Dezentrale CO2-freie Wärmeerzeugung, Endenergieverbrauch gesenkt und Wärmenetze ausgebaut

Wie der Gebäudesektor die Klimaziele doch noch erreichen kann

Mit den aktuell beschlossenen Maßnahmen zum Klimaschutz wird Deutschland weder seine bisherigen noch die verschärften europäischen Klimaschutzziele im Gebäudesektor bis 2050 erreichen, so eine gemeinsame Medienmitteilung vom 11.05.2021 des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, des Öko-Instituts und des Hamburg Instituts. Wie dies doch möglich wäre, zeigen zwei Roadmaps eines Forschungsteams, in dem es Maßnahmen und politische Instrumente vorstellt, mit denen die dezentrale Wärmeerzeugung kein CO2 mehr ausstößt, der Endenergieverbrauch gesenkt und die Wärmenetze ausgebaut werden können (Foto: Im Freiburger Stadtteil Gutleutmatten wurden dezentrale Solarthermie-Anlagen innovativ in ein Nahwärmenetz eingebunden – © fraunhofer.ise). weiterlesen…

“Zentral und dezentral” – Zu nachhaltiger Energieversorgung

ESYS-Stellungnahme zum Energiemix

Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig – kurz: wird die Energiewende gelingen. Die Herausforderung liegt darin, die einzelnen Elemente zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu integrieren. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in seiner am 16.01.2020 vorgestellten Stellungnahme Zentrale und dezentrale Elemente im Energiesystem: Der richtige Mix für eine stabile und nachhaltige Versorgung”. Es gelte, so ESYS, alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu nutzen – vom PV-Modul auf dem Dach bis zum Windpark auf hoher See. Für eine erfolgreiche Energiewende fordern die deutschen Wissenschaftsakademien neben dem beschleunigten sozialverträglichen Ausbau der Erneuerbaren außerdem, das Netz schnellstmöglich auszubauen und eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems zu gewährleisten. weiterlesen…

Leseempfehlung: “Klimawende braucht mehr dezentrale Energieerzeugung”

Unkenntnis der Entscheider größte Herausforderung der Energiewende

Viele Politiker hoffen darauf, dass Wasserstoff und grünes Gas einmal die Energiewende retten können. Dabei gibt es schon heute Technologien, um Strom und Wärme in der Industrie dezentral und effizient zu nutzen. Doch die Politik hält sie bewusst klein, schreibt Thomas Wagner, Vorsitzender der G+E GETEC Holding GmbH in Capital. weiterlesen…