China profitiert von strengeren Umweltnormen

Die Volksrepublik ist zum Schrittmacher der energiepolitischen Wende geworden

Wer wäre nicht für strenge Umweltauflagen, weniger Kohlendioxidausstoß und einen nachhaltigeren Umgang mit den natürlichen Ressourcen? Abgesehen von hartnäckigen Leugnern des Klimawandels zählt hohe Umweltqualität heute weltweit zu den vorrangigen Werten der Menschen. Das zeigt der jährliche World Value Survey. In der Praxis aber sieht es oft anders aus. Nur in wenigen Ländern gibt es strenge Umweltregulierungen, die auch entschieden durchgesetzt werden. Im ewigen Kampf zwischen Umwelt-, Wachstums- und Beschäftigungspolitik zieht die Umwelt nach wie vor oft den Kürzeren. Wird sich das angesichts sinkender Schadstoffemissionen infolge der Coronakrise in absehbarer Zeit ändern? Und welche Rolle kann Umweltpolitik im künftigen geostrategischen Kräftemessen spielen? Fragen, denen am 26.03.2020 in der Analyse-Serie „Global Challenges“ im Handelsblatt nachgeht.

Was die Wirtschaft betrifft, wirkt es aus Sicht des unternehmerischen Gewinnstrebens überraschend, dass gerade multinationale Konzerne nicht selten Allianzen zugunsten strenger Umweltauflagen bilden, die über das von Staaten definierte Niveau hinausgehen. So haben schon vor langer Zeit europäische Autobauer Katalysatoren verbaut, weil amerikanische Vorgaben das verlangten. Zusätzliches Engagement für rechtlich nicht zwingend erforderliche Umweltauflagen erhöht doch nur die Kosten, möchte man meinen. …

->Quelle und weiterlesen:  Handelsblatt.com/politik/international/analyse-serie-global-challenges-wie-china-von-strengeren-umweltnormen-profitiert