Sauerstoff-Gewinnung mittels edelmetallfreier Elektrokatalysatoren

Kobalt-Poly(Heptazin Imide) als Übergangsmetall-Nx-Elektrokatalysatoren

Forscher von vier Institutionen in UniSysCat haben (so eine Medienmitteilung am 11.03.2020) einen edelmetallfreien Elektrokatalysator für die Sauerstoff-Evolutions-Reaktion (OER) entwickelt. Poly(Heptazin Imide) aus der Familie der Karbon-Nitride mit Kobaltionen als Gegenkationen könen als vielversprechende Elektrokatalysatoren für die Sauerstoff-Entwicklungs-Reaktion (OER) eingesetzt werden. Zur Herstellung solcher Kobalt-Poly(Heptazin Imide) (PHI-Co) wird eine einfache schmelzunterstützte Mischsalzkondensation entwickelt. Die Co-Ionen können mit dieser Methode in gut kontrollierten Mengen eingebracht werden und sind nachweislich in der imidverknüpften Heptazin-Matrix atomar dispergiert. weiterlesen…

Neue Erkenntnisse über molekulare Katalysatoren auf Rutheniumbasis

Nachhaltige chemische Umwandlung

Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Katalyse unter Prof. Walter Leitner vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (beide in Mülheim an der Ruhr) haben erforscht, wie molekulare Katalysatoren auf Rutheniumbasis mit CO2 zu nützlichen Chemikalien, wie z.B. Ameisensäure, reagieren. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift ACS Catalysis veröffentlicht. weiterlesen…

Weniger als ein Nanometer dickes Gold

Forscher erzeugen das dünnste Gold der Welt

Wissenschaftler der University of Leeds haben eine neue Form von Gold entwickelt, die nur zwei Atome dick ist – das dünnste freitragende Gold, das je erzeugt wurde. Die Forscher maßen die Dicke des Goldes auf 0,47 Nanometer – eine Million mal dünner als ein menschlicher Fingernagel. Das Material wird laut Advanced Science News als 2D betrachtet, da es nur aus zwei Schichten von Atomen besteht, die übereinander liegen. Alle Atome sind Oberflächenatome, es gibt keine “Massenatome”, die unter der Oberfläche versteckt sind. weiterlesen…

Amorphes Molybdänsulfid bester Katalysator

Forschung für Solare Brennstoffe

Für die Produktion von Wasserstoff mit Sonnenlicht werden effiziente und preisgünstige Katalysatoren gebraucht. Molybdänsulfide gelten als gute Kandidaten. Nun hat ein Team am HZB aufgeklärt, welche Prozesse während der Katalyse an Molybdänsulfiden ablaufen und wieso ausgerechnet amorphes Molydänsulfid am besten funktioniert. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal ACS-Catalysis veröffentlicht. weiterlesen…

Erfolge auf dem Weg zur „Green Chemistry“


CEC: Mangan-Katalysator wandelt Kohlendioxid in Methanol um

Forscher am Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) haben unter Leitung von Direktor Walter Leitner, Direktor der Abteilung Molekulare Katalyse, einer Medienmitteilung folgend einen Mangan-Katalysator entwickelt, der Kohlendioxid in Methanol umwandeln kann. CO2 durch chemische Reduktion in wertvolle Produkte umzuwandeln ist eine der „Traumreaktionen“ an der Schnittstelle zwischen Energie und Chemie. Das CO2-Molekül ist jedoch äußerst widerstandsfähig gegen solche Reaktionen.
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US-Forscher finden alternative Form der CO2-Konversion


Umwandeln von CO2 in nützliche Energie

Einzelne Nickelatome können ein effiziente und kostengünstige Katalysatoren für die Umwandlung von Kohlendioxid in nützliche Chemikalien sein. Forscher am Brookhaven National Laboratory des U.S. Department of Energy (DOE) haben gemeinsam mit anderen einen neuen Elektrokatalysator identifiziert, der CO2 effizient in CO, ein hochenergetisches Molekül, umwandelt. Ihre Ergebnisse wurden vor kurzem in Energy & Environmental Science veröffentlicht. weiterlesen…

Stickoxide: Katalysator soll Abgase ohne Zusätze reinigen


Jülicher Forscher entwickeln eine neue Technologie zur effizienten NOx-Reduzierung aus Dieselabgasen

Die Stickoxid-Werte von Dieselfahrzeugen sorgen seit einiger Zeit für Diskussionen. Selbst Katalysatoren, die diese gesundheitsschädlichen Schadstoffe mithilfe von Zusätzen wie etwa Harnstoff in Stickstoff zurückverwandeln, wirken erst ab einer Abgastemperatur von 150 Grad Celsius, die unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise im Stadtverkehr, besonders bei Nutzfahrzeugen oftmals nicht erreicht werden. Um die Situation zu verbessern, arbeiten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich gemeinsam mit der RWTH Aachen und den Industriepartnern Ford, Deutz, Sasol, FEV, Umicore sowie Clariant im Projekt DeNOx an einem neuartigen Katalysatortyp, der Stickoxide (NOx) nahezu vollständig und ohne Zusätze aus den Abgasen von Verbrennungsmotoren entfernt. weiterlesen…

Neuer Katalysator zur CO2-Umwandlung


Amsterdamer Forscher erfinden mögliches Mittel zur nachhaltigen Kohlendioxid-Nutzung

Forscher der Universität Amsterdam (UvA) haben einen neuen Katalysator erfunden, der CO2 effizient in Kohlenmonoxid (CO) umwandeln kann. Dies bereits zur Patentierung angemeldete Erfindung ermöglicht die nachhaltige Nutzung von CO2, eines wirksamen, in Zusammenhang mit dem Klimawandel stehenden Treibhausgases. Wenn es in einem größeren Maßstab funktioniert, könnte der neue Katalysator eine praktische Möglichkeit zur Umwandlung von CO2 in nützliche Chemikalien bereitstellen. weiterlesen…

Sonnenenergie auf Abruf


Neuer Fotokatalysator könnte Kern einer solaren Batterie bilden

Sonnenenergie hat immer noch ein Problem: Sie ist zwar sauber, aber nicht immer und überall verfügbar. Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart schaffte nun Abhilfe. Die Wissenschaftler haben nämlich einen Katalysator entwickelt, der mit Solarenergie effizienter Wasserstoff erzeugt als vergleichbare Reaktionsbeschleuniger (siehe Foto). Zudem gelang ihnen erstmals die Speicherung der Sonnenenergie in Form langlebiger Radikale, mit denen sich Wasserstoff auf Abruf auch im Dunkeln entwickeln lässt (Solarify berichtete erstmals im Dezember 2016: solarify.eu/neues-von-der-kuenstlichen-photosynthese.). weiterlesen…