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Archiv: Energetische Gebäudesanierung


Forschungsbericht lobt integrierte Konzepte für Sanierungs- und Versorgungsaufgaben im Quartier

Das KfW-Programm 432, mit dem das Bundesbauministerium quartiersbezogene Konzepte für die Energetische Stadtsanierung fördert, hat sich einer BMUB-Medienmitteilung zufolge bewährt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungskonsortium, welches das Programm fünf Jahre lang begleitet und Pilotprojekte analysiert hat.


Methoden und Benchmarks für die Praxis

Neubauten und sanierte Gebäude mit minimalem Energiebedarf zu realisieren, ist technisch problemlos möglich. Wann, für wen und in welchem Ausmaß der gewählte Baustandard aber wirtschaftlich ist, wird innerhalb der Fachwelt und der Politik kontrovers diskutiert. Das neue BINE-Themeninfo „Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Gebäude“ (III/2017) stellt Betrachtungsweisen, Berechnungsmethoden sowie Projekte aus Immobilienwirtschaft und Forschung vor. Diese zeigen, dass ein energieoptimiertes Gebäude durch eine integrierte, ganzheitliche Planung in Verbindung mit einem Monitoring die Wirtschaftlichkeit erreichen kann.


Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund mit Hintergrundpapier für mehr Klimaschutz in Gebäuden

Bei der Motivation und Umsetzung einer energetischen Sanierung spielt die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle – die Frage also, ob sich eine Sanierung für den Besitzer finanziell lohnt oder nicht. Darauf gibt es keine einfache Antwort, denn ob und wann eine energetische Sanierung sich rechnet, hängt von vielen Faktoren ab. Der deutsche Mieterbund (DMB) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordern von einer neuen Bundesregierung massive Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu sozialverträglichen Bedingungen im Gebäudebereich und legen dafür ein Hintergrundpapier mit einem „6-Punkte-Sofortprogramm für sozialverträglichen Klimaschutz im Gebäude“ vor.


Wahlprüfsteine der ENERGIETAGE

Zwischen Kontinuität und radikaler Neuorientierung, zwischen staatlicher Regulierung und marktliberaler Steuerung – so lässt sich die Spannbreite der Antworten auf die Wahlprüfsteine zur Energiewende in Deutschland beschreiben, die den im Bundestag aktuell vertretenen Fraktionen sowie den beiden Parteien mit realistischer Einzugswahrscheinlichkeit zugestellt wurden, wie die Presseabteilung der Berliner Energietage am 13.09.2017 mitteilte.


Techem mit Auswertung deutscher Mehrfamilienhäuser

Der Energieverbrauch deutscher Mehrfamilienhäuser für Heizwärme ist auch im Vorjahr erneut angestiegen, wie eine aktuelle Auswertung des Energiedienstleisters Techem zeigt. Ursache dürfte unter anderem die kühlere Witterung in den Wintermonaten 2016 sein. Im untersuchten Wohngebäudebestand lag der Durchschnittswärmeverbrauch für Erdgas bei 125 kWh/m2 Wohnfläche und Jahr, für Heizöl bei 126 und für Fernwärme bei 102 kWh/m².


„Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien“ sollen gezielt und gebündelt mehr Geld bekommen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 11.05.2017 die neue „Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien“ vorgelegt. Laut einer BMWi-Medienmitteilung ordnet sie die haushaltsfinanzierte Energieeffizienzförderung neu und passt die inhaltlichen Förderschwerpunkte stärker an die aktuellen Anforderungen der Energiewende an.


In dieser Legislaturperiode keine Anreize mehr für energetische Sanierungen

„Es ist ein herber Rückschlag für die Energiewende im Gebäudesektor: Die CDU hat im Koalitions­ausschuss die Verabschiedung des Gebäude­energie­gesetzes blockiert. Die Effizienz­standards seien zu anspruchsvoll. Von allen Seiten hagelt es scharfe Kritik“, schreibt Clemens Weiß für das Infoportal energiezukunft am 01.04.2017.


dena-Gebäudereport: Sanierungsrate weiterhin viel zu gering

Wie aus einer dena-Pressemitteilung vom 06.02.2017 zu erfahren ist, zeichnet sich die von der Bundesregierung angestrebte Verdopplung der jährlichen Sanierungsrate von 1 auf 2 Prozent bislang nicht ab. Dazu kommt, dass sich Dämmstoff- und Heizungsmarkt kaum bewegen sowie Wärmebedarf und Treibhausgasemissionen nicht schnell genug sinken. Das zeigen die Statistiken für 2015 und 2016 des zum Jahreswechsel 2016/2017 veröffentlichten Gebäudereports der Deutschen Energie-Agentur (dena).


brauchen mehr Unterstützung

diw_logoDer Trend zum sinkenden Energiebedarf in Deutschland setze sich fort – das bestätige der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Grundlage von Daten des Energiedienstleisters ista logoista Deutschland GmbH berechnete Wärmemonitor 2015 (so Pressemitteilungen beider Absender). Demnach ist der Heizenergiebedarf von Mehrfamilienhäusern in Deutschland seit dem Jahr 2003 insgesamt um rund 18 Prozent gesunken. Die Auswertungen des Wärmemonitors zeigen, dass die Energiepreise in der abgelaufenen Heizperiode 2015 deutschlandweit im Durchschnitt abermals kräftig um gut sechs Prozent je Kilowattstunde gesunken sind.


Maklermonitor 2016: Hauptsache neues Heim

degewo-Zukunftshaus - Bild © degewoDie Energieeffizienz der Wunschimmobilie spiele bei der Wohnungssuche eine Nebenrolle, berichten für den zweiten Teil des Marktmonitors Immobilien (MMI) 2016 des Immobilienportals Immowelt.de befragte Makler, vor allem, wenn der Immobilienmarkt angespannt sei. Für den Verkauf sei die Effizienz nicht entscheidend. Das Thema Energie & Umwelt gewinne „gerade auch in der Langzeitbeobachtung an Aussagekraft“. „Energieeffizienz als Vermarktungsfaktor“ ist das entsprechende Kapitel überschrieben.

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