Erfolgreiches Plastikrecycling

Katalysator wandelt Kunststoffabfälle bei niedriger Temperatur in wertvolle Inhaltsstoffe

Japanische Forscher haben erstmals mittels eines neuartigen Katalysatorprozesses eine vor allem in Lebensmitteltüten und -verpackungen bis hin zu Spielzeug und Elektronik vorkommende Plastikart in flüssige Brennstoffe und Wachs recycelt- so eine Medienmitteilung der Osaka City University vom 05.01.2021. Das Team veröffentlichte diese Ergebnisse am 10.12.2020 in Applied Catalysis B: Environmental. weiterlesen…

Wirkungsweise wichtiger Katalysatoren entschlüsselt

Fundamentale Rolle der Chemie bei elektrokatalytischer Wasserspaltung

Der Übergang zu einer nachhaltigen Energiewirtschaft erfordert elektrokatalytische Methoden zur Umwandlung und Speicherung elektrischer Energie in und zu chemischer Energie und Rohstoffen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Fritz-Haber-Instituts (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin hat nun (u.a. mit dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr – MPI CEC) fundamental neue Aspekte des Reaktionsmechanismus eines der wichtigsten elektrokatalytischen Prozesse aufgedeckt, der Sauerstoff-Entwicklungs-Reaktion. Die Ergebnisse sind in Nature veröffentlicht worden. weiterlesen…

Radikal in der Blackbox

LIKAT-Chemiker lüften Betriebsgeheimnis eines Katalysators

Forschende am Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse konnten bei einer Redoxreaktion die molekulare Arbeitsweise des Katalysators beobachten und wichtige Zwischenschritte aufklären. Zu diesem Zweck koppelten sie, erstmals weltweit, vier hochmoderne Messmethoden miteinander, die in unterschiedlichen Bereichen von Wellenlängen arbeiten: mit Infrarot-, UV-und Röntgenstrahlen sowie mit Mikrowellen im magnetischen Feld. Sie deckten auf diese Weise den kompletten katalytischen Mechanismus für die selektive Oxidation von Benzylalkohol zu Benzaldehyd auf. Als Grundchemikalie wird Benzaldehyd, das intensiv nach Bittermandel riecht, vor allem für Parfums und Kosmetik gebraucht. (Foto: Blick in ein EPR-Spektroskopim Forschungsbereich „Katalytische In situ-Studien“ von Prof. Angelika Brückner – © catalysis.de) weiterlesen…

Kupfer als neues Platin für Brennstoffzellen?

Lange unterschätzter Kandidat für Elektrokatalysatoren

Mit Brennstoffzellen soll der Verkehr umweltfreundlicher werden. Eine Herausforderung dabei: Geeignete Katalysatoren zu finden, die nicht nur effizient Strom aus Brennstoffen gewinnen, sondern auch möglichst preiswert sind. Die physikalische Chemikerin Julia Kunze-Liebhäuser und ihr Team an der Universität Innsbruck haben nun gezeigt, dass Kupfer hier ein lange unterschätzter Kandidat ist. weiterlesen…

40 Jahre alter Katalysator birgt Überraschungen für die Wissenschaft

Wegweisende Entdeckung über den auf Titan-Paaren basierenden “Titansilikalit-1“

Der Katalysator “Titansilikalit-1“ (TS-1) ist nicht neu: Schon vor fast 40 Jahren wurde er entwickelt und seine Fähigkeit entdeckt, Propylen in Propylenoxid, eine wichtige Grundchemikalie in der Chemieindustrie, umzuwandeln. Jetzt hat ein Wissenschaftlerteam der ETH Zürich, der Universität Köln, dem Fritz-Haber-Institut und der BASF durch die Kombination verschiedener Methoden einen überraschenden Wirkmechanismus dieses Katalysators entdeckt. Diese Erkenntnisse sollen die Katalysatorforschung einen wichtigen Schritt voranbringen. (Abbildung: 3D-Modell des aktiven Zentrums des Katalysators Titansilikalit-1 mit einem Titan-Paar (hellgrau) – Bild © ETH Zürich) weiterlesen…

Aus Methan Ethen machen

Klimaschutz aus dem Reagenzglas

Es wäre ein dreifacher Gewinn – fürs Klima, für die Rohstoffressourcen und für die chemische Industrie: Mit ihrer Arbeit wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin die Basis schaffen, um aus dem Methan, das bei der Erdölförderung bislang abgefackelt wird, nützliche chemische Produkte wie etwa Kunststoffe zu gewinnen. Denn sie gehen der Frage nach, wie ein Katalysator beschaffen sein muss, der das Methan effizienter, als es derzeit möglich ist, in Ethen umwandelt. Einen wegweisenden Hinweis haben sie nun gefunden, den das FHI am 30.10.2020 auf seiner Internetseite publizierte. weiterlesen…

Hochleistungs-Einatom-Katalysatoren für Hochtemperatur-Brennstoffzellen

Katalysator mit wenig Platin arbeitet bei 700° C stabil

Ein Forschungsergebnis des Korea Institute of Science and Technology (KIST): Im Gegensatz zu Sekundärbatterien, die wieder aufgeladen werden müssen, sind Brennstoffzellen eine Art umweltfreundliches Stromerzeugungssystem, das Strom direkt aus elektrochemischen Reaktionen mit Wasserstoff als Brennstoff und Sauerstoff als Oxidationsmittel erzeugt. Es gibt verschiedene Arten von Brennstoffzellen, die sich in Betriebstemperaturen und Elektrolytmaterialien unterscheiden. Festoxid-Brennstoffzellen (SOFCs), die einen keramischen Elektrolyten verwenden, finden zunehmend Beachtung. Da sie bei hohen Temperaturen um 700 Grad Celsius arbeiten, bieten sie den höchsten Wirkungsgrad unter den Brennstoffzellentypen und können auch zur Erzeugung von Wasserstoff durch Wasserdampfzersetzung verwendet werden. Für die Kommerzialisierung dieser Technologie ist eine weitere Verbesserung der Zellleistung erforderlich, und neuartige Hochtemperatur-Katalysatormaterialien werden mit Spannung erwartet. weiterlesen…