“Transparente Dialoge für sachorientierte, nachvollziehbare und angemessene Lösungen”

Neue ESYS-Analyse “Partizipation und Kommunikation in der Energiewende”

Bürgerinitiativen und Klimaschutzdemonstrationen zeigen: Bürger wollen die Energiewende mitgestalten und sich in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbringen. Doch wie müssen Kommunikations- und Partizipationsverfahren für eine effektive, faire und sozialverträgliche Energiewende gestaltet werden? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat in seiner Analyse „Partizipation und Kommunikation in der Energiewende“ verschiedene Instrumente untersucht. weiterlesen…

Studie: Energie-Genossenschaften boomen


Mehr als zwei Drittel sind in Bürgerhand

Die Zahlen hat eine Arbeitsgruppe der Universität Kassel im Rahmen des Projekts „klimaGEN“ erhoben. Laut Studie stieg die Zahl der Energie-Genossenschaften binnen fünf Jahren von 642 (2012) auf 928 (2015). Zusätzliche Daten zeigen, dass diese Größenordnung seitdem stabil geblieben ist. Etwa 185.000 Menschen waren 2015 Mitglied einer Energiegenossenschaft. weiterlesen…

„BMUB geht bei Bürgerbeteiligung voran“


Flasbarth: „Gewinn für Demokratie“

Rund 2.500 Bürgerinnen und Bürger haben bislang an BMUB-Vorhaben wie dem Nationalen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess II), dem Integrierten Umweltprogramm 2030 und dem Klimaschutzplan 2050 mitgewirkt. Einer Medienmitteilung folgend möchte das BMUB auch in Zukunft innovative Formen der Partizipation nutzen. Darum hat das Ministerium 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verwaltung, Forschung und Zivilgesellschaft zur Fachtagung nach Berlin eingeladen. weiterlesen…

Klimaschutz aus Bürgerhand


Abschluss des Beteiligungsprozesses zum Klimaschutzplan 2050

Das BMUB will seine Klimaschutzpolitik auch künftig auf einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess stützen, das teilte die Presseabteilung des Ministeriums am 16.02.2017 mit. Welche Lehren dabei aus der 2015 gestarteten Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzplan 2050 zu ziehen sind, diskutierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf einer Veranstaltung zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens in Berlin. weiterlesen…

Acht Strategien für kreative Bürgerbeteiligung


Forscher geben Kommunen Empfehlungen zur Bürgeraktivierung

Der Weg zum Klimabürger - Broschüre © BMBF FONAEin vom BMBF gefördertes Forschungsteam der Universität des Saarlandes, der Zeppelin Universität und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat den Wegweiser „Der Weg zum Klimabürger“ veröffentlicht. Sie zeigen darin laut einer Medienmitteilung des IÖW Strategien auf, wie Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft gesteigert werden kann.
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Kein Wunschkonzert der Wirtschaftslobby


Greenpeace-Gutachten kritisiert Entscheidungsprozess zum Klimaschutzplan 2050 – Bürgerbeteiligung als Feigenblatt: Kurzfristiges Lobbydenken macht gute Ansätze zunichte

rucht-beteiligungsprozess-am-klimaschutzplan-2015Das Bundesumweltministerium wollte 2015 gemeinsam mit Vertretern der Zivilgesellschaft den Klimaschutzplan 2050 entwickeln. Doch solche neuen Wege müsse die Bundesregierung “künftig ernster nehmen und nicht als ‘Beruhigungspille’ mit ‘Ventilfunktion’ missbrauchen. Sonst drohe der Prozess alle Beteiligten zu entmutigen und das bereits beschädigte Vertrauen in die Politik weiter zu untergraben”, so beschrieb Greenpeace unter dem Titel “Kein Wunschkonzert der Wirtschaftslobby” in einer Mail-Erklärung das Ergebnis eines Gutachtens von Prof. Dieter Rucht, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), im Auftrag der Umweltorganisation. weiterlesen…

Kohlekonsens befördern


Transformative Nachhaltigkeitsforschung

Mit der beschlossenen Treibhausgassenkung und dem Ausbau der erneuerbaren Energien hat die Bundesregierung zugleich das Ende der Kohleverstromung beschlossen. Doch die Frage, wie und bis wann der Ausstieg aus dem fossilen Energieträger organisiert werden soll, ist derzeit gaia titeleine der konfliktreichsten Großbaustellen der Energiewende. Denn die starke Verankerung der Kohleverstromung erschwert das zügige Erreichen des Klimaschutzziels. In einem Artikel in der Zeitschrift GAIA zeigen Daniela Setton und IASS_LogoSebastian Helgenberger vom IASS, wie transformative Nachhaltigkeitsforschung hier hilfreiche Impulse setzen kann. weiterlesen…

AEE: Akteursvielfalt erhalten


Kommunen, Stadtwerke und Bürger kooperieren erfolgreich bei Energieprojekten

AEE, Städtetag, VKU, etc. - logosDer Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der VKU haben gemeinsam mit der AEE, der Deutschen Kreditbank AG und der Kanzlei von Bredow Valentin Herz eine Broschüre mit dem Titel „Stadtwerke und Bürgerbeteiligung – Bürgerbeteiligung bei Energieprojekten“ veröffentlicht, die mit zahlreichen Praxisbeispielen deutlich macht, wie Bürger und Stadtwerke erfolgreich in der Energiewende zusammenarbeiten. weiterlesen…

Akzeptanz erhöhen


Studie: finanzielle Bürgerbeteiligung an Energiewende-Projekten

Studie BürgerbeteiligungMit der finanziellen Beteiligung von Bürgern beispielsweise am Bau neuer Stromnetze oder an neuen Windparks sollen die Akzeptanz und das Vertrauen in notwendige Energie-Infrastrukturprojekte gesteigert und deren Realisierung beschleunigt werden. Ob diese Ziele mit den derzeit vorhandenen Instrumenten erreicht werden, untersucht eine Studie, die am 08.04.2016 vorgestellt und vom Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig erstellt wurde. Auftraggeber sind die Bertelsmann-Stiftung, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die Rechtsanwaltskanzlei Wolter-Hoppenberg. weiterlesen…

Energiewende braucht Bürgerbeteiligung

Kommunale und regionale Energieversorger messen der Bürgerbeteiligung für den Erfolg der Energiewende große Bedeutung bei. Das zeigen erste Auswertungen einer Umfrage, die der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gemeinsam mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam im März 2015 unter den Stadtwerken im VKU durchgeführt hat. 91 Prozent der Befragten schätzen die Bürgerbeteiligung für das Gelingen der Energiewende als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Insgesamt beteiligten sich von 765 angefragten Unternehmen knapp 100 und damit 13 Prozent.3 Prozent. weiterlesen…