Reststoffe als Ausgangsmaterial für Wasserstoff

FUREC-Projekt: RWE plant Wasserstoff-Erzeugung im niederländischen Limburg

RWE Generation entwickelt im niederländischen Limburg ein Projekt, um Wasserstoff aus Reststoffen zu erzeugen – so eine Medienmitteilung. Unter dem Namen FUREC (Fuse Reuse Recycle) will das Unternehmen einer Medienmitteilung vom 19.11.2020 folgend den gefragten Rohstoff für die chemische Industrie herstellen und so dazu beitragen, Produktionsprozesse nachhaltiger zu gestalten. Haushalts-Restmüll aus Limburg soll dabei Erdgas ersetzen. Das FUREC-Projekt unterstützt Unternehmen, Wissenschaftsinstitute und die Provinz in ihren Bestrebungen, Limburg zu einem Zentrum der Kreislaufwirtschaft und einem Wasserstoffknotenpunkt zwischen den niederländischen Seehäfen und dem deutschen Ruhrgebiet zu entwickeln. weiterlesen…

“Fatal für Wirtschaftsstandort Deutschland und Klimaschutz”

Koalitionspartner geht Gesetzentwurf nicht weit genug

Umweltministerin Svenja Schulze will zwar mehr Klimaschutz im Verkehr erreichen. Die Koalitionspartner von CDU und CSU sind aber alles andere als begeistert. Benedikt Becker, Redakteur der Wirtschaftswoche, befragte dazu am 12.11.2020 Christoph Ploß, Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestags und Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für alternative Antriebe und Kraftstoffe. Seit einigen Monaten ist er zudem Vorsitzender der CDU in Hamburg. weiterlesen…

Aurora: Wasserstoffplan reicht für 65%-Ziel nicht aus

2050 2.500 TWh Bedarf – aber zu wenig Grünstrom

Eine im Rahmen einer Medienmitteilung am 09.11.2020 publizierte Untersuchung des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research zeigt: Die im Juni vorgestellte Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung erschwert das Erreichen des Ziels (bis 2030 einen Anteil von 65-Prozent Erneuerbaren Energien). weiterlesen…

“Ökologie ist die Lebensversicherung unserer Zukunft”

Energie-Dialog im HZB

Mit den drei Panels “Wasserstoffthematik im Mobilitätssektor“, „Der Wandel von Industrieprozessen“ und „Die Rolle von Green Energy in der Stadt der Zukunft“ ging am 05.11.2020 die Konferenz “Energie-Dialog” der RSBK AG (Rudolf Scharping Strategie Beratung Kommunikation AG) über die Bühne des Helmholtz-Zentrums Berlin. RSBK begleitet den Energiewendeprozess seit sechs Jahren. Denn mit der Energiewende ständen ein beispielloser Strukturwandel in der Energiewirtschaft und eine Neuausrichtung von Industriezweigen neben der Aufgabe von Politik, die Partizipation der Bevölkerung am Projekt Energiewende zu integrieren. weiterlesen…

ZDK: E-Fuels und Wasserstoff können CO2-Bilanz verbessern

Ende des Verbrenners und E-Mobilität sind falsche Wege

Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) können sehr schnell dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern. Daher fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) einer Medienmitteilung vom 30.10.2020 zufolge das Bundesumweltministerium (BMU) dazu auf, den vorliegenden Referentenentwurf zur nationalen Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) nachzubessern. Dabei müsse die im Juni veröffentlichte Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung berücksichtigt werden. weiterlesen…

“Dekarbonisierung gestalten”

Umweltstaatssekretär Flasbarth lädt zum Branchendialog mit energieintensiver Industrie

Verbände und Unternehmen der Branchen Stahl, Zement, Kalk, Chemie und Nichteisen-Metalle diskutierten am 03.11.2020 auf Einladung von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth über die Weiterentwicklung der Dekarbonisierungspolitik. Der diesjährige MU-Branchendialog mit der energieintensiven Industrie stand unter dem Motto “Dekarbonisierung gestalten”. Im Rahmen der digitalen Veranstaltung stellte der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband das Projekt “Innovationscluster Hydrogen Steel (HySteel) emissionsarme Stahlproduktion mit grünem Wasserstoff” vor. weiterlesen…

Wasserstoffstrategie findet Zustimmung

Eile tut not

Die im Juni von der Bundesregierung ausgegebene Nationale Wasserstoffstrategie (NWS, siehe solarify.eu/nationale-wasserstoffstrategie-verabschiedet-wasserstoffrat-berufen) hat prinzipiell die Zustimmung von Experten gefunden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Allerdings verbanden sie damit am 26.10.2020 bei einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie eine Reihe von Forderungen nach Präzisierungen und Ergänzungen. Auch tue Eile not. weiterlesen…

Wasserstoff aus Plastikmüll

Forscher der Universität Oxford finden Weg für Kunststoff-Recycling

Die ständig zunehmende Produktion und Verwendung von Kunststoffen hat ein riesiges Umweltproblem für die Welt geschaffen. Gegenwärtig wird der größte Teil der bisher produzierten 4,9 Milliarden Tonnen Kunststoffe, auf Deponien oder in der natürlichen Umwelt entsorgt. Schätzungen zufolge soll der Plastikmüllberg bis 2050 auf etwa 12 Milliarden Tonnen anwachsen. Jetzt haben Chemiker der Universität Oxford ein Verfahren entwickelt, bei dem Kunststoff in Wasserstoff und festen Kohlenstoff umgewandelt wird. weiterlesen…

DWV: BMU verabschiedet sich von Nationaler Wasserstoffstrategie

Kritik am Referentenentwurf zur Umsetzung der EE-Richtlinie: E-Fuels chancenlos

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) kritisiert den BMU-Referentenentwurf zur Umsetzung der EE-Richtlinie vom 22.09.2020. Der aktuelle Entwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote gefährde hunderttausende deutsche Arbeitsplätze, die wirtschaftlichen Chancen einer breiten Markteinführung von Wasserstoff und das Erreichen der Klimaziele im Verkehr – so eine Medienmitteilung vom 02.10.2020.
weiterlesen…

US-Stahlwerk soll mit 300 MW Solarstrom betrieben werden

Neu-Orientierung: Umstellung auf alternative Energie

Der Eisen- und Stahlsektor ist zwar nach Insider-Zitat (s.u.) die “weltweit größte industrielle Quelle der Klimaverschmutzung”. Doch immerhin: Das Stahlwerk EVRAZ Rocky Mountain Steel in Pueblo, Colorado, wird jetzt als erstes in Nordamerika auf Solarenergie setzen, schrieb Eric Wesoff am 06.10.2020 in pv magazine USA. Der in russischem Besitz befindliche Stahl- und Bergbaukonzern Evraz wird in Colorado bleiben, nachdem sein Bedarf an billigem Strom gedeckt worden ist. weiterlesen…