Leopoldina-Vize hält Atomkraft für „klimapolitisch unsinnig“

Schlögl im BR zu G7: „Klimaschutz-Bekenntnis reicht nicht“

Prof. Robert Schlögl, Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, fordert von den G7 konkrete Klima-Beschlüsse. In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sagte er am 24.06.2022, jetzt komme die Zeit großer Investitionen – aber nicht mehr die der Atomkraft, so der BR in einer Meldung auf seiner Internetseite. weiterlesen…

G7 investieren gleichviel in Fossile wie in EE

Greenpeace-Analyse: Investitionen in klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft müssten zehnmal so hoch liegen

Die G7-Staaten fördern klimaschädliche Energieträger wie Kohle, Öl und Gas noch immer mit ebenso hohen Beträgen wie den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das geht aus einer Analyse (act.gp/3biXlQu) der New Economics Foundation hervor, die Greenpeace anlässlich des am 26.06.2022 beginnenden G7-Gipfels im bayerischen Elmau veröffentlicht. Für die Energiewende und den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft investieren die Staaten der G7 kaum zehn Prozent der Summe, die mindestens nötig wäre, um die Pariser Klimaziele zu erreichen, so die Analyse. (Titel: Klima-Investitionslücke der G7 – © greenpeace.de) weiterlesen…

OeMAG startet erfolgreich PV-Investitionsförderung

Starker Andrang: Innerhalb von 90 Minuten mehr als 32.000 Tickets

Österreich will schon bis 2030 100 Prozent Erneuerbare im Stromsektor erreichen. Dafür ist viel Photovoltaik notwendig. Bereits 2021 hat sich er Zubau mit 740 MW bereits mehr als verdoppelt. Allerdings reichen die nicht aus, um das Ziel zu erreichen. Immerhin ist die Nachfrage weiterhin hoch, wie die Meldung der österreichischen Abwicklungsstelle für Ökostrom (OeMag) über APA-OTS vom 22.06.2022 zeigte: In nur 90 Minuten waren 32.000 Fördertickets für Photovoltaik-Anlagen und Speichervergriffen. weiterlesen…

Statkraft mit Durchstart

Mega- und Gigawatt Erneuerbare Energien für Europa geplant

Der norwegische staatliche Energiekonzern Statkraft, aufgrund seiner norwegischen Wasserkraftwerke Europas größter Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien, will einer Medienmitteilung vom 22.06.2022 zufolge jährlich 1.500 bis 2.000 Megawatt an Wind-, Solar- und Netzdienstleistungsprojekten in Europa entwickeln und bauen. Das teilte das Unternehmen, im Rahmen einer Zwischenbilanz zu seiner vor drei Jahren eingeführten Strategie „Powering a green future“ im Rahmen der Essener Messe „E-world energy & water“ mit. weiterlesen…

Agora: Erneuerbares Stromsystem bis 2035 Fundament der Klimaneutralität

Maßnahmen im Oster- und Sommerpaket „deutlich nachschärfen“

Die fossile Energiekrise zeigt, wie essenziell der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien für die Energiesicherheit und den Industriestandort Deutschland ist. Eine am 23.06.2022 vorgestellte Untersuchung von Agora Energiewende analysiert, welche Maßnahme es jetzt zusätzlich braucht, um ein flexibles, klimaneutrales Stromsystem innerhalb von 13 Jahren zu erreichen. weiterlesen…

Kaum zu glauben: Union fordert „Turbo-Ausbau erneuerbarer Energien“

Erstaunlicher Antrag nach 16 Jahren Regierung

Die Unions-Fraktion kritisiert – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 22.06.2022 – das sogenannte „Osterpaket“ der Bundesregierung: Zu oft mache es den Ausbau der Erneuerbaren schwerer, es verpasse das Beseitigen bürokratischer Hürden und verhindere den „dringend nötigen Turbo bei den Erneuerbaren“. Die Erreichung der Klimaziele und eine Steigerung sicherer Energieversorgung vor Ort müssten oberste Priorität haben, fordern die Abgeordneten von CDU und CSU in einem Antrag (20/2345) mit dem Titel: „Beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien – Potenziale nutzen, Bürokratie abbauen, Anreize schaffen“. Unfreiwillige Selbstkritik. weiterlesen…

„Historische Chance verpasst“

REN21-Bericht: Trotz EE-Rekordwachstums wird grüne Energiewende nicht mehr gelingen

Der Renewables 2022 Global Status Report (GSR2022) von REN21 sendet eine deutliche Warnung, dass die Energiewende nicht stattfindet, besser gesagt: die kritischen Temperaturgrenzen nicht überschritten werden. Danach wird es unwahrscheinlich, dass die Weltgemeinschaft kritische Klimaziele in diesem Jahrzehnt erreicht. In der zweiten Hälfte des Jahres 2021 begann die größte Energiekrise der Geschichte, die mit Beginn des Jahres 2022 durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine noch verschärft wurde und einen noch nie da gewesenen globalen Preisschock auslöste. weiterlesen…

Drosselung der russischen Gaslieferung

Jetzt die 3 „E“ entfesseln: Einsparen – Effizienz – Erneuerbare

Der russische Energiekonzern Gazprom hat die Erdgas-Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 deutlich reduziert. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, warnen vor Preissteigerungen und rufen zum Energiesparen auf. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüße diese Initiativen und forderte zudem einen „Booster für Erneuerbare Wärmetechnologien“, heißt es in einer Medienmitteilung vom 16.06.2022. weiterlesen…

Weiterer Durchbruch auf dem Weg zu nachhaltigerer Photochemie

Forschungsteam aus Mainz und Berlin realisiert mittels Chromverbindungen erstmalig effiziente Energieumwandlung

Nachhaltige chemische Anwendungen müssen erneuerbare Energiequellen, erneuerbare Rohstoffe und reichlich vorhandene Elemente einsetzen können. Bislang funktionieren viele Techniken jedoch nur mit teuren Edelmetallen oder Seltenerdmetallen, deren Gewinnung gravierende Auswirkungen auf die Umwelt haben kann. Einem Forscherteam aus Mainz und Berlin ist laut einer Medienmitteilung vom 02.06.2022 ein Durchbruch bei der Verwendung von Chrom gelungen. (Foto: Reines, aluminothermisch gewonnenes Chromstück – © Tomihahndorf – ‚Foto aus meiner Elementesammlung‘ Gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Mehr als die Hälfte neuer Wohngebäude mit Wärmepumpen beheizt

Erneuerbare auf dem Vormarsch

Die Zahl von Heizsystemen mit erneuerbaren Energien in neu gebauten Wohngebäuden ist zuletzt angestiegen. So werden 70,7 Prozent der 2021 fertiggestellten Gebäude ganz oder teilweise mit nachhaltigeren Energien beheizt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. 2020 lag der Anteil bei 68,8 Prozent, 2015 waren es noch 61,5 Prozent. In 55,1 Prozent aller Fälle waren den neuen Daten zufolge Holz, Umluft- oder Erdwärme sowie Biomasse sogar die primäre Energiequelle. weiterlesen…