Was das Meer zur Kli­mare­gu­lie­rung bei­trägt


Neue Er­kennt­nis­se hel­fen bei der Be­rech­nung

Kohlendioxid (CO2) ist ein wesentlicher Verursacher der globalen Erwärmung. In komplexen Computermodellen berechnen Forscher die weltweite Zirkulation des Treibhausgases. Die Meere haben dabei großen Einfluss auf die Klimaregulierung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse helfen nun, diesen Einfluss genauer zu berechnen. Sie sind das Resultat eines Forschungsprojekts von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie und der Jacobs University in Bremen in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, dem Marum – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen sowie der Universität Göteborg. weiterlesen…

Kupferprotein aus methanoxidierenden Bakterien


Fehlendes, für globale Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufe entscheidendes Glied entdeckt

Forscher der Northwestern University in Evanston, Illinois, und der Wayne State University in Detroit beschreiben in Nature Communications ein lang übersehenes Kupferprotein aus methan- und ammoniakoxidierenden Bakterien. Diese verwenden das kupferabhängige Enzym particulate Methane Monooxygenase (pMMO). Die Ergebnisse identifizieren ein kupferbindendes Protein, das ein fehlendes Glied in der Funktion von Enzymen darstellen kann, die für die globalen Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufe entscheidend sind. weiterlesen…

Kohlenstoffkreislauf im Ökosystem erforschen


Mehr als 100 Forscher tauchen in “Dämmerungszone” des Ozeans

Ein großes multidisziplinäres Team von Wissenschaftlern, ausgestattet mit moderner Tauchrobotertechnik und einer Reihe von Analysegeräten, wird im August dieses Jahres Richtung Nordostpazifik in See stechen, berichtet Steve Cole vom Goddard Space Flight Center der NASA am 18.06.2018. Das Team soll im Auftrag von NASA und National Science Foundation (NSF) ist es, Leben und Tod der kleinen Organismen zu untersuchen, die eine entscheidende Rolle bei der Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre und im Kohlenstoffkreislauf des Ozeans spielen. weiterlesen…

Eingeschleppte Baumschädlinge gefährden Wälder


Wiener Forscher bewerten erstmals Auswirkungen auf Kohlenstoffspeicherung

Immer mehr Arten werden durch den Menschen in neue Gebiete eingeschleppt, darunter auch vermehrt Schadorganismen wie Insekten und Pilze, die Baumarten befallen und bei ungehinderter Ausbreitung zum Absterben großer Waldflächen führen können. Eine inzwischen in nature communications veröffentlichte Studie österreichischer Wissenschaftler hat nun erstmals die Folgen der möglichen Ausbreitung solcher Schadorganismen auf den europäischen Wald und seinen Kohlenstoffhaushalt untersucht. weiterlesen…

ESYS-Empfehlungen zu 7. Energieforschungsprogramm


Akademienprojekt hat sich an Konsultationsprozess der Bundesregierung beteiligt

Die Energieforschung braucht Freiräume für Kreativität und Innovationen, flexible und praxisnahe Förderprojekte, mehr Partizipation und internationale Kooperationen. Das betonen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in einem Positionspapier zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung. Sie haben sich am Konsultationsprozess beteiligt und darin Empfehlungen ausgesprochen. Laut einer Medienmitteilung leisten sie damit einen Beitrag, die Energieforschung in Deutschland weiterzuentwickeln und so die Energiewende voranzutreiben. weiterlesen…

Mehr CO2 an Meeresoberfläche


Zunahme saisonaler mariner CO2-Schwankungen durch mehr CO2 in der Atmosphäre

In einer in Nature Climate Change publizierten Studie in haben Peter Landschützer, Katharina Six und Irene Stemmler vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) zusammen mit ihren Koautoren zum ersten Mal den saisonalen Amplitudenanstieg des jährlichen marinen CO2-Kreislaufs global beziffert – so eine Medienmitteilung vom 29.01.2018. weiterlesen…

Globaler Waldbiomasse-Atlas der ESA veröffentlicht


Geographin der Friedrich-Schiller-Universität Jena leitet das Fernerkundungs-Projekt

Die Biomasse der Wälder der Erde hat einen immensen Einfluss auf das Klima, weil Wälder zugleich Kohlenstoffspeicher und -quelle sind. Wissenschaftler der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) haben eine Weltkarte der globalen Waldbiomasse-Verteilung veröffentlicht, wie die Friedrich-Schiller-Universität Jena am am 26.09.2017 mitteilt. Die Karte zeigt die Waldbiomasse im Jahr 2010, sie wurde auf einem Meeting der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen in Rom vorgestellt.
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