Permafrost der kanadischen Hocharktis taut stark

Klimawandel treibt weit verbreitete Thermokarst-Entwicklung schnell voran

“Wie im Sommer 2090 – In der Arktis weicht der Permafrostboden derzeit mit ungeheurer Geschwindigkeit auf”, schrieb Hanno Charisius am 17.06.2019 in der Süddeutschen Zeitung. Messungen zufolge sei in einigen kanadischen Regionen der Boden bereits so stark aufgetaut, wie es Experten erst für 2090 erwartet hätten. An einzelnen Stellen sei der Boden zwischen 2003 und 2016 gar um 90 Zentimeter abgesackt. Ursache für das große Schmelzen sei eine Reihe ungewöhnlich heißer Sommer, schreibt eine Gruppe um die britische Geologin Louise Farquharson im Fachblatt Geophysical Research Letters. weiterlesen…

Klimasünder Lebensmittel

Diese sechs Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima

Was hat unsere Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Jede Menge: Bestimmte Lebensmittel sind beispielsweise wegen ihrer Herstellung ausgesprochen schlecht fürs Klima. Für die Ratgeber-Plattform Utopia stellt Luise Rau oekotest.de folgend die sechs klimaschädlichsten Lebensmittel vor und zeigt wie man seine Ernährung klimafreundlicher gestalten kann. weiterlesen…

Unerklärlicher Anstieg des Methans in der Luft

Klimaforschung an ihren Grenzen

Eine starke Zunahme der Methan-Werte in der Atmosphäre beunruhigt Klimaforscher weltweit. Denn bisher können sie sich die steigenden Werte des besonders klimaschädlich Treibhausgases, das ist, nicht erklären. Ed Dlugokencky vom Erdsystem-Forschungslabor der National Oceanic and Atmospheric Administation (NOAA/ESRL) beschrieb am 01.06.2019 auf der ESRL-Webseite den Trend. weiterlesen…

“Eine kontraintuitive Klimalösung”

Verwegene Idee von Stanford-Wissenschaftlern zur Reinigung der Atmosphäre – mehr CO2

Einen “scheinbar kontraintuitiven Ansatz” nennt Rob Jordan vom Stanford Woods Umweltinstitut die Idee der “Umwandlung eines Treibhausgases in ein anderes”. Das verspreche die Rückkehr der Atmosphäre in vorindustrielle Methankonzentrationen, einem starken Treiber der globalen Erwärmung. Ein relativ einfacher Prozess könnte helfen, die Flut des Klimawandels zu stoppen und gleichzeitig gesunde Gewinne zu erzielen. weiterlesen…

Schiefergas für meistes Methan in der Atmosphäre verantwortlich?

CH4 keine Lösung für Klimakrise

Die durch den bevorstehenden 1. EU-US Energy Council in Brüssel, wo ab 01.05.2019 über die Steigerung von Fracking-Gas- Importen nach Europa verhandelt werden soll, erneut aufgekommene Diskussion über Fracking und LNG wirft erneut die Frage auf, ob überhaupt, und wenn ja, wie sehr Methan und/oder Erdgas als Übergangs-Energieträger taugen. Oder ob das klimagefährliche geruch- und farblose Gas nicht so schnell wie möglich aus dem Verkehr gezogen werden muss. weiterlesen…

BMWi: Kosten für LNG-Leitungsbau auf Netznutzer abwälzen

Geplante Subventionen für Fracking-Gas-Terminals stoßen bei NGO auf Widerspruch

Das BMWi verföffentlichte jetzt seine Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland. Dessen marktwirtschaftlicher Ausbau sei ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Kern dieser Artikelverordnung sei es, die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Errichtung der LNG-Infrastruktur zu verbessern. Die Fernleitungsnetzbetreiber werden durch eine Änderung der Gasnetzzugangsverordnung verpflichtet, die erforderlichen Leitungen zwischen den neuen Anlagen und dem Fernleitungsnetz zu errichten und die LNG-Anlagen an das Fernleitungsnetz anzuschließen. weiterlesen…

Methan schlimmer als Braunkohle?

Gaskriege (“Gas Wars” in Anlehnung an “Star Wars”) Teil eins:
Seien wir ehrlich bezüglich der wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Gasen

Noch als die Tinte im Bericht der deutschen Kohlekommission, der eine schrittweise Einstellung bis 2038 empfiehlt, kaum trocken war, stieß die Öl- und Gasindustrie mit Champagner an, schrieb L. Michael Buchsbaum am 19.03.2019 im Blog “The Global Energiewende” der Heinrich-Böll-Stiftung New York. Während Umweltschützer die Einzelheiten des Plans kritisieren, feiert die andere Seite das Töten ihres stärksten Konkurrenten. Und sie übersetzen diese Freude in wütende Lobbyarbeit, um sicherzustellen, dass Erneuerbare Energien nicht den größten Teil der Lücke füllen, wenn Kohlekraftwerke geschlossen werden. L. Michael Buchsbaum erklärt. weiterlesen…

Amprion und OGE starten Sektorenkopplung auf Systemebene

100-Megawatt Power-to-Gas-Projekt

Mit ihrem Power-to-Gas-Projekt „hybridge“ wollen Amprion und Open Grid Europe (OGE) gleichlautenden Medienmitteilungen zufolge die Sektorenkopplung auf Systemebene starten. In hybridge soll ein Elektrolyseur in der 100-Megawatt-Klasse erreichtet und eine Wasserstoffinfrastruktur im Landkreis Emsland aufgebaut werden. „Wir sind mit der Planung so weit, dass wir in die Genehmigungsphase eintreten können“, sagte Thomas Hüwener (Foto li.), Mitglied der Geschäftsführung von OGE, bei der Vorstellung des Projekts am 11.02.2019 in Berlin. weiterlesen…

Tauende Arktis im Radar-Blick


Permafrost-Monitoring mit neuester Radartechnologie in deutsch-kanadischer Zusammenarbeit

Wissenschaftler des Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln spezielle Radartechnologien und Analyseverfahren, die eine hochgenaue Beobachtung von Permafrost ermöglichen. Im Rahmen des DLR-Projekts PermASAR (Permafrost Airborne SAR Experiment) führen sie dazu umfassende Messflüge über der Permafrostregion von Kanada durch. Die erste Messkampagne mit einer Befliegung von zehn Testgebieten entlang eines 2000 Kilometer langen Nord-Süd-Gradienten, von borealen Wäldern im Norden Saskatchewans bis an die kanadische Arktisküste, wurde nun erfolgreich abgeschlossen. Kooperationspartner des DLR ist das Nationale Kanadische Zentrum für Erdbeobachtung (Canada Centre for Mapping and Earth Observation, CCMEO). weiterlesen…

Erdgas klimaschädlicher als Kohle


20 bis 100mal stärker als CO2

mit freundlicher Genehmigung von Klaus Oberzig
Eigentlich weiß es jeder oder hat schon einmal davon gehört: Erdgas ist nicht der harmlose Übergangs-Energieträger, als den es sowohl Politik als auch fossile EVU unentwegt verkaufen (jedenfalls gehen die Meinungen darüber stark auseinander). Es wirkt – wenn unverbrannt in die Atmosphäre entlassen – 20 bis 100fach stärker auf dieselbe ein als “normales” CO2 – darauf weist Klaus Oberzig auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. wieder einmal hin. weiterlesen…