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Archiv: Erneuerbare Energien


Projekt WANDEL an Uni Kassel

Ob und wie Wasser Erneuerbare Energien begünstigt und fossile Energieträger ausbremst, will ein Projekt WANDEL genannter Verbund aus neun deutschen Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) untersuchen. Unter Koordination des Center for Environmental Systems Research (CESR) der Universität Kassel in den nächsten drei Jahren – wird vom BMBF mit rund 2,5 Mio. Euro gefördert – eine fundierte Wissensgrundlage und praxisorientierte Lösungsansätze erarbeitet werden.


Anteil der Erneuerbaren am Strommix legt zu, Kernkraft verliert an Bedeutung

In der Europäischen Union wächst der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix, wohingegen die Atomkraft weiter an Bedeutung verliert. Wie aus Daten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hervorgeht, sank die Produktion von Atomstrom im (immer älter werdenden) EU-Kraftwerkspark 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf rund 800 Milliarden kWh (= 800.000 GWh)). Im Gegenzug erhöhte sich die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien um rund 2 Prozent auf mehr als 950 Mrd. kWh. Das teilte die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) mit.


DNV-Energiewende-Outlook: CO2 sinkt – COP21 wird dennoch verfehlt

Der weltweite Energiebedarf wird ab 2030 abflachen, und 2050 wird die Hälfte aus Erneuerbaren Energien stammen – prophezeien Experten des norwegischen Zertifizierers DNV GL. Als Grund führen sie den weltweiten Fortschritt in der Elektrifizierung und die Steigerung der Energieeffizienz an, die schneller voranschreite als das Weltwirtschaftswachstum. Auch die CO2-Emissionen würden bis zur Mitte des Jahrhunderts auf die Hälfte absinken. Dennoch würden die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele verfehlt werden.


– und stellt Europa in den Schatten

Von: Sam Morgan auf EURACTIV.com – übersetzt von Tim Steins
Die größte schwimmende Solarenergie-Anlage der Welt mit 40 MW ging am 18.05.2017 in China ans Netz. (Foto © en.sungrowpower.com) China hat sein Solarenergie-Ziel für 2020 schon jetzt erreicht. Die einsatzfähigen Kapazitäten liegen über dem Ziel von 105 GW. Von Europa werden nun ähnlich ambitionierte Fortschritte gefordert.


Szenario des Wuppertal Instituts beschreibt Weg zu CO2-freier Mobilität

Ab dem Jahr 2035 kann Verkehr in Deutschland ohne Öl auskommen und so einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz und für bessere Luft leisten. Innerhalb von 18 Jahren kann die Bundesregierung Bahn- und Radverkehr sowie das Angebot gemeinsam genutzter E-Autos soweit ausbauen, dass danach alle Wege in Deutschland ohne klimaschädliche Verbrennungsmotoren zurückgelegt werden. Dies teilte Greenpeace Deutschland am 31.08.2017 mit und stellte gleichzeitig das Mobilitätsszenario des Wuppertal Instituts vor, das Greenpeace in Auftrag gegeben hatte.

Acht Vorschläge

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) hat acht Vorschläge zur Bundestagswahl aufgestellt – in einer Medienmitteilung darüber heißt es: „Die Energiewende ist eines der größten Modernisierungsprojekte unserer Gesellschaft. Wenn wir die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad Celsius beschränken und unseren Nachkommen so eine lebenswerte Welt mit einer wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft hinterlassen wollen, müssen wir bis 2050 vollständig CO2-neutral wirtschaften.


Wichtigste Gründe: Zukunftssicherheit und Klimaschutz

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist für eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ein wichtiges Anliegen. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). So bewerten 95 Prozent der Befragten den Ausbau der Erneuerbaren als wichtig bis außerordentlich wichtig, wie die Presseabteilung der AEE am 08.07.2017 mitteilte.


Kursbuch Energiewende – „Wir sorgen für saubere Energie – zu 100 Prozent“

Nur mit einem engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbaren-Ausbauziele einhalten. Wenn wir die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß begrenzen wollen, müssen wir die Energiewende deutlich entschiedener angehen und zugleich gerechter gestalten, so der Bundesverband Erneuerbarer Energien e.V. (BEE), der am 04.08.2017 seinen Faktencheck mit Argumenten für einen entschlossenen Einstieg in die energetische Zukunft vorgestellt hat.


ZSW und BDEW: Wind-Onshore (39 Mrd. kWh), Biomasse (23 Mrd. kWh) und PV (22 Mrd. kWh) Haupterzeugungsarten

Im ersten Halbjahr 2017 lag der Anteil von Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen an der Deckung des Strombedarfs in Deutschland erstmals bei 35 Prozent. Dies haben einer gemeinsamen Medienmitteilung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zufolge vorläufige Berechnungen ergeben.


Welthunger lindern?

In einer gemeinsamen Studie der TU im finnischen Lappeenranta (LUT) und des Technischen Forschungszentrums (VTT) wurde jetzt vorgestellt, wie man unter Verwendung von Strom und Kohlendioxid Einzelzellprotein produzieren kann – so eine Medienmitteilung vom 19.07.2017. Es kann für die Verwendung als Lebensmittel oder Tierfutter weiterentwickelt werden. Die Methode befreit die Nahrungsmittelproduktion von Umweltauflagen. Das Protein kann überall produziert werden, wo es benötigt wird und Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen.

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