Dezentrale Heimspeicher und netzdienliche Batteriespeicher im Forschungsfokus

Antwort der Bundesregierung: Batteriekosten für Elektromobilität

Die Kosten von Antriebsbatterien könnten sich bis 2030 auf etwa 100 €/kWh halbieren. Dies erklärt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/11833) auf eine Kleine Anfrage (19/10954) der FDP-Fraktion unter Verweis auf einen “Lernkurvenansatz” bei der gegenwärtigen Entwicklung von Batteriekosten und -nachfrage. Sie legt außerdem dar, dass aus rein technischer Sicht Fahrzeuge in Deutschland bereits heute mit einer entsprechend großen sogenannten Traktionsbatterie (Foto) ausgestattet werden könnten. Allerdings erhöhten sich die Anschaffungskosten erheblich mit der Reichweite. “Um Elektrofahrzeuge kostengünstiger für den Langstreckenbetrieb zu ertüchtigen, bedarf es neuer Batteriekonzepte, die aktuell Gegenstand der Forschung sind”, heißt es in der Antwort weiter. Aufgelistet werden darüber hinaus derzeit unterstützte Forschungsprojekte. (hib/PEZ) weiterlesen…

ISE in der Kritik

Expertenstreit: Brennstoffzelle oder Akku klimafreundlicher? Umstrittener Vergleich wegen Treibhausgas-Emissionen

Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Verkehrssektor die durch den Einsatz von fossilen Kraftstoffen verursachten Treibhausgas-Emissionen drastisch senken. Doch wie groß ist der Treibhausgas-Fußabdruck von alternativen Antriebskonzepten? Forscher des Fraunhofer ISE haben in einer Studie im Auftrag der H2 Mobility Deutschland einen Lebenszyklus-Vergleich von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen durchgeführt (siehe solarify.eu/batterie-und-brennstoffzelle-ergaenzen-einander-ideal). Und sehen die Brennstoffzelle klar vorn. Das erweckt Widerspruch aus den Niederlanden.
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Ladesäulencheck 2019

Kampf um Vormachtstellung auf Kosten der Verbraucher

Der Ladesäulencheck von LichtBlick geht 2019 in die dritte Runde und bestätigt erneut die schwierige Situation für E-Auto-Fahrer in Deutschland: Hohe Preise, ein unwegsamer Tarifdschungel, eine noch stärkere Ausprägung lokaler Monopole. „Was früher Königreiche und Herzogtümer waren, sind heute im Bereich Mobilität die Ladesäulenbetreiber. Sie bestimmen in ihren Gebieten Verfügbarkeiten, Preise und Handel – legen ihre ganz eigenen Gesetze fest“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Der Verbraucher hat keine Wahlmöglichkeiten – ihm wird etwas vorgesetzt, womit er sich zufriedengeben muss“, so Lücking. „So wird die Energiewende im Verkehrssektor scheitern.“
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Unionsfraktion entdeckt E-Fuels

Verbrenner-Verbot vom Tisch?

Der Autogipfel im Kanzleramt am 24.06.2019 ging außer der losen Verabredung zu verstärktem Ladesäulenbau ergebnislos zu Ende – übrigens ohne Natur- oder Klimaschützer. Wenn es nach der Unionsfraktion im Bundestag geht, bekommt der Verbrennungsmotor dennoch eine neue Zukunft – mit synthetischen Kraftstoffen, auch E-Fuels oder Designer-Kraftstoffe genannt (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-desinger-fuels-e-fuels); die wollen die Autoren eines Papiers, aus dem der SPIEGEL zitiert, jetzt auch fördern und nicht ausschließlich Elektroautos. Die synthetischen Kraftstoffe – werden aus Grünstrom, Wasserstoff und Kohlendioxid erzeugt. weiterlesen…

Warum das Elektroauto ein Feind der Energiewende ist

CO2-Bilanz insgesamt wird sich verschlechtern

-Gastkommentar von Martin Stahl-
Es gibt etwas, das die Deutschen auszeichnet, aber wenig ehrt: die “German Angst”, ein Begriff, der sich im angloamerikanischen Sprachraum über Jahrhunderte durchgesetzt hat. Als 1835 zwischen Nürnberg und Fürth die erste Eisenbahn fuhr, warnten besorgte Zeitgenossen vor Gesundheitsschäden, weil sich der Zug aus ihrer Sicht mit unmenschlich hoher Geschwindigkeit bewegte. Zwar hat die Sorge den Durchbruch der Bahn nicht verhindert, aber die schnellsten und zuverlässigsten Züge fahren heute woanders. weiterlesen…

Die Lithium-Revolution: Es ist genug da für alle

Wider die Unkenrufer: Ein Artikel (DGS) und eine Forschungsarbeit aus Irland

„Wenn die Lithium-Branche eine bestimmte Schwelle überschreitet, boomt sie wahrscheinlich wie der Smartphone-Markt zu Beginn des Jahrhunderts,“ zitiert Heinz Wraneschitz in seinem Artikel “Die Lithium-Revolution: Es ist genug da für alle” auf der Seite der DGS einen Schlüsselsatz aus der vor fast einem Jahr in der Open-Access-Zeitschrift MDPI-Resources publizierten Studie „Global Lithium Sources — Industrial Use and Future in the Electric Vehicle Industry: A Review“ irischer Wissenschaftler am Institute of Technology in Carlow. Wraneschitz hat die Arbeit “ausgegraben”: “Wer diesen Satz liest, wird sich verwundert die Augen reiben. Denn was die Forscher darin auf 29 Seiten schreiben, widerspricht so ziemlich allem, was in den letzten Monaten über Lithium und dessen Anwendungen in E-Mobil-Akkus veröffentlicht wurde”. weiterlesen…

Staat subventioniert Elektromobilität stärker und weiter

Kaufprämie für E-Autos bis Ende 2020 verlängert

Verkehrsminister Scheuer (CSU) will den Absatz von E-Autos ankurbeln. Seine vorgeschlagene Regelung (mit deutlich höheren staatlichen Prämien) soll den sogenannten Umweltbonus für rein strombetriebene Autos – Kleinwagen mit Batterie oder Brennstoffzelle bis zu 30.000 Euro Kaufpreis – ab 2020 von 2.000 auf 4.000 Euro verdoppeln. Kleinere Autos werden nämlich immer noch am wenigsten nachgefragt. Für teurere Wagen bis 60.000 Euro soll die Prämie künftig 2500 Euro betragen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat sie am 31.05.2019 bis Ende 2020 verlängert. weiterlesen…

Elektrobusse weit umweltfreundlicher

In China sparen sie mehr Diesel als alle Elektroautos zusammen

Tesla, Elektroautos überhaupt, sind ideal für die Umwelt, wenn sie mit regenrativem Strom fahren. Im Vergleich zu Elektrobussen verblassen sie jedoch: Laut einem Bericht von Bloomberg New Energy Finance (BNEF: “Forget Tesla, It’s China’s E-Buses That Are Denting Oil Demand”) werden Elektrobusse täglich 2019 erstaunliche 270.000 Barrel Dieselbedarf einsparen – jeden Tag, schreibt Marc Prosser auf dem amerikanischen Internet-Portal Singularity Hub. Die überwältigende Mehrheit der Elektrobusse – 99 Prozent – läuft in China, wo sich viele Megastädte den 100-prozentigen elektrisch betriebenen öffentlichen Verkehrsmitteln nähern. weiterlesen…

Mit dem Elektroauto in die Sackgasse

Warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt – Buch von Winfried Wolf

Der Alt-Linke Winfried Wolf hat sich das Elektro-Auto vorgenommen: “Elektroautos sind keine Lösung des Problems. Sie sind vielmehr Teil des Problems.” Die Elektromobilität wird laut Wolf aus einer ganzen Rehe von Gründen in die nächste Sackgasse führen. Das Echo auf sein Buch “Mit dem Elektroauto in die Sackgasse – warum E-Mobilität den Klimawandel beschleunigt”, erschienen im Promedia-Verlag Wien, fällt allerdings sehr divers aus. weiterlesen…

E-Bikes schneller laden

KIT und Coboc integrieren Akkus im Rahmen

Der Markt für E-Bikes boomt. Mit elektrischem Rückenwind können Fahrradfreunde ihre Route freier wählen, ältere Menschen länger mobil bleiben und Pendler oft stressfreier zur Arbeit kommen – für viele ein Anlass, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Derzeit dauert das Laden der Batterie rund zwei bis vier Stunden. Um speziell bei der alltäglichen Nutzung von E-Bikes in der Stadt die Ladezeit zu verkürzen, wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die auf E-Mobility spezialisierte Heidelberger Firma Coboc die Batterien schnellladefähig machen – so eine KIT-Medienmitteilung. weiterlesen…