantwortungsvolle und transparente globale Lieferketten und höhere Recyclingquoten einzusetzen. Da s müsse sich auch in der neuen Rohstoffstrategie der Bundesregierung niederschlagen, die diese derzeit überarbeitet, betonten sie in einer öffentlichen Anhörung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum Thema “Rohstoffe unter besonderer Berücksichtigung von E-Mobilität”. weiterlesen…

Treibhausgasneutral und ressourceneffizient bis 2050

RESCUE-Studie untersucht sechs Szenarien für eine gleichzeitige Klima- und Rohstoffwende in Deutschland

Das Umweltbundesamt (UBA) hat in seiner neuen RESCUE-Studie untersucht, wie Deutschland bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht und gleichzeitig 70 Prozent weniger Rohstoffe und Ressourcen nutzen kann. Die RESCUE-Studie zeichnet dazu in sechs Szenarien mögliche, im Detail aber noch auszugestaltende Pfade auf. Die Szenarien sollen der Bundesregierung helfen, das vereinbarte Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 mit Leben zu füllen. weiterlesen…

Rohstoffgewinnung umweltverträglich steuern

Reformvorschläge für das Bergrecht

Rohstoffgewinnung, Geothermie, Speichervorhaben: Die Nutzung des unterirdischen Raumes ist vielfältig und wächst – genauso wie seine Belastung und die Auswirkung auf die Umwelt. Konflikte sind damit vorprogrammiert. Das Öko-Institut hat im Forschungsprojekt „INSTRO – Instrumente zur umweltverträglichen Steuerung der Rohstoffgewinnung“ rechtliche und planerische Instrumente untersucht und konkrete Reformbausteine für eine Stärkung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Berg-, Abgrabungs- und Raumordnungsrecht vorgelegt. weiterlesen…

Strengere Umweltstandards für Rohstoff-Abbau nötig

Rohstoffpreise müssen die ökologische Wahrheit sagen

Angesichts des global steigenden Rohstoffbedarfs rät das Umweltbundesamt (UBA) zu mehr Umweltschutz im Bergbau. „Als Großimporteur hat Deutschland eine Mitverantwortung für die durch Rohstoff-Abbau weltweit verursachten lokalen, regionalen und globalen Umweltschäden. Wir sollten mit der EU auf international verbindliche Umweltstandards entlang der Rohstofflieferkette vom Bergwerk bis zur Rohstoffaufbereitung drängen“, sagte Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. weiterlesen…

Bis 2060 doppelter Rohstoffverbrauch

Global Material Resources Outlook to 2060: Economic Drivers and Environmental Consequences

Der globale Verbrauch von Rohstoffen wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis zum Jahr 2060 nahezu verdoppeln – von heute 90 auf 167 Gigatonnen im Jahr 2060. Diese projizierte Zunahme bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen wie Biomasse, fossilen Brennstoffen, Metallen und nichtmetallischen Mineralien würde Luft, Wasser und Boden sehr viel stärker verschmutzen und so erheblich zum Klimawandel beitragen.
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