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Archiv: Windenergie


Schleswig-Holsteins Energiewendeministerium erließ Planfeststellungsbeschluss für Trasse Heide-Husum

Der Netzausbau in Schleswig-Holstein kommt einen großen Schritt voran: Am 30.03.2017 erging der Planfeststellungsbeschluss für den dritten Abschnitt der 380-kV-Westküstenleitung von Heide-West bis Husum-Nord. Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck über gab die Urkunde an Wilfried Breuer, Mitglied der Geschäftsführung des Übertragungsnetzbetreibers TenneT.

Rekordjahr für weltweite EE


IRENA-Staistik

„Wir sind Zeuge einer Energietransformation, die sich weltweit durchsetzt, und das spiegelt sich in einem weiteren rekordverdächtigen Jahr des Kapazitätsausbaus für erneuerbare Energien wider“, sagte Generaldirektor Adnan Amin anlässlich der Veröffentlichung der Jahresstatistik Renewable Energy Capacity Statistics 2017 der in Abu Dhabi ansässigen Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Laut dem Bericht hat der Ausbau Erneuerbarer Energien um 161 GW Leistung zugenommen, das bisher stärkste Jahr – auf inzwischen 2.006 GW weltweit Kapazität (plus 8,7 Prozent im Verhältnis zu Ende 2015). Die Solarenergie wuchs dabei besonders stark.


Bis 2030 weit mehr als 50 % Grünstrom möglich

Volker Quaschning - Foto © volker-quaschning.deVolker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin, veröffentlichte am 01.03.2017 auf seinem Info-Portal neue Zahlen zur weltweiten Leistung der Erneuerbaren-Kraftwerke: 2013 überstiegen Wind und PV zusammen bereits die Leistung aller AKW, 2015 die Windkraft allein.

Wind in Bayern vor dem Aus


Analyse zeigt: Atomausstieg in Bayern massiv gefährdet

Der Ausbau der Windenergie in Bayern ist durch die im November 2014 eingeführte 10H-Abstandsregelung (siehe: solarify.eu/bayern-bremst-windenergie-aus) praktisch komplett zum Erliegen gekommen. Dies zeigt eine an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durchgeführte wissenschaftliche Analyse. Sowohl die Genehmigungsanträge als auch die tatsächlichen Genehmigungen für den Bau von Windkraftanlagen sind seit 2014 massiv zurückgegangen, schreibt EE-Experte Hans-Josef Fell.


EMNID-Umfrage im Auftrag des SFV

Bundesregierung und Stromwirtschaft bremsten den Ausbau von Solar- und Windenergie und trieben den Ausbau der Nord-Süd-Höchstspannungsleitungen voran, mit der Begründung, Stromspeicher seien noch zu teuer. Nord-Süd-Leitungen seien die billigere Lösung, zitiert Wolf von Fabeck in der SFV-Pressemitteilung vom 19.02.2017 die offizielle Regierungsmeinung.


Frank Mastiaux über freigesetzte Energie nach dem Atomausstieg, den Ausbau der Erneuerbaren und die Suche nach neuen Geschäftsideen.

greenpeace-magazin logoDer ENBW-Vorstandsvorsitzende aus Baden-Württemberg denkt, „dass die Kohlekraftwerke auf das klimapolitisch gewollte Ende zusteuern.“ Im Interview mit Bastian Henrichs vom „Greenpeace Magazin“ sagte der 52-Jährige: „Den schrittweisen Kohleausstieg haben wir in unserer Strategie bereits einkalkuliert.“


Stromsektor immer weniger fossil

energiezukunft logoFast 90 Prozent der 2016 in Europa neu gebauten Kraftwerkskapazitäten zur Stromerzeugung beziehen ihre Energie von Wind, Sonne, Biomasse und Wasser. Bei der installierten Kapazität überflügelt die Windenergie sogar alle Kohlekraftwerke. Die Zahlen des europäischen Windenergieverbands WindEurope sind beeindruckend. Zu dieser Analyse kommt Clemens Weiß am 11.02.2017 auf energiezukunft.


Analyse deutscher Markt 2016 und Ausblick 2017 – guter Ausbau, aber noch unter 2014

Im vierten Jahr in Folge unterstreiche die Onshore-Windindustrie ihre Leistungsfähigkeit mit einem stabil hohen Zubau, so Medienmitteilungen der Deutschen WindGuard und des einschlägigen Bundesverbands. Der deutsche Markt ist demnach mit etwa 4.625 Megawatt (4.259 MW netto) erwartungsgemäß um knapp ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gewachsen – erreichte aber nicht ganz das Niveau von 2014. Auch die Erfolge auf dem Weltmarkt nähmen zu. Herausforderungen beständen durch den Wechsel zu Ausschreibungen in Deutschland und durch schwierige Bedingungen in wichtigen Exportländern.

Prokon erneut mit Problemen


Zweistelliger Millionenverlust – aber: „komfortable Liquiditätslage“

Der Windparkbetreiber Prokon ist offenbar schon wieder in Schwierigkeiten. Am 03.02.2017 bestätigte Prokon-Vorstand Henning von Stechow dem Magazin Wirtschaftswoche einen Verlust für 2016 in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe. Polen habe die Auflagen für Windparks verschärft und die Steuern erhöht, so von Stechow. „Wir mussten deshalb unser Geschäft in Polen neu bewerten“.


UBA-Studie bestätigt Widerlegung der gegnerischen Argumente

Am 20.12.2016 veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) die Untersuchung „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“. Der EE-Experte Hans-Josef Fell bedauerte jetzt, dass die Studie „leider kaum Beachtung“ fand, dabei habe sie die Argumente von Windkraftgegnern schlüssig widerlegt: Die gesundheitlichen Gefährdungen seien bei Einhaltung aller Vorschriften als „sehr gering“ einzuschätzen.

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