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Archiv: CO2


ICCT widerspricht ständiger Falsch-Behauptung

Die CO2-Vorgaben für Pkw auf EU-Ebene sind laut Verkehrsclub Deutschland VCD auch ohne hohen Dieselanteil erreichbar. Die Ergebnisse einer ICCT-Studie widersprechen nämlich den Aussagen von Autoindustrie und Politik, die eben genau dieses Klimaargument nutzen, um an Dieselfahrzeugen festhalten zu können. Es gibt keinen Grund mehr, den Diesel aus Klimaschutzgründen zu bevorteilen und mit aller Macht an dieser Technologie festzuhalten. Deshalb ist zuerst – aus Sicht des VCD – das Steuerprivileg auf Dieselkraftstoff abzubauen.


Analyse im Auftrag des WWF zeigt: Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen ist mit gesamtdeutschen Klimazielen unvereinbar

Dass der Ober-Liberale Lindner das EEG nicht mag, hat er vor der Wahl an jeder Milchkanne verkündet – dass aber der an sich so nette Armin Laschet in Bezug auf den Klimaschutz bedenklich nah in Trumps Dunstkreis wandelt – das überraschte dann doch so manchen. Denn einer aktuellen Analyse des Koalitionsvertrags von Arepo Consult im Auftrag des WWF Deutschland zufolge unterminiert die frischgebackene schwarzgelbe NRW-Regierung die deutschen Klimaziele.


Utilitywise gibt mit interaktiver Europakarte Überblick über CO2-Bilanzen einzelner Staaten

Die Mannheimer Energieberatungsagentur Utilitywise Deutschland hat 19 europäische Städte auf ihren Energieverbrauch untersucht – der Pro-Kopf-Energieverbrauch zeigt, wie sehr sich die Städte in Hinsicht auf den Energieverbrauch unterscheiden. Und sie zeigt mit einer interaktiven Karte, welchen Einfluss ihre Energiepolitik jeweils auf die CO2-Emissionen der Ballungszentren hat. Darauf weist Nicole Weinhold in Erneuerbare Energien hin.


Sechs Meilensteine für CO2-Wende bis 2020

Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der soeben in Nature veröffentlicht wird.


Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 beschlossen

Der Berliner Senat hat am 20.06.2017 einer Medienmitteilung zufolge den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, eingebrachten Entwurf für das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm 2030 (BEK 2030) beschlossen. Damit soll Berlin bis 2050 klimaneutral werden und die CO2-Emissionen um mindestens 85 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Im Berliner Energiewendegesetz (EWG Bln) ist dieses Ziel verbindlich festgelegt – es verpflichtet den Senat, dem Berliner Abgeordnetenhaus ein entsprechendes Programm vorzulegen.

EU-Emissionen steigen


Erstmals seit 5 Jahren

2015 verringerte Großbritannien seine Treibhausgas-Emissionen am stärksten. So weit – so gut. Die Europäische Umweltagentur (EEA) zeigt aber jetzt in einer 963 Seiten starken Untersuchung, dass sich der gesamte EU-Ausstoß zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder erhöht hat – und zwar um 0,5 Prozent. Hauptgründe seien erhöhter Heizbedarf wegen des kalten Winters sowie mehr Straßenverkehr, heißt es.


ODI-Report zeigt Ausmaß verheerender Kohlesubventionen

-von Hans-Josef Fell-

Das Overseas Development Institute (ODI) hat eine Untersuchung zu Kohlesubventionen in Europa veröffentlicht. Darin werden die zehn europäischen Länder in Bezug auf ihre klimaschädlichen Zahlungen untersucht, die zusammen 84 % der aus den Energiesektoren resultierenden Treibhausgase produzieren. Diese 10 Länder subventionieren die Kohleverstromung mit 6,3 Milliarden Euro pro Jahr und seit dem Pariser Klimaabkommen werden es jährlich 800 Millionen Euro mehr. Allein Deutschland gibt jährlich ungefähr 3,2 Mrd. Euro für die Förderung von Kohle aus (inkl. Förderung, Transport, Forschung etc.), knapp 51 % der gesamten Kohlesubventionen der untersuchten Länder.


Öko-Institut mit Online-Kostenrechner Elektromobilität

Elektromobilität ist angesichts von Dieselskandal und der Diskussion um Fahrverbote in aller Munde. Dennoch fehlt Verbrauchern bisher die Möglichkeit, konkret und individuell auszurechnen, welche Vorteile ein Elektrofahrzeug im Vergleich zum konventionellen Pkw hinsichtlich Kosten und Umwelt hat. Vor diesem Hintergrund hat das Öko-Institut einen Onlinerechner entwickelt, der ab heute allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung steht.


TU Wien findet mit „Chemical Looping Combustion“ neues Verfahren

Gaskraftwerke stoßen CO2 aus. Um das zu verhindern, haben Ingenieure der TU Wien ein Verfahren entwickelt, beim dem das CO2 nicht mehr in die Atmosphäre entweicht, die „Chemical Looping Combustion“ (CLC). Dabei wird das CO2 direkt während der Verbrennung ohne zusätzlichen Energieaufwand abgeschieden und anschließend gespeichert. Somit wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. Aus dem Laborversuch könnte laut ingenieur.de „eine Technologie zur Rettung des Weltklimas“ werden.


Berliner Energietage – 2

Zweite Runde der Berliner Energietage am 04.05.2017: Die ASUE informierte über innovative Energiekonzepten und Quartierslösungen; BMWi und EU gaben Hinweise zur Antragstellung im Rahmen von Horizont 2020; der EnergieVerein bot ein Fachgespräch über „Möglichkeiten zur Optimierung der Stromnetze“ an; der Vision einer CO2-neutralen, ressourcenschonenden Stadt widmete sich die Veranstaltung Urbane Wärmewende – Beispiele, Erfolgsfaktoren, und Rahmenbedingungen; eine Veranstaltung bot Informationen über den Ideenwettbewerb zu Gebäuden und Quartieren der Zukunft – und am Abend diskutierten Energieblogger in einem Open Table (Foto li.) Populismus und Stimmungsmache in den Bereichen Klimaschutz, Energiewende, Erneuerbare und Effizienz.

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