Enel verdiente 2018 dank EE-Geschäft

Erneuerbare sichern Gewinn

Der italienische Energiekonzern Enel hat 2018 von einem starken Geschäft mit Erneuerbaren Energien profitiert. Laut einer Enel-Medienmitteilung glich die Stärke der Erneuerbare-Energien-Geschäfte negative Wechselkurseffekte im Ausland aus. Wie die Enel SpA mitteilte, stieg das EBITDA auf 16,3 Milliarden Euro von 15,7 Milliarden im Jahr 2017. Der Umsatz legte auf 75,6 von 74,6 Milliarden Euro (2017) zu. Analysten hatten allerdings 76,64 Milliarden Euro prognostiziert. Laut Enel glich die Stärke der Erneuerbare-Energien-Geschäfte in Italien, Spanien und Südamerika negative Wechselkurseffekte mehr als aus. weiterlesen…

EE-Ausbau senkt Strompreis und CO2-Emissionen

Neue Analyse zum Kohleausstieg von Energy Brainpool

Seitdem der Kompromiss der Kohlekommission vorliegt, warnt vor allem die Industrie vor stark steigenden Strompreisen durch den Kohleausstieg. Das Bundesumweltministerium wiederum verweist auf eine Studie, die einen gegenteiligen Effekt prognostiziert. Ebenso Greenpeace Energy einer Medienmitteilung zufolge: Wenn ein ehrgeiziger Ausbau von Windkraft und Solaranlagen über die bisherige EEG-Planung hinaus den geplanten Kohleausstieg begleitet, kann dies den Strompreis und die europäischen CO2-Emissionen deutlich senken. weiterlesen…

“Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfesten Marktwirtschaft”

Altmaier stellt Nationale Industriestrategie 2030 vor

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat am 05.02.2019 seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vorgestellt. Sie soll, so das BMWi in einer Medienmitteilung, “gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft einen Beitrag zu leisten zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie-Führerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Die vorgelegte Industriestrategie entwickle erstmals eine zusammenhängende und an grundsätzlichen Erwägungen orientierte nationale und europäische Industriestrategie.” Dokumentation und Kurzkommentar. weiterlesen…

Nur mit erneuerbarem Strom gelingt die Verkehrswende

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zum effizienten Zusammenspiel von Strom- und Verkehrssektor

Der Verkehr braucht dringend klimafreundliche Lösungen. Die Potenziale von Verkehrsvermeidung, Effizienz und Biokraftstoffen sind begrenzt. Deshalb müssen Elektroantriebe und strombasierte Kraftstoffe einen Beitrag leisten. Die stärkere Nutzung von Strom im Verkehr muss mit einem zusätzlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien einhergehen. Das geht aus der am 04.02.2019 veröffentlichten Metaanalyse „Strom und strombasierte Kraftstoffe für den Verkehr“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervor. weiterlesen…

“Ich glaube nicht an das Ende des Verbrennungsmotors”

Schweizer Experte befürchtet das gleiche “Desaster wie beim Dieselskandal”

Die EU behandelt batteriebetriebene Fahrzeuge nach wie vor als CO2-frei, zu Unrecht, denn der europäische Strommix immer noch rund 40 Prozent Fossil-Strom enthält. Mit den strengen Grenzwerten werde zwar das Gesetz erfüllt, sagt Christian Bach, Forscher für klimafreundliche Mobilität an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) am 12.01.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, das Ziel werde aber verfehlt. Bach glaubt nicht, dass die EU mit Verbrennungsmotoren ihr Ziel erreichen wird, die Autohersteller zu verpflichten, den CO2-Ausstoss von Neuwagen zwischen 2021 und 2030 um 37,5 Prozent zu senken – nicht einmal mit Hybridantrieben. Wichtiger ist ihm, den Wechsel von fossiler zu Erneuerbarer Energie zu schaffen. “Das wäre für die CO2-Reduktion viel wichtiger”. Allerdings glaubt er auch nicht an des Ende des Verbrennungsmotors. Er sieht Grünstrom als Ausgangsenergie für die Mobilität. Denn: man könne mit ihm Batterien aufladen oder mit Elektrolyse Wasserstoff und CO2 synthetische Treibstoffe herstellen. Für Bach ist “nicht etwa die Antriebstechnik, sondern die verwendete Energie” entscheidend. weiterlesen…

IRENA: Erneuerbare Energien haben geopolitische Auswirkungen

Neue Handelsbeziehungen und Allianzen

IRENA, die Internationalen Agentur für erneuerbare Energien, hat den Bericht “Eine neue Welt” veröffentlicht, dem zufolge die Weltkommission für Geopolitik der Energiewende die Meinung vertrete, dass die geopolitischen und sozioökonomischen Folgen eines neuen Energiezeitalters genauso tiefgreifend sein könnten wie diejenigen, die den Wandel von Biomasse zu fossilen Brennstoffen vor zwei Jahrhunderten begleitet haben. Dazu gehörten Veränderungen in der Positionierung der Staaten, die Bedeutung neuer Führungsfiguren, mehr Energieakteure, Veränderungen in den Handelsbeziehungen und das Entstehen neuer Allianzen. weiterlesen…

“Eine zu 100 % beleuchtete Insel”

Seit April 2018 verfügen alle Kubaner “aus irgendeiner Quelle” über Elektrizität

So betitelte die offizielle kubanische Zeitung Granma am 16.01.2019 einen Artikel über die Stromversorgung der größten Karibik-Insel. Und weiter: “Die Elektriker Kubas beherrschen besonders in schwierigen Zeiten, etwa nach Hurrikanen, die Schlagzeilen der Medien.” Aber sie hätten auch andere Herausforderungen zu bestehen, die stillschweigend, aber ständig stattfänden, “die es aber verdienen erwähnt zu werden”. In diesem Sinne sei 2018 bereits historisch, denn seit April jenes Jahres verfügten alle Kubaner “auf die eine oder andere Weise” über Elektrizität. weiterlesen…

Erneuerbare trotzen auch politischem Gegenwind

Ökostrom ist in Deutschland immer viel schneller gewachsen als alle „ambitionierten“ Regierungsziele angepeilt haben

2018 lag der Ökostrom-Anteil an der deutschlandweiten Stromerzeugung zum ersten Mal über 40%. Somit übersteigt der Anteil wieder einmal die von der Politik ausgegebenen Prognosen. Die Bundesregierung muss endlich aufhören den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu drosseln, sagt Hans-Josef Fell und blickt zurück auf so manchen politschen Bremsversuch, der der deutschen Energiewende Kraft geraubt und einen internationalen Durchstart verhindert haben. weiterlesen…

Werner Kleinkauf feiert 80. Geburtstag

Pionier der Energiewende gründete 1988 heutiges Fraunhofer IEE

Die Anfänge der heutigen Energiewende liegen über 40 Jahre zurück. Einer der Pioniere ist Prof. Dr. Werner Kleinkauf, der Anfang der 70er Jahre bei der DLR mit der Forschung und Entwicklung zur Nutzung der erneuerbaren Energien begann und ab 1976 an der Universität Kassel fortsetzte, 1981 Mitbegründer der heutigen SMA Solar Technology AG und 1988 Gründer des heutigen Fraunhofer IEE war. Als einer der ersten habe er die Bedeutung der Systemforschung für eine stabile und sichere Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie erkannt und zitierte dafür immer wieder den griechischen Philosophen Aristoteles: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit waren Regelungstechnik, Leistungselektronik, Stromrichtertechnik und Energiesystemtechnik. weiterlesen…

Hin zu 100% Erneuerbare Energien: Ein neues Papier der IRENA Coalition for Action

Es gibt sie: Gute Beispiele, die es schon erreicht haben oder auf dem Wege zu 100% Erneuerbare Energien sind

Eine Sammlung von bewährten Projekten („Best Practices“) von ganzen Nationen wie Costa Rica oder Dänemark, Bundesstaaten wie Kalifornien, Süd-Australien oder Rheinland-Pfalz, Inseln wie Cook Island oder El Hiero: Diese und weitere Beispiele wurden am 10.01.2019 in einem neuen Papier der IRENA Coalition for Action zusammengetragen. Das bei der IRENA (International Renewable Energy Agency) angegliederte, stetig wachsende internationale Bündnis zählt mittlerweile über 80 führende Erneuerbare Energien-Akteure als Mitglieder: Industrieverbände, Zivilgesellschaft, Forschungsinstitute und Nichtregierungsorganisationen. Gemeinsam werden Branchentrends diskutiert, Maßnahmen festgelegt, und Wissen und Best Practices ausgetauscht, um gemeinsam die weltweite Energiewende stärker und schneller voranzutreiben. In seiner Funktion als Präsident der Energy Watch Group ist auch Hans-Josef Fell zur Zeit bei der Vollversammlung der IRENA in Abu Dhabi dabei. weiterlesen…