HeidelbergCement knüpft Boni an Treibhausgas-Absenkung

Zementindustrie kämpft mit CO2-Reduktion

Zementwerk Barcelona - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWäre die Zementindustrie ein Land, stünde sie auf dem dritten Platz, was den CO2-Ausstoß anlangt, direkt hinter den USA und China. Kein Wunder sehen sich die Zementfabriken besonders herausgefordert, ihre klimaschädlichen hohen Emissionen zu verringern. Die Crux: Ein Großteil der Restemissionen lässt sich gar nicht verhindern. Die Weltmarktführer HeidelbergCement und LafargeHolcim sehen daher nur einen Ausweg: die Speicherung von CO2 – CCS (oder CCU). Daraus entsteht ein Wettbewerb um die Vorreiterschaft im Klimaschutz, schreiben der Tagesspiegel-Background und Reuters (Onvista). weiterlesen…

Trotz Corona CO2-Gehalt der Atmosphäre weiterhin auf Rekordkurs

Mojib Latif: Gebot der Stunde – “Wirtschaft fördern und gleichzeitig CO2-Ausstoß deutlich verringern”

Aufgrund des Shutdowns sinken die Treibhausgas-Emissionen zwar kurzfristig, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt jedoch weiter – möglicherweise nur etwas langsamer. Das zeigen auch die Messwerte vom Umweltbundesamt in Deutschland. Das Deutsche Klima-Konsortium betont daher in seinem Statement, wie wichtig eine konsequente Klimapolitik gerade jetzt ist. weiterlesen…

Rückgang der Treibhausgasemissionen 2019 um 6,3 Prozent

Große Minderungen im Energiesektor, Anstieg im Gebäudesektor und Verkehr

In Deutschland wurden nach einer Medienmitteilung des Bundesumweltministeriums 2019 rund 805 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – rund 54 Mio. t oder 6,3 Prozent weniger als 2018. Das zeige die vorläufige Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes (UBA). Damit setze sich der positive Trend des Vorjahres auch 2019 fort. Mit Ausnahme des globalen Krisenjahres 2009 sei die Minderung im Jahr 2019 der größte jährliche Rückgang seit 1990. Die größten Fortschritte gab es in der Energiewirtschaft. Gründe für diese Entwicklung sind die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels, der niedrige Gaspreis, der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie sowie die Abschaltung erster Kohlekraftwerksblöcke. Im Vergleich zu 1990 sanken die Emissionen in Deutschland um 35,7 Prozent. Bis 2030 will Deutschland seine Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 55 Prozent mindern. weiterlesen…

UBA: Deutschland verringert Emissionen stärker als gedacht

2018 Reduktion um knapp 36 Millionen Tonnen – vier Prozent weniger Treibhausgase als 2017

Verkehr in Berlin - Stau oder S-Bahn, eine Alternative - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyInsgesamt 858,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente hat Deutschland 2018 ausgestoßen – 35,9 Mio. t bzw. 4 Prozent weniger als 2017 und 31,4 Prozent weniger im Vergleich mit 1990. Dies zeigen die Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) laut einer Medienmitteilung an die Europäische Kommission übermittelt hat. Am deutlichsten sind die Emissionen in der Energiewirtschaft zurückgegangen, deutlich weniger dagegen im Verkehr und der Landwirtschaft. “Dennoch scheint Deutschland seine Klimaziele für die Dekade nicht so weit zu verfehlen, wie ursprünglich geschätzt”, schreibt Florence Schulz am 22.01.2020 in EURACTIV.de. weiterlesen…

Großes Potenzial von Städten und Gemeinden zur Reduzierung von THG-Emissionen

dena-Projekt Urbane Energiewende – Abschlussbericht

Durch den hohen Energiebedarf, den starken Ressourcenverbrauch, die hohe Dichte an Infrastrukturen und die Vielzahl von Akteuren bieten Städte und Kommunen exzellente Hebel, um die Treibhausgasemissionen (THG) signifikant zu reduzieren und die 2030er-Klimaziele zu erreichen. Damit dies gelingen kann, ist jedoch ein strategischer Orientierungsrahmen, der urbane Räume in das nationale Zielsystem aufnimmt, auf optimale Integration lokaler Infrastrukturen und die Vernetzung der Akteure setzt, erforderlich. Ziel muss es sein, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr in urbanen Räumen im Sinne der integrierten Energiewende weiter zu entwickeln. Dies hat der Abschlussbericht zum Projekt Urbane Energiewende der Deutschen Energie-Agentur (dena) ergeben. weiterlesen…

Klimaschutz schadet Wirtschaft nicht – im Gegenteil

FES-Studie untersucht Bedeutung der Energiewende für künftige Beschäftigung in Deutschland

„Die Ergebnisse zeigen, dass eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 95 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 mit positiven wirtschaftlichen Effekten verbunden ist.“ Das ist das recht nüchterne Resümee einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Verglichen hatten die Forscher ihre Annahmen mit einem „Weiter-so“-Szenario. Clemens Weiß hat die FES-Studie für energiezukunft gelesen. (Studie: Jobwende – für ein besseres Morgen – Titel © FES) weiterlesen…

Warum essen Klimaschützer dennoch Fleisch?

Inkonsequent

Eine Studie von Forschern des Instituts für Umweltwissenschaften der Autonomen Universität Barcelona (ICTA-UAB) analysiert die Gründe, warum es für umweltbewusste Wissenschaftler schwierig ist, den Fleischkonsum aufzugeben, eines der größten Umweltprobleme der Welt. Kurz: Wissenschaftler glauben nicht an individuelle Handlungen und verlassen sich lieber auf Politik und Technologie. weiterlesen…