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Archiv: Wasserstoff


Fraunhofer IISB entwickelt Brennstoffzellensystem für Wasserstoffgemisch

Am Fraunhofer IISB in Erlangen wurde ein Verstromungssystem entwickelt, das wasserstoffreiches Abgas aus einer Halbleiterfertigungsanlage in elektrische Energie verwandelt. Das schont Ressourcen und erhöht die Effizienz in der Halbleiterproduktion. Das Herzstück der Verstromungsanlage bildet ein modernes Brennstoffzellensystem. Den Forschern des IISB ist es laut einer Medienmitteilung vom 31.07.2017 gelungen, dass damit auch nicht-reine wasserstoffreiche Gasgemische verstromt werden können.


Erlanger und Jülicher Forscher vereinfachen Wasserstoff-Speicherung

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Forschungszentrums Jülich haben – so eine Medienmitteilung vom ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Speicherung von Wasserstoff stark vereinfacht.


Erst 34.000 E-Autos

von Tilman Weber in ERNEUERBARE ENERGIEN – mit freundlicher Genehmigung –

Der Diesel ist als Gesundheits- und Pflanzenschädling in Verruf geraten, der Benzinpreis steigt wieder an. Für eine Energieversorgung im Straßenverkehr aus regenerativen Quellen wie Biogas, Ökostrom oder grünem Wasserstoff wäre die Situation sehr günstig. Welche Rolle spielt da eine aktuelle Kampagne für konventionelles Flüssig-Autogas?


Billiger Wasserstoff

Wasserstoff-Gewinnung ist bislang energieaufwändig und daher teuer. Das veranlasste US-Wissenschaftler um Brandon Wood und Yuanyue Liu der kalifornischen Ex-Waffenschmiede Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), auf Materialien aus der Gruppe der Übergangsmetall-Dichalkogenide (MX2) zu setzen. Sie entwickelten einen kostengünstigen Katalysator, der die Effektivität der Elektrolyse drastisch verbessert und verbilligt. Denn die bisher gebräuchlichen Katalysatoren mit Edelmetallen und sind auf Dauer zu teuer. Ein Artikel in nature energy.


Leistungszentrum Elektroniksysteme mit neuem System

Ein weltweit einmaliges System zur kompakten Speicherung großer Energiemengen wird derzeit am Fraunhofer IISB in Erlangen aufgebaut und in ein modernes Gleichstromnetz integriert. Wie das IISB am 09.08.2017 mitteilte, werde damit im Rahmen des Leistungszentrums Elektroniksysteme (LZE) erforscht, wie ein solcher Energiespeicher zur sicheren und sauberen Energieversorgung von Industriebetrieben und größeren Gebäudekomplexen beitragen kann.


Von Fraunhofer IISB entwickelt

Am Fraunhofer IISB (Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology IISB) in Erlangen wurde nach institutseigenen Angaben ein Verstromungssystem entwickelt, das wasserstoffreiches Abgas aus einer Halbleiterfertigungsanlage in elektrische Energie umwandelt. Das Herzstück der Verstromungsanlage ist ein modernes Brennstoffzellensystem. Den Forschern des IISB ist damit die Verstromung auch nicht-reiner wasserstoffreicher Gasgemische gelungen.


Mechanismus aufgeklärt

Jahrelang hatten Forscher angenommen, dass es bei der Wasserstoffproduktion durch Enzyme einen hoch instabilen Zwischenzustand geben müsse. Nachweisen konnte ihn niemand. Jetzt haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Freien Universität Berlin den entscheidenden Katalyseschritt bei der Reaktion aufgeklärt.

EU-Projekt COSMHYC


Innovative Kompressionslösungen für effiziente Wasserstoffmobilität

Wasserstoff als Ersatz für Benzin und Diesel ist neben der Elektromobilität eine wichtige Option für die viel beschworene Verkehrswende. Wegen seiner geringen Dichte muss er aber bisher druckgespeichert werden, die verteuert das Betanken. Für den Markterfolg der Wasserstoffmobilität ist daher die Reduzierung der Betankungskosten von hoher Bedeutung. Im EU-Projekt COSMHYC arbeiten nun fünf europäische Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen seit Januar 2017 an der Entwicklung von innovativen Kompressionslösungen für eine kostengünstigere Betankung von Brennstoffzellenfahrzeugen.


Emissionsfreier Zug in Niedersachsen erfolgreich getestet – Dieselloks bald auf Abstellgleis

Der auf Personen-Transport spezialisierte französische Konzern Alstom hat am 14.03.2017 die erste Testfahrt des weltweit ersten mit Brennstoffzellen betriebenen Personenzugs Coradia iLint bei 80 km/h erfolgreich auf seiner werkseigenen Teststrecke in Salzgitter (Niedersachsen) durchgeführt – so eine Medienmitteilung. Der Coradia iLint, ein neuer CO2-emissionsfreier Regionalzug, stellt eine konkurrenzfähige Alternative zu Dieselfahrzeugen dar.


Shell Studie sieht wachsende Bedeutung von Wasserstoff im Energiemix

Shell Logo113 Mio. Brennstoffzellen-Pkw könnten 2050 bis zu 68 Mio. Tonnen Kraftstoff und fast 200 Mio. Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Dadurch könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Treibhausgasminderung im Verkehrssektor leisten. Zu dieser Einschätzung kommt die Shell Wasserstoff-Studie „Energie der Zukunft? Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2„, die Shell gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt und am 09.03.2017 offiziell vorgestellt hat. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor.

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