Reverion: Kraftwerk und Wasserstofffabrik im Container

Reverion ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert, weil sein Kraftwerk „die letzten Lücken der Energiewende“ schließen soll. Die Investoren setzen ihre 150 Millionen Euro auf etwas anderes: Strom rund um die Uhr. Reverion aus Eresing bei München baut kleine Kraftwerke im Container, die mit Brennstoffzellen aus Gas Strom erzeugen. Für den Ausbau der Fertigung hat weiterlesen…

Rekordversuch: Aussortierte Solarmodule für den Balkon

Sie liefern noch Strom, trotzdem wurden sie abgeschraubt. In Freiburg sollen heute aus 600 ausgemusterten Solarmodulen 300 Balkonkraftwerke werden. Der Schulhof der Weiherhof-Realschule in Freiburg-Herdern wird zur Werkstatt. Die Stadt und der Verein Balkon.Solar wollen dort gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern 300 Steckersolargeräte bauen, jedes aus zwei gebrauchten Modulen. Vorkenntnisse sind nicht nötig und das weiterlesen…

Altholz: der Rohstoff, der im Ofen landet

In Deutschland landen jährlich vier von fünf Tonnen Altholz in der Verbrennung, obwohl ein großer Teil davon zu neuem Material verarbeitet werden könnte. Ein Berliner Projekt nutzt jetzt Sensoren, um das Material auszusortieren, das zu schade fürs Feuer ist. Von den rund acht Millionen Tonnen Altholz, die in Deutschland jährlich anfallen, werden etwa 80 Prozent weiterlesen…

Warum der Staat Offshore-Wind wieder fördert

Offshore-Windpark „He Dreiht“ nimmt den vollen Betrieb auf und kann 1,1 Mio. Haushalte versorgen. Er wurde ohne Förderung gebaut. Warum Deutschland ausgerechnet jetzt zur Offshore-Subvention zurückkehrt. Rund 90 Kilometer nordwestlich von Borkum drehen sich 64 Windräder mit einer Gesamtleistung von 960 Megawatt. Am 17. September wird Bundesumweltminister Carsten Schneider die Anlage offiziell einweihen. Der Verzicht auf weiterlesen…

Grüner Stahl ist da, doch der größte Bauherr kauft ihn nicht

In Duisburg und Salzgitter laufen milliardenschwere Anlagen an, die Stahl mit Wasserstoff statt Kokskohle erzeugen. Nur fehlt der Markt für ihr Produkt. Grüner Stahl kostet rund 100 bis 200 Euro mehr je Tonne, und den Aufpreis will kaum ein Kunde zahlen. Klimafreundlicher Stahl und Zement sind bereits serienreif. Nur kauft sie kaum jemand. Am 3. weiterlesen…

Batterien erben den Atom-Anschluss

Das Wertvollste am alten Atomkraftwerk Brunsbüttel ist sein Netzanschluss. Vattenfall nutzt diesen nun für einen riesigen Batteriespeicher, anstatt andernorts jahrelang auf eine Anbindung zu warten. Am 10. September 2026 hat Vattenfall die finale Investitionsentscheidung getroffen. Auf dem Gelände des stillgelegten Kernkraftwerks entsteht ein Speicher mit 254 Megawatt Leistung und einer Kapazität von rund einer Gigawattstunde. weiterlesen…

Agri-PV: Doppelernte als Hilfe gegen Hitze

Die Dürre 2026 kostet die deutsche Landwirtschaft mehr als 600 Millionen Euro. Rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps sind seit Mitte Juni verdorrt. Auf genau diesen Feldern könnte eine Technik zweierlei zugleich leisten: Strom erzeugen und die Pflanzen vor der Hitze schützen. Das Fraunhofer ISE hat den Effekt bereits gemessen. Bei der Agri-Photovoltaik werden weiterlesen…

Grüner Wasserstoff fließt erstmals durch deutsches Pipeline-Netz

Zum ersten Mal fließt grüner Wasserstoff durch eine der deutschen Wasserstoffpipelines. Deutschlands Wasserstoffwirtschaft hat ihren ersten durchgehenden Betriebstag. Noch ist es ein Anlauf, kein Regelbetrieb. Seit dem 4. August fließt zum ersten Mal grüner Wasserstoff durch eine Leitung des deutschen Wasserstoffnetzes. Er stammt aus Lingen im Emsland, wo RWE zwei Elektrolyseure betreibt, und legt eine weiterlesen…

Alte Solarmodule: Wenn kein Kreislauf entsteht

Das Lebensende der Solarmodule wird zum Testfall für die Kreislaufwirtschaft. Die erste große Rücklaufwelle rollt an, und die Verwertungsquote ist hoch. Doch genau das ist ein Problem. Bereits 2021 betrug die insgesamt installierte Menge an PV-Modulen in Deutschland ungefähr fünf Millionen Tonnen, mit einem Siliziumanteil von 150.000 Tonnen. Diese erreichen nun ihr Lebensende. Durch das weiterlesen…

EEG 2027: Feste Vergütung fällt und Einspeisung wird gedeckelt

Wer ab 2027 eine Solaranlage aufs Dach setzt, bekommt keine feste Vergütung mehr. Das Kabinett hat die größte EEG-Reform seit Jahren beschlossen. Sie verschiebt vor allem eines: das Risiko. Das Bundeskabinett hat am 29. Juli den Entwurf für ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz beschlossen, dazu ein Netzpaket zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bezeichnet es als weiterlesen…