E-Autos als CO2-Schleudern?

ifo Schnelldienst: Elektroautos keine Allheilmittel für Klimaschutz

Elektroautos werden in den nächsten Jahren kaum einen Beitrag zur Minderung der deutschen CO2-Emissionen leisten, behaupten drei Forscher in einem am 17.04.2019 verschickten ifo-Schnelldienst. Auf die Einführung von E-Autos folge “nicht per se eine Reduktion des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr”. Der CO2-Ausstoß batterieelektrischer Autos liege weit über dem eines Dieselmotors. Dagegen seien erdgasbetriebene Verbrennungsmotoren die “ideale Übergangstechnologie zu langfristig mit Wasserstoff oder ‘grünem Methan’ betriebenen Autos”. weiterlesen…

Klimawandel: Das Pliozän als warnendes Beispiel

Vor drei Millionen Jahren ähnlich viel CO2 in der Atmosphäre wie heute

Vor drei Millionen Jahren habe es zuletzt ähnlich viel CO2 in der Atmosphäre wie heute gegeben. Die damaligen Folgen wären heute dramatisch, schreibt Klaus Taschwer für die österreichische Zeitung Der Standard. In der arktischen Tundra hätten im Pliozän wegen der höheren Temperaturen noch riesige Wälder gestanden. Deshalb setze der heute auftauende Permafrostboden besonders viel CO2 frei. Dieses Erdzeitalter scheint ein gutes Beispiel zu sein, was passiert, wenn der Klimawandel ungehindert fortschreitet.
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Klimawandel “groß in erdgeschichtlichem Maßstab”

Beispiellose Computersimulation zur Klimageschichte

Heute ist mehr von CO2 in unserer Atmosphäre als wahrscheinlich je zuvor in den letzten drei Millionen Jahren die Rede. Erstmals ist es einem Team von Wissenschaftlern des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung gelungen, erfolgreich eine umfassende Computersimulation für diesen Zeitraum durchzuführen, deren Ergebnisse gut zu den Erkenntnissen passen, die bereits aus Ablagerungen auf den Böden der Ozeane zur erdgeschichtlichen Klimaentwicklung gewonnen werden konnten.urchzuführen, deren Ergebnisse gut zu den Erkenntnissen passen, die bereits aus Ablagerungen auf den Böden der Ozeane zur erdgeschichtlichen Klimaentwicklung gewonnen werden konnten. weiterlesen…

Klimawandel mittels Bodenmikroben verlangsamen?

Nicht alle von verlockenden Ergebnissen eines Wissenschaftlers überzeugt

Während die CO2-Emissionen 2018 weltweit ein Allzeithoch erreicht haben, ist die Welt auf einem Kurs, der nach Überzeugung von Klimaexperten bis 2100 (oder schon früher) zu einer katastrophalen Erwärmung führen wird, schreibt John J. Berger am 26.03.2019 in Scientific American. Einige davon halten es für unerlässlich, Anbautechniken einzusetzen, die der Luft Kohlendioxid entziehen und in den Böden speichern. Solarify übersetzt Ausschnitte.
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“Upgrade für den Klimaschutz”

TU Darmstadt mit OME-Produktionsverfahren aus Müll-Strom

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt am Fachgebiet Energiesysteme und Energietechnik hat einer Medienmitteilung folgend ein Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid entwickelt, das überschüssigen Strom aus der Müllverbrennung nutzt: Mit Strom aus Müllverbrennung Kohlendioxid, das ebenfalls bei der Müllverbrennung entsteht, in Methanol umwandeln. weiterlesen…

Tickende Zeitbombe

Der arktische Permafrost taut und setzt große Mengen CO2 frei: eine tickende Zeitbombe

Starke und möglicherweise verheerende Temperaturanstiege von drei bis fünf Grad in der Arktis seien jetzt unvermeidlich, selbst wenn es der Welt gelingt, die Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu senken, warnt ein neuer UN-Bericht. Die Wintertemperaturen in der Arktis werden bis 2050 um drei bis fünf Grad steigen, bis 2080 sogar um fünf bis neun Grad. Das kann laut der Studie „Global Linkages – A graphic look at the changing Arctic“ nicht mehr verhindert werden. Nicht einmal dann, wenn es gelingen sollte, die globalen Emissionen so weit zu reduzieren, wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart. Alicia Prager hat sich für EURACTIV.de den UN-Bericht genauer angesehen. weiterlesen…

“Klima-Rücklauf”: Forscher wandeln CO2 wieder in Kohle um

“Weltweit erster Durchbruch”

Erstmals ist es gelungen, mit Hilfe von Flüssigmetall als Katalysator die Verbrennung von Kohle samt CO2-Entstehung bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen, so eine Medienmitteilung der australischen RMIT University (Royal Melbourne Institute of Technology). Dabei wird das Treibhausgas in einem Feststoff gebunden. Der “weltweit erste Durchbruch, der unseren Ansatz zur CO2-Abscheidung und -Speicherung verändern könnte”, könnte helfen, der Atmosphäre entzogenes CO2 in großem Umfang zu lagern.
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“Ich glaube nicht an das Ende des Verbrennungsmotors”

Schweizer Experte befürchtet das gleiche “Desaster wie beim Dieselskandal”

Die EU behandelt batteriebetriebene Fahrzeuge nach wie vor als CO2-frei, zu Unrecht, denn der europäische Strommix immer noch rund 40 Prozent Fossil-Strom enthält. Mit den strengen Grenzwerten werde zwar das Gesetz erfüllt, sagt Christian Bach, Forscher für klimafreundliche Mobilität an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) am 12.01.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, das Ziel werde aber verfehlt. Bach glaubt nicht, dass die EU mit Verbrennungsmotoren ihr Ziel erreichen wird, die Autohersteller zu verpflichten, den CO2-Ausstoss von Neuwagen zwischen 2021 und 2030 um 37,5 Prozent zu senken – nicht einmal mit Hybridantrieben. Wichtiger ist ihm, den Wechsel von fossiler zu Erneuerbarer Energie zu schaffen. “Das wäre für die CO2-Reduktion viel wichtiger”. Allerdings glaubt er auch nicht an des Ende des Verbrennungsmotors. Er sieht Grünstrom als Ausgangsenergie für die Mobilität. Denn: man könne mit ihm Batterien aufladen oder mit Elektrolyse Wasserstoff und CO2 synthetische Treibstoffe herstellen. Für Bach ist “nicht etwa die Antriebstechnik, sondern die verwendete Energie” entscheidend. weiterlesen…

Unheilige eidgenössische Allianz kippt COP21-Beitrag

Schweiz tut sich schwer mit CO2-Gesetz

Großes Medienecho zeitigte das am 11.12.2018 vom Parlament abgelehnte Schweizer CO2-Gesetz: “Nationalrat verweigert sich der Realität – Neustart der Revision CO2-Gesetz” (swisscleantech), “Parlament lehnt CO2-Abgabe auf Flugtickets ab” (swissinfo.ch), “Nationalrat schickt das CO2-Gesetz bachab” (Schweizer Radio und Fernsehen, SRF), “Nationalrat versenkt CO2-Gesetz” (bluewin.ch) – gewohnt knochentrocken die Neue Zürcher Zeitung – die titelte am 12.12.2018: “Der Nationalrat lehnt das CO2-Gesetz ab”. “An einer unheiligen Allianz” sei die eidgenössische Umsetzung des Pariser Klimapakts gescheitert: Der SVP sei es zu weit gegangen, der Linken zu kurz gesprungen. weiterlesen…

Flugverkehr bis 2021 vom ETS ausgenommen

Kleine Anfrage der FDP: Warnung vor “Doppelbepreisung” von CO2-Emissionen im Luftverkehr

CO2-freies Fliegen ist nach Ansicht der Bundesregierung auf absehbare Zeit nur begrenzt möglich. Aktuell seien beispielsweise noch keine größeren Mengen von aus erneuerbaren Energien generierten, strombasierten Treibstoffen verfügbar, schreibt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in einer Antwort (19/5784) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/5175). Die Bundesregierung unterstütze solche Pilotvorhaben zur Herstellung synthetischen Kerosins. Auch die Einbeziehung des innereuropäischen Flugverkehrs in den europäischen Emissionshandel (ETS) bewertet die Bundesregierung positiv. Es seien “wertvolle Erfahrungen im Bereich Überwachung, Berichterstattung und Verifizierung” gesammelt worden. Diese Erfahrungen hätten international eine Vorbildfunktion, heißt es in der Antwort. weiterlesen…