Win-Win-Situation: Deutsch-tunesische Partnerschaft zur Förderung grünen Wasserstoffs

25 Mio für P2X in Tunesien – Wasser aus Meerwasser-Entsalzungsanlagen

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am 15.12.2020 der tunesischen Regierung einen Zuschuss in Höhe von 25 Mio. EUR für ein Vorhaben zum Wissenstransfer und zur Errichtung von Demonstrationsanlagen zur Herstellung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff in Tunesien zugesagt. Die Zusage erfolgte im Rahmen der Unterzeichnung eines Memorandums zwischen Deutschland und Tunesien zur langfristigen Partnerschaft im Bereich des grünen Wasserstoffs. Die KfW – so eine Medienmitteilung – fördert mit den tunesischen Partnern die Entwicklung und Anwendung von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten – auch “Power to X“ genannt. weiterlesen…

Gemeinsames europäisches Wasserstoffprojekt

Altmaier: „Gemeinsam Zukunftstechnologien voranbringen und Arbeitsplätze sichern“

Gegen Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft brachte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am 17.12.2020 im Rahmen eines hochrangigen Online-Events gemeinsam mit Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton das „IPCEI Wasserstoff“ (Important Projects of Common European Interest – Projekt von gemeinsamem europäischem Interesse) auf den Weg. weiterlesen…

Euractiv: Mit „blauem Wasserstoff“ gegen das Henne-Ei-Problem

Brückentechnologie auf dem Weg zu grünem H2

Die Europäische Kommission hat sich ein langfristiges Ziel zur Förderung von sogenanntem „grünem Wasserstoff“, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, gesetzt, schreibt Frédéric Simon (übersetzt von Tim Steins) am 11.12.2020 auf EURACTIV.com. Als Brückentechnologie will man in Brüssel aber auf Wasserstoff auf fossiler Basis in Kombination mit CO2-Speicherung setzen, um den Markt in der Anfangsphase schneller wachsen zu lassen, so ein hochrangiger EU-Beamter.
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Grüner Wasserstoff: Weltweit große Preisunterschiede und hohe Frachtkosten

ewi-Analysen – Transportkosten strittig – eine Alternative

Die Kosten für die Herstellung von grünem Wasserstoff weisen weltweit eine hohe Bandbreite auf. Deutschland verfügt im internationalen Markt für grünen Wasserstoff nicht über eine ideale Ausgangslage. Kurz- bis mittelfristig könnte blauer Wasserstoff eine kostengünstigere Bezugsoption sein, zeigen Analysen des Kölner Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI). Andere, etwa die BASF, favorisieren türkisen Wasserstoff schreibt Notker Blechner auf tagesschau.de. weiterlesen…

Der klimaneutrale Verbrennungsmotor

Diesel raus – Wasserstoff rein – oder E-Fuels

Während alle nur noch von der Brennstoffzelle redeten, nehme der Verbrennungsmotor “einen Wasserstoff-Anlauf”, schrieb Rudolf Skarics am 06.12.2020 im Wiener Standard. Er sieht die Vorteile des Verbrenners “bei widrigen Umgebungsbedingungen”. Der schlechte Ruf des Verbrenners rühre von den fossilen Treibstoffen her – langkettigen Kohlenwasserstoffen. Das sei bei Wasserstoff anders. weiterlesen…

Buch: “Energie versus Kohlendioxid”

Rumäne schlägt Rezepte zur Rettung der Welt vor

“Verbrennungsmotor als Klimaretter” überschrieb die Chemnitzer Freie Presse ihre Rezension des Buches “Energie versus Kohlendioxid” von Cornel Stan aus dem Springer-Verlag. Es geht dem gebürtigen Rumänen und Weltbürger um nichts Geringeres als die Rettung der Welt. Die dekliniert er in 59 teils vertraut klingenden teils überraschenden Thesen durch. weiterlesen…

H2 – homemade statt importiert

Dezentraler Wasserstoff „made in Germany“

Alle reden zurzeit von Wasserstoff. Die meisten meinen damit aber leider vor allem den Import von Wasserstoff. „Wasserstoff sollte aus Ertragsgründen nicht in Deutschland produziert werden, sondern in Afrika“, steht zwischen den Zeilen vieler Kommentare. Die Produktion hierzulande sei zu teuer und ineffizient. Paul Grunow, und des Photovoltaik Instituts Berlin erläuterte am 04.12.2020 in einer Kolumne auf Erneuerbare Energien, warum unser Wasserstoff von Bürgern dezentral in Deutschland und nicht in Afrika erzeugt und importiert werden sollte. weiterlesen…

Deutsch-australisches Wasserstoffprojekt „HySupply“

acatech und BDI kooperieren

Siemens-Elektrolyseur (Detail) auf der Intersolar 2018 - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDrei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Deutschland und Australien startete am 01.12.2020 das Kooperationsprojekt „HySupply“ zwischen acatech und dem BDI in Zusammenarbeit mit einem australischen Konsortium unter Leitung der University of New South Wales in Sydney (UNSW). Finanziert wird das Projekt auf deutscher Seite durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als 1,7 Millionen Euro. weiterlesen…

Lebende Tröpfchen produzieren Wasserstoff

Photobiologische grüne Energieerzeugung unter natürlichen aeroben Bedingungen – alternative Energiequelle der Zukunft?

Wissenschaftler haben winzige mikrobielle Fabriken auf Tröpfchenbasis erzeugt, die Wasserstoff anstelle von Sauerstoff produzieren, wenn sie an der Luft dem Tageslicht ausgesetzt sind – so eine Medienmitteilung vom 25.11.2020. Die Ergebnisse des internationalen Forschungsteams der Universität von Bristol und des Harbin Institutes of Technology in China wurden am 25.11.2020 in Nature Communications veröffentlicht. weiterlesen…

Bundesrat fordert Rechtsrahmen für Wasserstoffwirtschaft von Regierung

Entschließung

Der Bundesrat fordert in einer am 27.11.2020 gefassten Entschließung einen ambitionierten Rechtsrahmen für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft. Die Länderkammer fordert die Bundesregierung unter anderem auf, “erste maßgebliche Schritte zur Anpassung des Rechtsrahmens kurzfristig und noch in dieser Legislaturperiode anzustoßen.”In diesem Zusammenhang will der Bundesrat eine “grundlegende Reform des Umlagen-, Steuer- und Abgabensystems im Energiesektor” – und zwar “systematisch, sektorenkopplungsfreundlich, dekarbonisierungsorientiert und technologieoffen”. weiterlesen…