Cottbus bekommt Forschungszentrum für CO2-freie Treibstoffe

Plus Demonstrationsanlage

Das von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) angekündigte und im Kohleausstiegsgesetz vorgesehene “Kompetenzzentrum für die nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Power to X (Lausitz)“ (siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels) und die damit verbundene Demonstrationsanlage sollen in Brandenburg angesiedelt werden. Das bekräftigten laut einer Medienmitteilung der Potsdamer Staatskanzlei am 16.08.2019 Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem Treffen mit Vertretern großer Unternehmen und Forschungseinrichtungen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU). Woidke: „Es geht um das Gelingen der Energiewende und den Klimaschutz.“ weiterlesen…

Luftverkehr soll klimafreundlich werden

FDP-Antrag – E-Fuels noch nicht marktreif

Die FDP-Bundestagsfraktion will den Luftverkehr klimafreundlicher machen. In einem Antrag (19/11039) verlangt sie die Entwicklung einer Förderstruktur von der Bundesregierung, die über fünf Jahre jährlich bis zu 200 Millionen Euro mit Risikokapital für klimafreundliche Innovationen im Luftverkehr bereitstellt. Diese Projektförderung soll “unabhängig von der Politik, technologieoffen und unbürokratisch zu erfolgen”, so der Antrag. weiterlesen…

Wie viel Gas geben wir?

Das BMWi über einen wichtiger werdenden Energieträger

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen, der Abschied von der Kohle eingeleitet. Die Energieversorgung der Zukunft soll klimafreundlich, sicher und bezahlbar sein. Doch welche Rolle spielen gasförmige Energieträger bei der Energiewende? Eine Darstellung des Bundeswirtschaftsministeriums.
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Lesehinweis und mehr: Synthetische Kraftstoffe – Rettung des Verbrennungsmotors?

Handelsblatt: Designer Fuels als Ergänzung zum E-Auto

Bislang sei den E- oder Designer Fuels (auch synthetische Kraftstoffe, s. solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels) der Durchbruch am Markt (noch) nicht gelungen, schrieb Kathrin Witsch im Handelsblatt vom 29.05.2019. Doch nun seien Ölindustrie, die Automobilbranche und Chemieunternehmen daran gegangen, das Thema voran zu treiben. Dazu die Sicht von Robert Schlögl, FHI/CEC. weiterlesen…

Verkehrswende “dickes Brett”

Auftaktkonferenz der Forschungsinitiative “Energiewende im Verkehr”

“Der Verkehrssektor ist unter Klimagesichtspunkten unser Sorgenkind”, sagte Ulrich Benterbusch vom BMWi zum Auftakt der Auftaktkonferenz der Forschungsinitiative “Energiewende im Verkehr” am 07.02.2019 in Berlin. Im Rahmen dieser Initiative fördert das BMWi mit rund 87 Millionen Euro über die kommenden drei Jahre Forschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Technologien und Konzepte für synthetische Kraftstoffe. Benterbusch forderte, die Energiewende dürfe “nicht nur den Strom betreffen”. Die Klimaziele müssten erreicht werden, im europäischen, rechtsverbindlichen Rahmen; demnach müssten die nicht im Zertifikatehandel (ETS) erfassten Emissionen – darunter auch die verkehrsbedingten – bis 2030 um 38 Prozent sinken – das sei ein “dickes Brett”. weiterlesen…

Wirtschaft stößt an Grenzen im Verkehrssektor

Machbarkeit des Klimaschutzes im Zweifel

Damit die Treibhausgase im Verkehrssektor bis 2030 gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden könnten, müssten rund sieben bis zehn Millionen E-Fahrzeuge zugelassen werden. Auch müsse der Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe gegenüber dem Referenzjahr 2015 um das Vier- bis Fünffache erhöht werden, meint der BDI. Beide Bereiche könnten zusammen rund drei Viertel der erforderlichen Treibhausgas-Reduktionen ausmachen. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung für den Verkehr ist 2030 “bei Ausreizung aller technischen Hebel” und mit Mehrinvestitionen zwischen 243 und 256 Milliarden Euro “theoretisch erreichbar”.
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Weltenergierat mit Roadmap für E-Fuels


Klimaschutz durch synthetische Kraftstoffe international strategisch vorantreiben

Der Weltenergierat, unterstützt von 17 Mitgliedsunternehmen und Partnern, hat beim Energiewende-Berater Frontier Economics unter dem Titel “Internationale Aspekte einer Power-to-X Roadmap” eine eigene Studie für den Aufbau einer riesigen, den Globus umspannenden Industrie für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe in Auftrag gegeben und diese zum Energietag am 18.10.2018 veröffentlicht. weiterlesen…

Notwendig zur Erreichung der Energiewendeziele


Studie: Synthetische Energieträger Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Hande

David Bothe, Manuel Fritsch, Andrea Lövenich, Jens Perner und Thilo Schaefer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) untersuchten in dieser Studie im Auftrag von IWO, MEW und UNITI die relevanten Aspekte des Imports und weltweiten Handels synthetischer Kraft- und Brennstoffe, die aus Erneuerbaren Energien hergestellt werden. Das IW hat die Studie Synthetische Energieträger – Perspektiven für die deutsche Wirtschaft und den internationalen Handel am 02.10.2018 veröffentlicht. weiterlesen…

OME: Forscher testen synthetischen Kraftstoff


Auf dem Weg zum sauberen Verbrennungsmotor

Sie erzeugen Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxide: Verbrennungsmotoren stehen in der Kritik, in vielen Innenstädten gelten bereits Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge, manche Länder wollen sie schlicht verbieten. Synthetische Kraftstoffe wie die Gruppe der Oxymethylenether (OME, siehe solarify.eu/oxymethylenether-kraftstoffe) könnten die Lösung sein. Sie verbrennen fast ohne unerwünschte Nebenprodukte wie Rußpartikel oder Kohlenwasserstoffe. Forscher der Technischen Universität München (TUM) haben getestet, wie sich ein solcher Kraftstoff im Motor verhält und ein optimiertes Brennverfahren entwickelt. weiterlesen…

Gründerpreis für E-Fuels aus Mini-Reaktoren


KIT-Ausgründung Ineratec bestes Start-up Deutschlands

Synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energiequellen (siehe solarify.eu/alternative-kraftstoffe) preiswert herzustellen, ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Aber zur Produktion synthetischen Benzins, Kerosins, Diesels oder Erdgases sind riesige Anlagen nötig. Die Firma Ineratec, ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), baut chemische Reaktoren, die so kompakt sind, dass die fertig montierte Anlage in einen Schiffscontainer passt und überall eingesetzt werden kann. Am 12.09.2018 wurde das junge Unternehmen in Berlin mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet. weiterlesen…