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Archiv: E-Mobilität


Daimler forciert Brennstoffzellen-Hybrid – VW mit Groß-Offensive

Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität als Antwort auf die Emissionsvorgaben ist eine flächendeckende Infrastruktur. Sowohl der Ausbau von Stromladestationen als auch von Wasserstofftankstellen wird weltweit forciert. Das gilt auch für den Durchbruch der Brennstoffzellen-Technologie. Dementsprechend hat Daimler mit seinem GLC F-Cell ein erstes Brennstoffzellenfahrzeug auf den Markt gebracht – ab 2022 soll ein sogenanntes modulares System den Wasserstoffantrieb für alle Fahrzeugtypen tauglich machen – so die Stuttgarter auf ihrer Webseite. VW will laut eigener Medienmitteilung gar 27 neue E-Modelle auf den Markt werfen.


KIT ist Partner im Kompetenzcluster „FestBatt“ des BMBF

Große Speicherkapazitäten, kurze Ladezeiten und keine brennbaren flüssigen Elektrolyte – die Festkörper-batterie soll zukünftig sichere Elektromobilität mit großen Reichweiten ermöglichen. Im Kompetenzcluster „FestBatt“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung der nächsten Batteriegeneration mit 16 Millionen Euro. Beteiligt sind 14 wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Koordiniert wird der Kompetenzcluster von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).


Elektromobilität für mehr Lebensqualität in Städten und Gemeinden

Dringender denn je stellt sich seit der Dieselentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes die Frage, wie die Zukunft der Mobilität aussieht. Klima- und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte sind derzeit stark gefragt. Besonders Handwerksbetriebe, Handel und Gewerbe suchen in diesen Tagen nach alternativen Lösungen, um weiterhin in den Innenstädten mobil zu bleiben. Solche Konzepte haben der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW), die IHK NRW und die EnergieAgentur.NRW am 06.09.2018 gemeinsam in Wuppertal vorgestellt.


Deutsche kaufen immer mehr SUVs und Geländewagen

Die Deutschen kaufen immer mehr neue Autos – darunter auch deutlich mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben als 2016 – deren Marktanteil stieg von 2 auf 3,4 Prozent. Allerdings ist auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu zugelassenen Fahrzeuge 2017 angestiegen (+0,4 g/km). Denn verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse werden immer beliebter – während sich ähnliche emissionsärmere Pkw schlechter verkaufen. Das sind einer Medienmitteilung vom zufolge die zentralen Ergebnisse des jährlich erscheinenden Monitoringberichts der Deutschen Energie-Agentur (dena) über die Entwicklung CO2-effizienter Pkw.


FDP-Anfrage zweifelt an E-Mobilitäts-Politik der Regierung

Die “einseitige Konzentration auf lediglich eine Antriebsform” sehen die Liberalen im Bundestag in der Begründung einer Kleinen Anfrage unter dem Titel “Innovative Infrastruktur – Chancen für den technologieoffenen Mobilitätsmix” als “weder progressiv noch innovativ” an und propagieren eine Mischung aus verschiedenen Antriebsformen mit unterschiedlichem Grad an Elektrifizierung. Darunter auch der Verbrennungsmotor, er könne durch weitere Effizienzgewinne oder die Nutzung synthetischer Kraftstoffe ebenso wie die Antriebsart Wasserstoff einen Beitrag zu klimaschonender Mobilität leisten. Ausschnitte aus den Antworten der Bundesregierung.


Massenproduktion bei Baidu angelaufen

Der Internet-Riese Baidu, Chinas “Antwort auf Google”, hat die Massenproduktion des ersten kommerziellen selbstfahrenden E-Buses in China begonnen, berichten zahlreiche Medien. Der Bus namens „Apolong“ soll das erste kommerzielle autonome Fahrzeug des Typs Level 4*) werden und Ende 2018 auf die Straße kommen. Das Technologieunternehmen gab bekannt, dass es die Produktion hochgefahren und am 04.07.2018 den hundertsten produziert habe.


ZEW-Energiemarktbarometer

Die E-Mobilitätsziele werden aller Voraussicht nach nicht erreicht. Dennoch stellen mehr Elektroautos neue Herausforderungen für die Stromversorgung dar: Die Nachfrage nach Elektrizität steigt mit jedem neuen Elektroauto, und neue Ladestationen müssen ins Stromnetz integriert werden. Das ZEW-Energiemarktbarometer von Nikolas Wölfing, Robert Germeshausen, Wolfgang Habla und Lea-Sophie Markert hat vor diesem Hintergrund 168 Umfrage-Teilnehmer um Einschätzungen gebeten.


Netzausbau anschieben und Ladeinfrastruktur renovieren

Amerikanische Supermärkte bieten der elektro-motorisierten Kundschaft inzwischen kostenloses Laden ihrer Batterien an. Der neue Europachef des US-Ladesäulen-Unternehmens Charge-Point (“das weltweit führende und offenste Ladesystem für Elektrofahrzeuge”), Christopher Burghardt, weiß, warum: “Wenn ein Kunde 20 Minuten länger im Geschäft bleibt, bringt das im Schnitt mehr ein, als die zwei oder drei Euro pro Stunde Stromtanken”, sagte er Jutta Maier vom Fachmagazin bizz energy. Die Verweildauer an der Ladesäule werde dadurch verkürzt, dass ab der zweiten Stunde ein hoher kWh-Tarif berechnet werde.


Eine alte Sorge

Schon oft wurde davor gewarnt – das deutsche Niederspannungsnetz ist für die wachsende Menge an E-Fahrzeugen nicht hinreichend ausgelegt: Wenn die deutschen Stromversorger nicht bald handeln, drohen ab 2032 flächendeckende Stromausfälle. Das hat die Managementberatung Oliver Wyman gemeinsam mit der Münchner TUM School of Management herausgefunden und am 11.01.2018 in der Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“ publiziert. Eine Alternative zum kostspieligen Netzausbau stelle allerdings die Flexibilisierung der Ladevorgänge dar.


Neue Broschüre zu E-Mobilität: Aktuelle Praxisbeispiele und Geschäftsfelder für Elektromobilität mit Ökostrom

Energieversorger, die mit dem Ökostromlabel Grüner Strom arbeiten, zeigen eine ganze Bandbreite von Aktivitäten im Wachstumsmarkt Elektromobilität – von Infrastrukturprojekten, über Sharing-Angebote für E-Fahrzeuge, bis hin zu speziellen Endkundentarifen. In einer neuen Infobroschüre veröffentlicht der Grüner Strom Label e.V. aktuelle Beispiele aus der Praxis. Dabei steht die Kombination von E-Mobilität mit zertifiziertem Ökostrom im Fokus.

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