E-Mobilität auf dem Weg zum Durchbruch

2018 bereits 1,1 Mio. verkaufte Batteriefahrzeuge in den größten Automobilmärkten

Im vergangenen Jahr sind in den größten Automobilmärkten erstmals mehr als 1 Mio. reine Elektro-Fahrzeuge verkauft worden. Das zeigt eine Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC auf Basis von Zulassungszahlen in den großen globalen Automärkten. Konkret wurden in China, den USA und den fünf führenden europäischen Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien) zusammen rund 1,1 Mio. „Vollelektriker“ neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme von rund 70 Prozent. weiterlesen…

Verkehrswende “dickes Brett”

Auftaktkonferenz der Forschungsinitiative “Energiewende im Verkehr”

“Der Verkehrssektor ist unter Klimagesichtspunkten unser Sorgenkind”, sagte Ulrich Benterbusch vom BMWi zum Auftakt der Auftaktkonferenz der Forschungsinitiative “Energiewende im Verkehr” am 07.02.2019 in Berlin. Im Rahmen dieser Initiative fördert das BMWi mit rund 87 Millionen Euro über die kommenden drei Jahre Forschung, Entwicklung und Demonstration innovativer Technologien und Konzepte für synthetische Kraftstoffe. Benterbusch forderte, die Energiewende dürfe “nicht nur den Strom betreffen”. Die Klimaziele müssten erreicht werden, im europäischen, rechtsverbindlichen Rahmen; demnach müssten die nicht im Zertifikatehandel (ETS) erfassten Emissionen – darunter auch die verkehrsbedingten – bis 2030 um 38 Prozent sinken – das sei ein “dickes Brett”. weiterlesen…

Wirtschaft stößt an Grenzen im Verkehrssektor

Machbarkeit des Klimaschutzes im Zweifel

Damit die Treibhausgase im Verkehrssektor bis 2030 gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden könnten, müssten rund sieben bis zehn Millionen E-Fahrzeuge zugelassen werden. Auch müsse der Einsatz CO2-neutraler Kraftstoffe gegenüber dem Referenzjahr 2015 um das Vier- bis Fünffache erhöht werden, meint der BDI. Beide Bereiche könnten zusammen rund drei Viertel der erforderlichen Treibhausgas-Reduktionen ausmachen. Das Klimaschutzziel der Bundesregierung für den Verkehr ist 2030 “bei Ausreizung aller technischen Hebel” und mit Mehrinvestitionen zwischen 243 und 256 Milliarden Euro “theoretisch erreichbar”.
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“Ich glaube nicht an das Ende des Verbrennungsmotors”

Schweizer Experte befürchtet das gleiche “Desaster wie beim Dieselskandal”

Die EU behandelt batteriebetriebene Fahrzeuge nach wie vor als CO2-frei, zu Unrecht, denn der europäische Strommix immer noch rund 40 Prozent Fossil-Strom enthält. Mit den strengen Grenzwerten werde zwar das Gesetz erfüllt, sagt Christian Bach, Forscher für klimafreundliche Mobilität an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) am 12.01.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, das Ziel werde aber verfehlt. Bach glaubt nicht, dass die EU mit Verbrennungsmotoren ihr Ziel erreichen wird, die Autohersteller zu verpflichten, den CO2-Ausstoss von Neuwagen zwischen 2021 und 2030 um 37,5 Prozent zu senken – nicht einmal mit Hybridantrieben. Wichtiger ist ihm, den Wechsel von fossiler zu Erneuerbarer Energie zu schaffen. “Das wäre für die CO2-Reduktion viel wichtiger”. Allerdings glaubt er auch nicht an des Ende des Verbrennungsmotors. Er sieht Grünstrom als Ausgangsenergie für die Mobilität. Denn: man könne mit ihm Batterien aufladen oder mit Elektrolyse Wasserstoff und CO2 synthetische Treibstoffe herstellen. Für Bach ist “nicht etwa die Antriebstechnik, sondern die verwendete Energie” entscheidend. weiterlesen…

96 Millionen für E-Auto-Ladesäulen

Auftaktveranstaltung “Ladeinfrastruktur als Beitrag zur Energiewende“

Die Bundesregierung will die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen. Für das entsprechende Förderprogramm, das der Einbindung des Verkehrs in die Energiewende dient, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie laut einer Medienmitteilung 96 Millionen Euro zur Verfügung. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Oliver Wittke, am 14.01.2018 bei der Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ hingewiesen. weiterlesen…

17 Tonnen CO2 ein Mythos

Elektroauto-Akkus doch umweltfreundlich

Eine Studie aus Schweden sollte belegen, dass die Akkus eines Elektroautos das Klima mit 17,5 Tonnen CO2 belasten. Das Handelsblatt-Magazin EDISON begab sich auf Spurensuche. Solarify diskutierte den Sachverhalt bereits im November 2017 (siehe: solarify.eu/e-autos-umweltfreundlich).
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E-Mobilität zwar nötig, aber keine Lösung


Studie: Mehr globale Gerechtigkeit durch weniger Autos

In einer neuen Studie analysieren PowerShift, Brot für die Welt und Misereor den Rohstoff- und Energieverbrauch der deutschen Automobilindustrie und die damit verbunden Auswirkungen auf Klima, Umwelt und die Menschenrechte im Globalen Süden. Ein rascher Umstieg vom Verbrennungs- auf Elektromotoren ist laut übereinstimmenden Medienmitteilungen vom 23.11.2018 über die Studie zwar dringend geboten, werde aber viele Nachhaltigkeitsprobleme nicht lösen. weiterlesen…

E-Autos dürfen in Österreich schneller fahren


Köstinger: Aufhebung des IG-L 100er bringt E-Autos auf die Überholspur!

Statt Tempo 100 dürfen Elektrofahrzeuge auf vielen Straßen in Österreich künftig 130 fahren. Mit dem Gesetz sollen emissionsfreie Fahrzeuge gestärkt werden. Der Nationalrat hat einer Medienmitteilung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus zufolge die Aufhebung des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) für E-Autos zugestimmt. weiterlesen…

EU-Klimaziele sind Fake


IG Metall-Chef Jörg Hofmann: Voraussetzungen fehlen, CO2-Ziel zu erreichen

Die von der EU beschlossenen CO2-Reduktionsziele bis 2030 sind nach Einschätzung der IG Metall für die Autoindustrie illusorisch. Gewerkschaftsvorsitzender Jörg Hofmann sagte dem Berliner Tagesspiegel, das Ziel sei “nicht ausgereift”. Er räumte ein, dass 35 % weniger CO2 besser für das Klima seien als 30. Aber er könne sich “bei den Zeiträumen für Planungsverfahren in Deutschland, etwa für notwendige Investitionen in Verteilnetze, nicht vorstellen, wie das erreicht werden soll”. weiterlesen…

Premiere für „Vehicle-to-Grid“


Erstes Elektroauto im Markt für Primärregelenergie

Keine falsche Bescheidenheit beim neuen gemeinsamen Projekt von The Mobility House, Nissan und Enervie eines ins Stromnetz integrierten Elektroautos: “E-Auto Nissan Leaf stabilisiert deutsches Stromnetz” – es wird einiger Zehntausend solcher Autos bedürfen, bis die Feststellung zutrifft. Der gleichlautende Werbetext der drei ist aber insgesamt nicht zimperlich: “Nissan Leaf erstmalig nach Richtlinien der Netzbetreiber (ÜNB) wie ein Großkraftwerk präqualifiziert”. weiterlesen…