Kalifornien wieder Vorreiter

Lancaster erste Wasserstoff-Stadt der USA

“Wasserstoff ist Zukunft, ist die Dekarbonisierungsstrategie der Zukunft, und wir werden die Bemühungen anführen,und andere Städte werden in die Fußstapfen von Lancaster treten”, sagte Bürgermeister R. Rex Parris einer Medienmitteilung seiner Stadtverwaltung zufolge, als er kürzlich am 13.11.2020 seine 150.000-Seelen-Gemeinde zur ersten Wasserstoffstadt Amerikas erklärte. Parris hatte schon vor mehr als einem Jahrzehnt mit einem Projekt zur Dekarbonisierung der Stadt 70 km nördlich von Los Angeles mittels Wasserstoff begonnen. weiterlesen…

Zehn Milliarden Menschen sollen in Wohlstand leben können

Interview mit Franz Josef Radermacher über seine Vision

„Wir wollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass es eine Welt mit zehn Milliarden Menschen gibt, die in Wohlstand leben können, und das in Frieden mit der Natur und mit viel Freiheit, wie wir es heute in Europa gewohnt sind.“ Das ist die Vision von Prof. Franz Josef Radermacher, Gründer des Global Energy Solutions e. V.. Radermachers Vision in Kurzform: Energie soll „bezahlbar sein, und nicht die Umwelt und das Klimasystem zerstören“. weiterlesen…

EE-Branche erwartet Rückenstärkung durch Bundesregierung

IEA-Bericht: Erneuerbare Energien trotzen der COVID-Krise global mit Rekordwachstum

Laut einem am 10.11.2020 veröffentlichten Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) wachsen Erneuerbare Energien in diesem Jahr weltweit robust, im Gegensatz zu teils massiven Rückgängen bei Öl, Gas und Kohle, die im Wesentlichen durch die COVID-19-Krise verursacht wurden. Erneuerbare Energien werden 2020 fast 90 % der weltweiten Kapazitätssteigerung im Stromsektor ausmachen und ihr Wachstum 2021 noch beschleunigen, so der Bericht „Renewables 2020“ der IEA. weiterlesen…

Aurora: Wasserstoffplan reicht für 65%-Ziel nicht aus

2050 2.500 TWh Bedarf – aber zu wenig Grünstrom

Eine im Rahmen einer Medienmitteilung am 09.11.2020 publizierte Untersuchung des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research zeigt: Die im Juni vorgestellte Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung erschwert das Erreichen des Ziels (bis 2030 einen Anteil von 65-Prozent Erneuerbaren Energien). weiterlesen…

Bericht beschreibt Potenzial für G20-Energieanreize

Übergang zu Erneuerbaren Energiesystemen und wirtschaftliche Erholung beschleunigen

Laut einem Bericht des finnischen Energieservice-Dienstleisters Wärtsilä vom 29.10.2020 unterstützen die Konjunkturpakete der G20 die veralteten Energiesysteme und verpassen die Chance, Arbeitsplätze zu schaffen und den Übergang zu flexiblen, auf Erneuerbaren Energien basierenden Volkswirtschaften zu beschleunigen. Wärtsilä untersucht darin das Potenzial, die Energieanreize der Regierungen explizit auf die Beschleunigung des Übergangs zu 100% Erneuerbarer Energie zu konzentrieren. weiterlesen…

Deutschlands Stromversorgung war nie sicherer

Energiewende und steigender Erneuerbaren-Anteil haben keinen negativen Einfluss auf Versorgungsqualität

Vor einer Woche hat die Bundesnetzagentur die neusten Zahlen zu den Unterbrechungen der Stromversorgung veröffentlicht. Das Ergebnis für das Jahr 2019: Deutschland hatte im Durchschnitt nur für 12,2 Minuten keinen Strom – das ist seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 2006 die niedrigste Ausfallzeit. Mit anderen Worten: Die Versorgungssicherheit war 2019 höher denn je, den bisher höchsten Erzeugungswerten Erneuerbarer Energien zum Trotz, wie Joschua Katz am 30.10.2020 für energiezukunft schrieb. weiterlesen…

“Nicht ansatzweise ausreichend”

Mindestanteil an Erneuerbaren Energien im Verkehrssektor von 50% bis 2030 für Klimaziele unerlässlich

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat am 16.10.2020 mit einer Stellungnahme auf den Entwurf des Bundesumweltministeriums (BMU) zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote reagiert. „Das im Referentenentwurf gesetzte Ziel von 14 Prozent Erneuerbaren Energien im Verkehr bis 2030 ist nicht ansatzweise ausreichend, um die Klimaziele zu erreichen“, kommentiert BEE-Präsidentin Simone Peter. weiterlesen…

Wer auf Kernkraft setzt, reduziert keine Emissionen

Analyse von Daten aus 123 Ländern

Um den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, wird die Kernenergie immer wieder als Alternative zu fossilen Energieträgern oder als Ergänzung zu Erneuerbaren Energien diskutiert. Auch der IPCC betrachtet in seinen vielfältigen Szenarien mögliche CO2-Einsparungen durch den Ausbau der Kernenergie, gibt jedoch keine politischen Empfehlungen für oder gegen den Ausbau. Erst jüngst haben die Niederlande die Kernkraft als Option wieder ins Spiel gebracht. Die Regierung hatte eine Studie zur Wirtschaftlichkeit von Atomkraftwerken in Auftrag gegeben und erwägt den Bau von drei Kernkraftwerken*). Näheres berichtete Petra Franke auf energiezukunft am 13.10.2020. Siehe auch den Text auf Solarify am 06.10.2020. weiterlesen…

„Denken im System – das ist der Ansatz, den wir brauchen“

“Am Ende gewinnen wir” – Nachgefragt aus energiezukunft

Am 24. und 25.09.2020 fand im Berliner Festsaal Kreuzberg eines der wenigen Live-Events der Energiewelt in diesem Jahr statt: Das 21. Forum Neue Energiewelt. Nicht nur Corona-bedingt gibt es zu wenig Austausch zwischen Energiewendetreibern und anderen Akteuren, zum Beispiel mit den Netzbetreibern. Ins Gespräch auf Augenhöhe kommen – dafür treten Tina Barroso und Karl Heinz Remmers ein. Barroso ist Projektleiterin und Gastgeberin für das Forum Neue Energiewelt. Remmers hat das Forum aus der Taufe gehoben und ist eine der streitbarsten Stimmen der Branche. weiterlesen…

Erneuerbare liegen in öffentlichem Interesse

Energieversorgung treibhausgasneutral und sicher organisieren

“Die Energieversorgung in Deutschland soll noch vor 2050 treibhausgasneutral sein”. Dieser Leitsatz findet sich im Entwurf der Novelle für das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Damit dies gelinge, und vor allem vorbeugend durch klimafreundliche Technologien und nicht nachsorgend durch weitaus teurere Technologien zur Abscheidung und/oder Einlagerung von Treibhausgasemissionen, müsse der Zubau von Erneuerbare-Energien-Anlagen dynamisiert werden. Nur so lasse sich die Energieversorgung parallel zum Austieg aus der konventionellen Erzeugung sichern. Deshalb sei es folgerichtig, dass das EEG die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien in ein öffentliches Interesse stelle, heißt es in einer Pressemeldung des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. vom 12.10.2020. weiterlesen…