Fracking contra Klimaschutz?

Massive Zunahme von Methan

Das Fracking zur Gas- und Ölförderung dürfte erheblich zum Methan-Anstieg in der Atmosphäre in den vergangenen Jahren beigetragen haben. Dies folgert der amerikanische Wissenschaftler Robert Howarth von der Cornell University in Ithaca (New York, USA) nach der Analyse vorhandener Forschungsdaten. In früheren Studien sei das klima­schädliche Gas, das beim Fracking in die Luft entweicht, nicht einzeln ausgewiesen oder falsch zugeordnet worden, so Howarth in der Fachzeitschrift Biogeosciences – siehe Energie-Perspektiven des ipp.mpg 1/2013. weiterlesen…

Erdgas keineswegs harmlos

Umstellung von Kohle und Erdöl auf Gas erhöht Treibhauseffekt um rund 40%

Eine Studie der Energy Watch Group warnt laut pv magazine und Hans-Josef Fell davor, dass Erdgas den Klimawandel sogar noch beschleunigen könnte. Eine Initiative aus Baden-Württemberg (Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg) fordert daher auch, Quoten für grünen Wasserstoff und Biogas im Erdgasnetz vorzuschreiben, um eine wirkliche Energiewende zu schaffen. weiterlesen…

Erneuerbares Methan mittels Urbakterien hergestellt

Mikrobielle Elektromethanogenese

In der Schweiz ist erstmals mittels Urbakterien erneuerbares Methan erzeugt worden. Wie das Portal powertogas.info der dena am 03.07.2019 mitteilte wurde auf dem Areal Aarmatt der Regio Energie Solothurn wurde schon am 31.05.2019 mithilfe des von Electrochaea entwickelten Biomethanisierungsprozesses aus erneuerbarem Strom erstmals erneuerbares Methan hergestellt. Nur ein paar Tage später sei bereits die erste Einspeisung ins Gasnetz erfolgt. weiterlesen…

Mit Satelliten gegen Klimagase

„Win-win“ für Klima und Konzerne?

Methanemissionen sind Wissenschaftlern zufolge verantwortlich für mindestens ein Viertel der gesamten globalen Erwärmung, schreibt Dave Keating auf EURACTIV.com. Die Freisetzung von Methan aus Bohrungen ist seit längerem ein großes Problem der Öl- und Gasindustrie. Nun könnten sich Daten der EU-Satellitensysteme als Lösung erweisen. weiterlesen…

Der neue Gasboom – Stranded Asset?

Studie: Ausbau der weltweiten LNG-Infrastruktur könnte floppen

“Gas könnte das gleiche Schicksal erleiden wie Kohle” titelte das US-Wisenschaftsmagazin Energy-Wire: Eine Studie der amerikanischen Wissenschaftler Ted Nace, Lydia Plante und James Browning für Global Energy Monitor belegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Erdgas-Boom (LNG oder Fracking) als Stranded Asset enden wird. Die Erdgasindustrie wolle sich zwar durch einen massiven Anstieg der Hafeninfrastruktur, schwimmende Offshore-Terminals und LNG-Tankschiffe von einer Reihe regionaler Märkte in ein breiteres und stärker integriertes globales System umstrukturieren. Doch die Erneuerbaren werden die Erwartungen enttäuschen. weiterlesen…

Permafrost der kanadischen Hocharktis taut stark

Klimawandel treibt weit verbreitete Thermokarst-Entwicklung schnell voran

“Wie im Sommer 2090 – In der Arktis weicht der Permafrostboden derzeit mit ungeheurer Geschwindigkeit auf”, schrieb Hanno Charisius am 17.06.2019 in der Süddeutschen Zeitung. Messungen zufolge sei in einigen kanadischen Regionen der Boden bereits so stark aufgetaut, wie es Experten erst für 2090 erwartet hätten. An einzelnen Stellen sei der Boden zwischen 2003 und 2016 gar um 90 Zentimeter abgesackt. Ursache für das große Schmelzen sei eine Reihe ungewöhnlich heißer Sommer, schreibt eine Gruppe um die britische Geologin Louise Farquharson im Fachblatt Geophysical Research Letters. weiterlesen…

Klimasünder Lebensmittel

Diese sechs Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima

Was hat unsere Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Jede Menge: Bestimmte Lebensmittel sind beispielsweise wegen ihrer Herstellung ausgesprochen schlecht fürs Klima. Für die Ratgeber-Plattform Utopia stellt Luise Rau oekotest.de folgend die sechs klimaschädlichsten Lebensmittel vor und zeigt wie man seine Ernährung klimafreundlicher gestalten kann. weiterlesen…

Unerklärlicher Anstieg des Methans in der Luft

Klimaforschung an ihren Grenzen

Eine starke Zunahme der Methan-Werte in der Atmosphäre beunruhigt Klimaforscher weltweit. Denn bisher können sie sich die steigenden Werte des besonders klimaschädlich Treibhausgases, das ist, nicht erklären. Ed Dlugokencky vom Erdsystem-Forschungslabor der National Oceanic and Atmospheric Administation (NOAA/ESRL) beschrieb am 01.06.2019 auf der ESRL-Webseite den Trend. weiterlesen…

“Eine kontraintuitive Klimalösung”

Verwegene Idee von Stanford-Wissenschaftlern zur Reinigung der Atmosphäre – mehr CO2

Einen “scheinbar kontraintuitiven Ansatz” nennt Rob Jordan vom Stanford Woods Umweltinstitut die Idee der “Umwandlung eines Treibhausgases in ein anderes”. Das verspreche die Rückkehr der Atmosphäre in vorindustrielle Methankonzentrationen, einem starken Treiber der globalen Erwärmung. Ein relativ einfacher Prozess könnte helfen, die Flut des Klimawandels zu stoppen und gleichzeitig gesunde Gewinne zu erzielen. weiterlesen…

Schiefergas für meistes Methan in der Atmosphäre verantwortlich?

CH4 keine Lösung für Klimakrise

Die durch den bevorstehenden 1. EU-US Energy Council in Brüssel, wo ab 01.05.2019 über die Steigerung von Fracking-Gas- Importen nach Europa verhandelt werden soll, erneut aufgekommene Diskussion über Fracking und LNG wirft erneut die Frage auf, ob überhaupt, und wenn ja, wie sehr Methan und/oder Erdgas als Übergangs-Energieträger taugen. Oder ob das klimagefährliche geruch- und farblose Gas nicht so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden muss. weiterlesen…