Rekordhoch für weltweite Investitionen in Energiewende

BNEF-Analyse: 2020 floß mehr Geld in Dekarbonisierung als je zuvor

Auf die Höhe der weltweiten Energiewende-Investitionen hatte die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil: Regierungen, Unternehmen und Haushalte haben so viel Geld in die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft gesteckt wie nie zuvor. Mit Investitionen von 501,3 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energiespeicher und erneuerbare Wärme floss sogar neun Prozent mehr Geld als im Jahr 2019. Das zeigt eine aktuelle BloombergNEF (BNEF)-Analyse, die sich Joschua Katz für energiezukunft näher angesehen hat. weiterlesen…

„Alles, was Sie über Geopolitik und Klimawandel denken, ist falsch“

Obamas Ex-Berater zur Energiewende

Eine neue Sicht der Energiewende und ihres Einflusses auf die Weltpolitik hat am 05.10.2020 Jason Bordoff, vormals ranghohes Mitglied im Sicherheitsrat der USA und Berater Barack Obamas im Magazin Foreign Policy veröffentlicht. Er erklärte, warum die Abkehr vom Öl China nicht unbedingt helfe – und Russland nicht zwingend schade. weiterlesen…

“Soft-Power-Konzept” der deutschen Energieaußenpolitik

Mit internationalen Energiepartnerschaften will Deutschland als global vernetzter Staat die Energiewende anschieben

Energie-Mix - AKW Philippsburg, PV und Hochspannungsmasten - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEine Studie vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) hat diese bilateralen Energiepartnerschaften analysiert. Ausgehend vom Ruf, eine Vorreiterin der Energiewende zu sein, verfolgt die Bundesrepublik eine Soft-Power-Strategie, um im Ausland Nachahmer des eigenen energiepolitischen Ansatzes zu gewinnen. Die bilateralen Energiepartnerschaften Deutschlands, so die Analyse, seien dabei das zentrale Politikinstrument. weiterlesen…

China profitiert von strengeren Umweltnormen

Die Volksrepublik ist zum Schrittmacher der energiepolitischen Wende geworden

Wer wäre nicht für strenge Umweltauflagen, weniger Kohlendioxidausstoß und einen nachhaltigeren Umgang mit den natürlichen Ressourcen? Abgesehen von hartnäckigen Leugnern des Klimawandels zählt hohe Umweltqualität heute weltweit zu den vorrangigen Werten der Menschen. Das zeigt der jährliche World Value Survey. In der Praxis aber sieht es oft anders aus. Nur in wenigen Ländern gibt es strenge Umweltregulierungen, die auch entschieden durchgesetzt werden. Im ewigen Kampf zwischen Umwelt-, Wachstums- und Beschäftigungspolitik zieht die Umwelt nach wie vor oft den Kürzeren. Wird sich das angesichts sinkender Schadstoffemissionen infolge der Coronakrise in absehbarer Zeit ändern? Und welche Rolle kann Umweltpolitik im künftigen geostrategischen Kräftemessen spielen? Fragen, denen am 26.03.2020 in der Analyse-Serie „Global Challenges“ im Handelsblatt nachgeht. weiterlesen…