Siliciumkarbid-Transistoren verbessern Effizienz von PV-Heimspeichersystemen

Bis 250 Euro Ersparnis im Jahr

Immer mehr Privathaushalte verbinden ihre Solaranlagen mit Batteriespeichern. Diese sind zwar bei intensiver Sonneneinstrahlung innerhalb weniger Stunden aufgeladen, werden dann aber über einen längeren Zeitraum (nachts) bei sehr geringer Leistung (Teillast) entladen. Daher sollten Batteriewechselrichter einen hohen Umwandlungswirkungsgrad über einen möglichst breiten Leistungsbereich haben. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat einer Medienmitteilung vom 23.07.2020 zufolge im Projekt “HyBaG” in Zusammenarbeit mit Kaco New Energy und STS – Spezial-Transformatoren Stockach einen auch im Teillastbereich verlustarmen Hybrid-Wechselrichter entwickelt. Privathaushalte können mit dem neuen Wechselrichter bis zu 250 Euro jährlich sparen. weiterlesen…

Zuwachs bei stationären Batteriespeichern

Anzahl “sprunghaft gestiegen”

Nicht nur die Zahl der Elektroautos und E-Bikes, auch die Menge der stationär verbauten Batteriespeicher ist in Deutschland in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Das zeigt laut einer Medienmitteilung vom 06.04.2020 eine umfassende Analyse von JARA-ENERGY, des gemeinsamen Energieforschungsverbunds des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen. Die meisten stationären Batterien wurden demnach privat als Stromspeicher für PV-Anlagen angeschafft – zusammen etwa 930 MWh; das war im Jahr 2018 eine Kapazität, die der eines mittelgroßen Pumpspeicherkraftwerks entspricht. Ein deutliches Plus gab es auch bei stationären Großbatteriespeichern, deren Kapazität 2018 bei rund 550 MWh lag und die vorrangig zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden. weiterlesen…

Siemens und TIES eröffnen Batterieforschungszentrum in China

Auch Dienstleistungen und Beratung

Die Siemens-Tochtergesellschaft Digital Industries Software hat angekündigt, ihr Batterieforschungsgeschäft in China auszuweiten und eine Anlage zu entwickeln, die unter anderem dazu beitragen soll, die Palette der zukünftigen Elektrofahrzeuge (EVs) zu erweitern. Die Anlage soll noch in diesem Jahr eröffnet werden und bietet Batterielieferanten Forschung und Beratung zur Digitalisierung und Fertigung. Kleinere Hersteller können gemeinsame Labors für die Forschung nutzen, schrieb Marian Willuhn am am 23.09.2019 im US-pv magazine. weiterlesen…

VDE|FNN stärkt Einsatz von Speichern

Grundlage für Messung und Abrechnung von gespeichertem Strom

Speicher bringen mehr Flexibilität ins Energiesystem und verringern den Netzausbaubedarf. In einer Pressemitteilung publizierte das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) am 17.09.2019 seinen Hinweis „Anschluss und Betrieb von Speichern am Niederspannungsnetz“. Er schaffe eine Grundlage für einheitliche Erfassung und Abrechnung von Strom aus Speichern. Deren Betrieb nach FNN-Vorgaben ermögliche Förderungsmaßnahmen. weiterlesen…

Dezentrale Heimspeicher und netzdienliche Batteriespeicher im Forschungsfokus

Antwort der Bundesregierung: Batteriekosten für Elektromobilität

Die Kosten von Antriebsbatterien könnten sich bis 2030 auf etwa 100 €/kWh halbieren. Dies erklärt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/11833) auf eine Kleine Anfrage (19/10954) der FDP-Fraktion unter Verweis auf einen “Lernkurvenansatz” bei der gegenwärtigen Entwicklung von Batteriekosten und -nachfrage. Sie legt außerdem dar, dass aus rein technischer Sicht Fahrzeuge in Deutschland bereits heute mit einer entsprechend großen sogenannten Traktionsbatterie (Foto) ausgestattet werden könnten. Allerdings erhöhten sich die Anschaffungskosten erheblich mit der Reichweite. “Um Elektrofahrzeuge kostengünstiger für den Langstreckenbetrieb zu ertüchtigen, bedarf es neuer Batteriekonzepte, die aktuell Gegenstand der Forschung sind”, heißt es in der Antwort weiter. Aufgelistet werden darüber hinaus derzeit unterstützte Forschungsprojekte. (hib/PEZ) weiterlesen…

50-MW-Großspeicher in der Lausitz

LEAG meldet Baubeginn 50-MW-Großspeicher in der Lausitz

Im Sommer 2020 soll unter dem Namen BigBattery im Lausitzer Industriepark Schwarze Pumpe einer der größten Batteriespeicher Europas in Betrieb gehen und Strom aus Braunkohle und Erneuerbaren vorhalten. Die Investition von 25 Millionen Euro wird vom Land Brandenburg gefördert, schrieb Petra Hannen am 0.07.2019 auf pv magazine. weiterlesen…

Solare Heim- und Gewerbespeicher vermeiden Netzausbau für E-Autos

Kurzstudie der TU Braunschweig: Solarstromanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen Vollabdeckung mit Ladepunkten im Ortsnetz

Bei einem intelligenten Zusammenwirken von Erneuerbaren Energien und Speichern lassen sich Netzengpässe im Zusammenhang mit der Elektromobilität weitgehend vermeiden: Durch den Einsatz von Solarstromanlagen mit Batteriespeichern können die heutigen Stromverteilnetze in Ortsteilen mit privater Ein- und Zweifamilienhausbebauung mehr als jeden zweiten angeschlossenen Haushalt mit einer eigenen 11 kW-Ladestation für Elektroautos versorgen (bis zu 60 Prozent). Damit verdoppeln dezentral installierte Solarstromspeicher die Ladekapazität gegenüber einem klassischen Niederspannungsverteilnetz. Die Mehrzahl der neu installierten Solarstromanlagen wird nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft inzwischen gemeinsam mit einem Batteriespeicher installiert. weiterlesen…

Batteriespeicher zur Spitzenlastkappung in Gewerbe und Industrie

mit freundlicher Genehmigung von Andreas Kühl – In Zusammenarbeit mit denersol

Batteriespeicher sind ein Massenmarkt, zumindest als Energiespeicher für mobile Elektronik wie Smartphones, Laptops und zunehmend auch Elektro-Werkzeuge und E-Bikes. Da die Preise von Batteriespeichern rapide sinken, wird deren Einsatz auch in Gewerbe und Industrie immer interessanter. Dort ist oftmals das Einsparen von Netzentgelten heute lukrativer als eine Einsparung des „nackten“ Strom-Arbeitspreises. Anhand des Beispiels der Spitzenlastkappung wird Andreas Kühl, energynet,deshalb den Einsatz eines Batteriespeichers in einem Gewerbebetrieb im Folgenden anschaulich darstellen und bewerten. weiterlesen…

Haushalte ersetzen Kraftwerke

sonnen nimmt größte, virtuelle Batterie für das Stromnetz der Zukunft in Betrieb

Mit über ganz Deutschland vernetzten Heimspeichern liefer die sonnen GmbH erstmals Regelleistung für den Energiemarkt. Damit geht die derzeit größte, virtuelle Batterie in Betrieb, die Schwankungen im Stromnetz ausgleichen kann. Wie sonnen am 05.12.2018 mitteilte, sind Haushalte so in der Lage, alle Aufgaben von konventionellen Kraftwerken zu übernehmen. Die Präqualifikation zur Erbringung von Primärregelleistung für sein deutschlandweites Netzwerk aus Heimspeichern hat sonnen zusammen mit seinem Technologie-Partner tiko Energy Solutions von dem Übertragungsnetzbetreiber TenneT erhalten. weiterlesen…

100.000 Euro für Energiespeicherungs-Start-ups


InnoEnergy lanciert weltweiten Wettbewerb

InnoEnergy, der “europäische Innovationsmotor für nachhaltige Energie”, hat am 22.09.2018 einen weltweiten Aufruf für Start-up-Unternehmen im Bereich der elektrischen Energiespeicherung gestartet. Fünfzehn der innovativsten Start-ups im Bereich der nachhaltigen Energie werden ein maßgeschneidertes Paket von Dienstleistungen erhalten; dazu gewinnt das beste Start-up ein Preisgeld von 100.000 Euro. weiterlesen…