7. Sektorgutachten Energie der Monopolkommission

Wettbewerb mit neuer Energie

In ihrem heute veröffentlichten 7. Sektorgutachten Energie macht die Monopolkommission auf Wettbewerbsprobleme aufmerksam, die mit der Energiewende verbunden sind. „Wir sehen sowohl bei den Ausschreibungen für Windenergie als auch beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge Wettbewerbsprobleme, die das Gelingen der Energiewende gefährden“, so der Vorsitzende der Monopolkommission Prof. Achim Wambach. Die Monopolkommission schlägt daher Maßnahmen vor, die einen funktionsfähigen „Wettbewerb mit neuer Energie“ sicherstellen. weiterlesen…

“Es geht um Freiheit, es geht um Wohlstand”

Haushaltsrede Andreas Scheuers

In seiner Rede zum Haushaltsgesetz 2020 vor dem Deutschen Bundestag am 12. September 2019 in Berlin., sagte der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, gleich zu Beginn, er erwarte, “dass die Redner vor allem der Opposition natürlich viel zu kritisieren finden”. Vor allem das Mautdebakel, über das der Minister kein Wort verliert – die Redner der Opposition dagegen umso mehr. Scheuer will Angebote (“alternative Antriebe und synthetische Kraftstoffe”) machen, “weniger Verbote”. Das Wort Klimaschutz fiel genau zweimal. weiterlesen…

ESYS: Zehn Punkte für ein integriertes Energiesystem

Experten fordern systemübergreifende Ansätze für die Energiewende

Deutschland soll bis zum Jahr 2050 treibhausgasneutral werden. In genau zwei Wochen will das Klimakabinett entscheiden, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Fest steht: Die Umsetzung ist kompliziert, und mit den verpassten Klimazielen für das Jahr 2020 ist Deutschland bisher nicht auf Kurs. Wie ist die Energiewende also noch zu schaffen? Fachleute des Akademienprojekts von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) geben der Bundesregierung in einer gemeinsamen Medienmitteilung zehn systemübergreifende Punkte mit auf den Weg. Einen wirksamen CO2-Preis über alle Sektoren sehen die Wissenschaftler als Leitinstrument für den Klimaschutz an. weiterlesen…

OBRIST Powertrain mit HyperHybrid auf der IAA in Frankfurt

Rein elektrischer Antrieb mit treibhausgasarmem Verbrennungsmotor

OBRIST Powertrain, eine Entwicklungsgesellschaft aus Lustenau am Bodensee in Österreich, zeigt im Rahmen der Frankfurter IAA eine theoretisch bereits bekannte (siehe solarify.eu/synthetische-kraftstoffe-rettung-des-verbrennungsmotors) Antriebsneuheit seinen „HyperHybrid“: Bei diesem System wird das Fahrzeug ausschließlich elektrisch angetrieben; aber es verbindet einen – sehr kleinen und sehr sparsamen – vibrationsfreien Verbrennungsmotor mit einer Batterie und einem Elektromotor. weiterlesen…

E-Lieferwagen der Post haben 100 Millionen km zurückgelegt

10.000. Streetscooter in Betrieb genommen – Neuer Gewerbe-Ratgeber des BSW-Solar: Solare Fuhrpark-Elektrifizierung

Die Deutsche Post hat am 30.08.2019 einer Medienmitteilung zufolge in Köln den 10.000sten E-Lieferwagen für die DHL-Paketzustellung vorgestellt. Mit den 10.000 Elektrofahrzeugen der Post-Tochter StreetScooter, die seit ihrem Start insgesamt mehr als 100 Millionen Kilometer zurückgelegt hätten, stelle der Konzern eine klimafreundliche und geräuscharme Brief- und Paketzustellung sicher und spare jährlich rund 36.000 Tonnen CO2 ein. Mit 13.500 Ladepunkten betreibe die Deutsche Post zudem das größte private Ladesäulennetz in Deutschland. Nach BDEW-Angaben gebe es derzeit in ganz Deutschland insgesamt gerade einmal 20.650 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte. weiterlesen…

Erneut Kritik an ÖVP-Wasserstoff-Initiative

TU-Wien-Forscher: „Mit Wasserstoffautos sind die Klimaziele nicht zu erreichen“

Elektro-Elektroautos scheinen zwar momentan im Fokus der Bemühungen, doch viele Autobauer arbeiten weiter an Wasserstoff-Fahrzeugen. Manfred Schrödl vom Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe der TU Wien sprach sich am im Industrie-Magazin factory.at gegen den Aufbau einer flächendeckenden Tank-Infrastruktur für Wasserstoff aus, wie sie Exkanzler Kurz vor kurzem favorisiert hatte und auf scharfe Kritik gestoßen war (siehe “Alpenrepublik will Europas Wasserstoff-Land Nummer Eins werden – Scharfe Kritik”). Batterie-Elektroautos sind seinen Kalkulationen nach effizienter. weiterlesen…

Dezentrale Heimspeicher und netzdienliche Batteriespeicher im Forschungsfokus

Antwort der Bundesregierung: Batteriekosten für Elektromobilität

Die Kosten von Antriebsbatterien könnten sich bis 2030 auf etwa 100 €/kWh halbieren. Dies erklärt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/11833) auf eine Kleine Anfrage (19/10954) der FDP-Fraktion unter Verweis auf einen “Lernkurvenansatz” bei der gegenwärtigen Entwicklung von Batteriekosten und -nachfrage. Sie legt außerdem dar, dass aus rein technischer Sicht Fahrzeuge in Deutschland bereits heute mit einer entsprechend großen sogenannten Traktionsbatterie (Foto) ausgestattet werden könnten. Allerdings erhöhten sich die Anschaffungskosten erheblich mit der Reichweite. “Um Elektrofahrzeuge kostengünstiger für den Langstreckenbetrieb zu ertüchtigen, bedarf es neuer Batteriekonzepte, die aktuell Gegenstand der Forschung sind”, heißt es in der Antwort weiter. Aufgelistet werden darüber hinaus derzeit unterstützte Forschungsprojekte. (hib/PEZ) weiterlesen…

ISE in der Kritik

Expertenstreit: Brennstoffzelle oder Akku klimafreundlicher? Umstrittener Vergleich wegen Treibhausgas-Emissionen

Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Verkehrssektor die durch den Einsatz von fossilen Kraftstoffen verursachten Treibhausgas-Emissionen drastisch senken. Doch wie groß ist der Treibhausgas-Fußabdruck von alternativen Antriebskonzepten? Forscher des Fraunhofer ISE haben in einer Studie im Auftrag der H2 Mobility Deutschland einen Lebenszyklus-Vergleich von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen durchgeführt (siehe solarify.eu/batterie-und-brennstoffzelle-ergaenzen-einander-ideal). Und sehen die Brennstoffzelle klar vorn. Das erweckt Widerspruch aus den Niederlanden.
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Ladesäulencheck 2019

Kampf um Vormachtstellung auf Kosten der Verbraucher

Der Ladesäulencheck von LichtBlick geht 2019 in die dritte Runde und bestätigt erneut die schwierige Situation für E-Auto-Fahrer in Deutschland: Hohe Preise, ein unwegsamer Tarifdschungel, eine noch stärkere Ausprägung lokaler Monopole. „Was früher Königreiche und Herzogtümer waren, sind heute im Bereich Mobilität die Ladesäulenbetreiber. Sie bestimmen in ihren Gebieten Verfügbarkeiten, Preise und Handel – legen ihre ganz eigenen Gesetze fest“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Der Verbraucher hat keine Wahlmöglichkeiten – ihm wird etwas vorgesetzt, womit er sich zufriedengeben muss“, so Lücking. „So wird die Energiewende im Verkehrssektor scheitern.“
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Unionsfraktion entdeckt E-Fuels

Verbrenner-Verbot vom Tisch?

Der Autogipfel im Kanzleramt am 24.06.2019 ging außer der losen Verabredung zu verstärktem Ladesäulenbau ergebnislos zu Ende – übrigens ohne Natur- oder Klimaschützer. Wenn es nach der Unionsfraktion im Bundestag geht, bekommt der Verbrennungsmotor dennoch eine neue Zukunft – mit synthetischen Kraftstoffen, auch E-Fuels oder Designer-Kraftstoffe genannt (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels); die wollen die Autoren eines Papiers, aus dem der SPIEGEL zitiert, jetzt auch fördern und nicht ausschließlich Elektroautos. Die synthetischen Kraftstoffe – werden aus Grünstrom, Wasserstoff und Kohlendioxid erzeugt. weiterlesen…