Windenergie liefert fast drei Viertel des erwarteten Stroms

Alterung und Windschatten-Effekte schmälern tatsächlichen Ertrag – 20 Prozent Differenz bleiben ungeklärt

Die Energiewende in Deutschland hat gerade einen neuen Rekord erreicht. Fast 40 Prozent des erzeugten Stroms kamen 2018 aus erneuerbaren Quellen, allein 17 Prozent aus Windkraft. Damit trägt die Windenergie etwa in dem Maße zum Strommix bei, wie unter den Windbedingungen in Deutschland zu erwarten ist. Das haben einer Medienmitteilung vom 06.02.2019 zufolge Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie festgestellt, indem sie die mögliche mit der tatsächlich gewonnenen Energie der Windturbinen verglichen. weiterlesen…

Encavis erweitert Portfolio in Niederlanden auf mehr als 100 Megawatt

Umsatzerlöse von jährlich rund 1,4 Millionen Euro erwartet

Die Encavis AG hat zu Jahresbeginn einen weiteren Solarpark in den Niederlanden gekauft, berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine. Die Photovoltaik-Anlage „Zierikzee“ mit 14,1 Megawatt sei noch vor dem Jahreswechsel ans Netz angeschlossen worden, teilte der Hamburger Betreiber mit. In den ersten 15 Jahren werde eine Einspeisevergütung von knapp elf Cent pro Kilowattstunde für den Solarpark gezahlt, danach der jeweils geltende Marktpreis. Ab dem ersten vollen Betriebsjahr werde der Solarpark Umsatzerlöse von jährlich rund 1,4 Millionen Euro erwirtschaften, so die Erwartungen bei Encavis. Das Investitionsvolumen einschließlich der projektbezogenen Fremdfinanzierungskosten liege bei 10,6 Millionen Euro. Der Verkäufer bleibe mit einem Anteil von insgesamt zehn Prozent an dem Solarpark beteiligt. weiterlesen…

Windstrom belastet Umwelt am geringsten

Deutsche Treibhausgasemissionen haben Gesamtkosten von rund 164 Mrd. Euro zur Folge – Wind 0,28 ct/kWh – Braunkohle 20,8 ct/kWh

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schaden dem Klima und der Gesundheit, wirken sich negativ auf Ökosysteme aus und begünstigen das Artensterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen durch z. B. Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das tut z.B. das Umweltbundesamt in seiner “Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten“. Demnach belastet Windenergie die Umwelt am wenigsten. weiterlesen…

Regierung will Referenzertragsmodell nicht abschaffen

Stellungnahme zu Energie-Gutachten der Monopolkommission

Die Bundesregierung hat – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 20.12.2018 – 13 Seiten lang auf die Empfehlungen der Monopolkommission zur Energiewende geantwortet. Die Stellungnahme (19/6222) wurde als Unterrichtung eingebracht. Damit reagiert die Bundesregierung auf die Inhalte des Sondergutachtens der Monopolkommission gemäß § 62 Absatz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes mit dem Titel “Energie 2017: Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden” vom Oktober 2017. Seitdem seien zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die auch Empfehlungen der Kommission aufgegriffen hätten, heißt es darin. weiterlesen…

Entwurf des Energiesammelgesetzes in der Kritik


BMWi will Förderung neuer Dach-PV-Anlagen kürzen

Das Bundeswirtschaftsministerium betitelte seine jüngste Medienmitteilung (06.11.2018) zwar mit “Altmaier: Energiewende wird jetzt sicherer und bezahlbarer”, dahinter verbergen sich allerdings – wie zahlreiche Medienreaktionen nahelegen – überraschende Einschnitte – bis 20 Prozent – in die Förderung neuer Solarstromanlagen auf Gebäuden. Die Solarbranche reagierte mit scharfer Kritik und sprach von einem “Anschlag auf die Energiewende” und sieht die demokratischen Strukturen Gefährdet” (SVF). Das BMWi begründet seinen Einschnitt mit “Überförderung” größerer PV-Dachanlagen aufgrund stark gesunkener Modulpreise mit der Folge eines anhaltenden Überangebots auf dem Weltmarkt. weiterlesen…

Energieverbrauch und CO2-Ausstoß sinken


Überproportionaler Rückgang der Treibhausgase

Weil die Preise steigen, die Witterung mild war und die Energieeffizienz sich verbessert hat, wird in Deutschland 2018 wesentlich weniger Energie verbraucht als 2017. Wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen weiter mitteilte, traten dagegen verbrauchssteigernde Faktoren wie Konjunktur und Bevölkerungszuwachs zurück. Da die Verbrauchsrückgänge bisher alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den CO2-freien Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem überproportionalen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus. weiterlesen…

Sonderausschreibungen stoßen auf kritisches Echo


Koalition einigt sich auf schnelleren Ökostrom-Ausbau
BSW: “…läuft ins Leere – BEE: “…zu wenig Planungssicherheit”

Union und SPD haben sich zwar nach monatelangem Streit auf eine EEG-Novelle mit Sonderausschreibungen für zusätzliche Windgeneratoren und Solaranlagen verständigt, stoßen damit aber auf wenig positives Echo. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Regierung Windkraftgegnern an Land entgegenkommen will, in dem sie neue Regeln für die Beleuchtung festlegt und über verbindliche Abstände zu Wohngebäuden oder Höhenbegrenzungen der Windräder nachdenken will. weiterlesen…

Windparks als Cyber-Risiko?


BWE: Sicher genug

Am 14.06.2018 berichtete Solarify (“IT-Risiken klug begegnen”) über unbekannte Hacker, die in die Computernetzwerke deutscher EVU einzudringen versucht hätten. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seien sie dabei zum Teil erfolgreich gewesen. “Diese Angriffe zeigen, dass Deutschland mehr denn je im Fokus von Cyber-Angriffen steht”, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm damals. Dennoch sei die “IT-Sicherheit deutscher Betreiber auf gutem Niveau”. Dessenungeachtet wird einer viel nachgedruckten Meldung der deutschen Presseagentur vom 28.10.2018 zufolge das Anfälligkeitsrisiko von Windparks gegen Cyber-Attacken laut Christian Garske vom IT-Berater Lufthansa Industry Solutions in Norderstedt unterschätzt. weiterlesen…

BWE: “Stillstand in Berlin”


Windbranche schlägt bessere Teilhabe der Kommunen vor

Die Bundespolitik trete seit einem Jahr weitgehend auf der Stelle, kritisiert der Bundesverband Windenergie (BWE) in einer Medienmitteilung vom 23.10.2018. Die Umsetzung der wichtigen nach vorne gerichteten Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag – deren Kern das Ziel 65% Erneuerbare Energien bis 2030 darstellt – ist noch nicht im Ansatz zu erkennen. Dem bereits 2017 anerkannten Fadenriß im Zubau ab 2019 wurde bisher nicht entgegengewirkt. Die Branche fordert die Politik auf zu handeln. Gleichzeitig unterbreitet der BWE konkrete Vorschläge um die Akzeptanz zu sichern und die Einsatzmöglichkeiten der preiswerten Windenergie zu verbreitern. weiterlesen…

Weltweiter Siegeszug von Wind, PV und Co


Erneuerbare Energien auf der Überholspur

Eine am 18.10.2018 publizierte Studie der Unternehmensberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte über den Welt-Markt für Erneuerbare Energien sieht Öko-Energien inzwischen konkurrenzfähig mit herkömmlichen Energiequellen. Als Treiber dieser Entwicklung identifiziert die Untersuchung laut einer Medienmitteilung Preisparität, erfolgreiche Netzintegration und technische Innovationen. An erster Stelle könnten vor allem Solar- und Windenergie die Nachfrage nach bezahlbaren, nachhaltigen und zuverlässigen Energiequellen zufriedenstellen. weiterlesen…