E-Motor im Autoreifen

Sensorlose SVPWM-DTC von AFPMSM für Elektrofahrzeuge

Ägyptische Forscher (Saber M. Saleh und Amir Y. Hassan) beschreiben am 30.05.2022 (open access) in Nature die Vorteile des Axialfluss-Permanentmagnet-Synchronmotors (AFPMSM), auch Scheibenläufermotor (englisch auch pancake motor, disc motor oder printed motor) genannt. Dieser Elektromotor hat eine Scheibe als Rotor (Läufer), und auch die stromdurchflossenen Wicklungen haben die Form einer Scheibe. Scheibenläufer sind dadurch charakterisiert, dass das Magnetfeld parallel zur Drehachse verläuft. Der Motor-Durchmesser ist größer als ihre Länge. (Grafik: In-Rad-E-Motor – © nature.com, open access) weiterlesen…

E-Mobilität drängt Öl-Bedarf zurück

Zero Emission Vehicle Transition Council: Übersicht über den Fortschritt

Anlässlich des Ministertreffens des Zero Emission Vehicle Transition Council (ZEVTC) in Leipzig am 18.05.2022, eines internationalen Forums, in dem Regierungen vertreten sind, die mehr als die Hälfte des weltweiten Automobilmarktes repräsentieren, veröffentlichte Bloomberg New Energy Finance (BNEF) ein „Dashboard“, das die Geschwindigkeit des Fortschritts hin zu ZEVs weltweit und in den Ländern des ZEVTV zeigt. 2022 unterstützte BNEF dessen Arbeit, um den globalen Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen. weiterlesen…

Auf dem Weg zum klimaneutralen Straßenverkehr

Vergleich von Batterie-, Brennstoffzellen- und mit synthetischen Kraftstoffen betriebenen Autos

Würden 60 Prozent der konventionellen Benzin- und Diesel-betriebenen Personenwagen in der Schweiz bis 2050 auf „strombasierte“ Fahrzeuge umgestellt, also Batteriefahrzeuge, wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge und mit synthetischen Treibstoffen fahrende Fahrzeuge, könnten deren Treibhausgas-Emissionen (THG) von heute rund sechs Mio. t um jährlich zwei bis 4.5 Mio. t reduziert werden. Dabei sind die Rahmenbedingungen entscheidend, schreibt Christian Bach am 07.04.2022 auf der Internetseite der schweizerischen Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). weiterlesen…

Immer noch 400 Auflagen

Genehmigung für Tesla-Gigafactory in Brandenburg übergeben

Das Verfahren hat mehr als zwei Jahre gedauert – während dessen ließ Multimilliardär Elon Musk die riesige Fabrik auf einem 300 Hektar großen Grundstück in Grünheide auf eigenes Risiko planen und bauen, da er nur über vorläufige Genehmigungen verfügte. Nun ist die Genehmigung da und Ende des Monats soll die Produktion anrollen. Allerdings muss Tesla vorher noch rund 400 Auflagen erfüllen, um die Betriebserlaubnis zu erhalten, schrieb Sandra Enkhardt am 04.03.2022 auf pv magazine. (Foto: Musks Gigafactory erhielt unter Auflagen Genehmigung – Tesla-Grünheide _4_DJI_0336- © Michael Wolf, Penig, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Es ist die Luft

Neues aus der Batterieforschung

Autofahrer, die sich nur zögerlich mit Elektrofahrzeugen anfreunden können, geben als Hauptgrund die Sorge um die Reichweite an. Forscher der University of Technology Sydney UTS arbeiten an einer Batterietechnologie, mit der die Reichweite eines Elektroautos mit der eines benzinbetriebenen Fahrzeugs verglichen werden kann – so eine Medienmitteilung vom 10.02.2022. Dazu haben sie ein Molekül entwickelt, mit dem die Leistung von Lithium-Sauerstoff-Batterien erhöht werden kann. weiterlesen…

Förderung für E-Autos nur bei positivem Klimaschutzeffekt

Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag

Die Förderung für elektrische Fahrzeuge und Plug-In-Hybride soll nach Angaben der Bundesregierung degressiv ausgestaltet und so reformiert werden, „dass sie ab 1. Januar 2023 nur für Pkw ausgezahlt wird, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben“. So heißt es in der Antwort der Regierung (20/649) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (20/550). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz erarbeite dafür ein neues Förderdesign, das anschließend abgestimmt wird. weiterlesen…

E-Autos haben beste CO2-Bilanz

Lebenszyklus-Vergleich mit Verbrenner

Forschende der Universität der Bundeswehr München zeigen, dass die gesamten Pkw-Lebenszyklus-Emissionen durch die Elektrifizierung von Fahrzeugen bis 89 % gesenkt werden können. Benzin- und Dieselfahrzeuge weisen im Vergleich des Prozesses von Produktion bis Verschrottung die höchste Menge an Treibhausgas-Emissionen aus. weiterlesen…

Bewertung von Investitionen in Elektrobusse

Ersatz alter Busse durch CNG- und E-Busse kosteneffizienter als nur Elektrofahrzeuge

Benzin- und Dieselfahrzeuge tragen bekanntermaßen zu Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen bei. Dennoch werden viele Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs mit diesen Kraftstoffen betrieben. Um die Emissionen zu verringern, haben viele Städte Fahrzeuge eingeführt, die mit alternativen Kraftstoffen wie Erdgas oder Strom betrieben werden. Die Überholung eines ganzen Sektors des öffentlichen Verkehrs ist jedoch kostspielig. Daher wurden (bereits im Januar 2021) in einer Fallstudie Effizienz und Risiko der Flottenerneuerung bei einem öffentlichen Verkehrsunternehmen, DPMK, untersucht, das in Košice (Slowakische Republik) öffentliche Busse und Straßenbahnen betreibt. weiterlesen…

Elektroauto mit eigenem PV-Strom fahren

Optimierte Ladestrategie mit Batteriespeicher am effizientesten

Die parallele Einführung batteriebetriebener Elektrofahrzeuge (BEV) und der Ausbau der Photovoltaik vor allem auf Dächern bergen enormes Synergiepotenzial, denn der tatsächliche Dekarbonisierungseffekt von BEVs hängt stark vom CO2-Fußabdruck der Stromquelle ab; zudem benötigt der PV-Ausbau lokale Speicher als Puffer, um negative Auswirkungen auf das Verteilnetz zu reduzieren. Forscher der ETH Zürich präsentierten am 04.01.2022 eine empirische Analyse, die auf einem detaillierten 10-monatigen Datensatz des Lade- und Mobilitätsverhaltens von 78 BEV-Nutzern basiert. weiterlesen…

Sinnvoller Klimaschutz oder teure Industriesubvention?

Mythen der Elektromobilität – von

Vorweg zunächst einmal die Klarstellung, dass ich kein genereller Gegner der Elektromobilität an sich bin. In einer klimaneutralen Gesellschaft wird die Elektromobilität zweifelsohne einen wichtigen Beitrag zur individuellen Mobilität leisten. Ein sektorübergreifender Emissionshandel, bei dem die erlaubte Gesamtmenge an Treibhausgasen bis 2045 sukzessive auf null sinkt, würde ohne staatliche Zusatzförderung dafür sorgen, dass sich die Elektromobilität zum optimalen Zeitpunkt und im optimalen Ausmaß verbreitet. weiterlesen…