DENEFF: “Steuerförderung für energetische Gebäudesanierung duldet keinen Aufschub”

Offener Brief an Kanzlerin und Minister

Am 08.04.2018 schrieb die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. – DENEFF einen Offenen Brief der DENEFF an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bundesminister/innen Altmaier, Scholz, Schulze und Seehofer sowie die Mitglieder der Bundestagsausschüsse für Wirtschaft, Umwelt, Bau, Haushalt und Finanzen mit der Forderung, die dringend nötige Steuerförderung für energetische Gebäudesanierung nicht weiter aufzuschieben. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Bundesregierung unglaubwürdig beim Klimaschutz

Bundeshaushalt 2020 – wieder ohne Gebäudesanierung?

Bei seiner Sitzung am 20.03.2019 hat das Bundeskabinett über die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegten Eckwerte für den Bundeshaushalt 2020 beraten. Die Steuerförderung der energetischen Gebäudesanierung, als ein zentrales klimapolitisches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, sei dabei wieder einmal nicht vorgesehen gewesen, moniert die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF). Auch die Vorbildrolle des Bundes bei der Sanierung seiner Liegenschaften werde weiter auf die lange Bank geschoben. weiterlesen…

“Deutschland blamiert sich in Kattowitz”

DENEFF, DUH, GIH, VfW, BuVEG, BWP kritisieren Wirkung der Modernisierungsumlage auf Gebäudesanierung

Die Ankündigungen aus der Wohnungswirtschaft, nach der jüngsten Mietrechtsnovelle die Sanierungsraten zu drosseln, bedeuten während der Klimakonferenz in Kattowitz eine (weitere) Blamage für Deutschland. Das attestieren gleich sechs in diesem Thema engagierte Organisationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 07.12.2018 der Bundesregierung: die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der Bundesverband Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerk GIH, der Verband für Wärmelieferung (VfW), der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) und der Bundesverband Wärmepumpe (BWP). weiterlesen…

Energetische Sanierung von Bundesliegenschaften mangelhaft


Ziel nicht erreichbar

In ihrer Antwort (19/3841) auf eine Kleine Anfrage (19/3602) der FDP-Fraktion räumt die Bundesregierung ein – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib/PEZ) – ein, dass das Ziel einer Reduzierung des Wärmebedarfs der Gebäude im Bestand der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bis 2020 um 20 Prozent nicht zu erreichen ist. weiterlesen…

Förderprogramm “Energieeffizient Sanieren” senkt Emissionen


2,3 Mio. Tonnen CO2 gespart

Die Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms “Energieeffizient Sanieren” brachten zwischen den Jahren 2013 und 2016 eine CO2-Einsparung von insgesamt 2,3 Mio. Tonnen. Das geht aus der Antwort (19/2758) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/2262) der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen hervor. Darin ging es um den Einsatz und die Förderung von Öl- und Gasheizungen sowie für Komplettpakete, bei denen neben dem Heizungsaustausch auch das Heizsystem optimiert wurde. Die Bundesregierung schlüsselt in ihrer Antwort detailliert die Förderung auf und legt den Anteil dar, den das Heizungspaket am Gesamtvolumen der geförderten Energieeffizienz-Maßnahmen einnimmt. weiterlesen…

Wärmewende wird weiterhin ausgebremst


Steuerliche Förderung für klimaschonendes Bauen fehlt

Das Heizen und Kühlen von Gebäuden ist für gut 40 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Energetische Modernisierungen sind dringend notwendig! Doch die im Koalitionsvertrag angekündigten steuerlichen Anreize finden sich im aktuellen Haushaltsentwurf nicht wieder, beklagt der NABU am 22.05.2018. weiterlesen…

Bremst Handwerkermangel die Energiewende aus?


Fachkräftemangel erschwert energetische Sanierungen

Um die Klimaschutzziele für Deutschland bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen jährlich zwei Prozent der bestehenden Gebäude energetisch saniert werden. Dafür sind etwa 50 Prozent mehr Fachkräfte im Handwerk als heute nötig, die Arbeiten an Fenstern, Gebäudehülle und Heizungs- und Anlagentechnik ausführen können. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Öko-Instituts e.V. in Freiburg, die erhellen, dass ab sofort zusätzlich rund 100.000 Handwerker im Fensterbau und für die Heizungsinstallation sowie für Maler- und Stukkateurarbeiten gebraucht werden. weiterlesen…

Kuhlmann wirbt für Wärmewende


Deutsche Wärmekonferenz

Im Rahmen der Deutschen Wärmekonferenz am 30.01.2018 in Berlin hat Andreas Kuhlmann, Sprecher der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), dringend notwendige Maßnahmen für die Energiewende im Gebäudebereich skizziert: Um die Wärmewende endlich in Schwung zu bringen, brauche es so schnell wie möglich neue Anreize für die energetische Sanierung, vor allem mittels einer gut ausgestatteten steuerlichen Förderkomponente. weiterlesen…

EU-Parlament einigt sich auf ‘flexible’ EE-Ziele


Bis 2013 35 % Effizienz, 35 % EE-Anteil und Palmölverbot in Biokraftstoffen ab 2021

Die EU-Parlaments-Fraktionen haben am 17.01.2018 dem vorgeschlagenen Governance-System für die Energieunion zugestimmt. Damit wird ein zwar strikter, gleichzeitig aber flexibler Fahrplan für die EU-Länder festgelegt, mit dem die Ziele für Erneuerbare Energien bis 2030 erreicht werden sollen – schreibt Frédéric Simon auf EURACTIV.com. weiterlesen…

Wirtschaftlichkeitstool für energetische Sanierungen


dena: neue Version der Arbeitshilfe für Baufachleute online

Ob und wann sich energetische Sanierungsmaßnahmen in Ein- und Zweifamilienhäusern rechnen, können Baufachleute einer Medienmitteilung vom zufolge ab sofort wieder online mit dem Wirtschaftlichkeitstool der Deutschen Energie-Agentur (dena) ermitteln. Die Arbeitshilfe für Architekten, Planer und Energieberater wurde von der dena aktualisiert und steht jetzt in einer überarbeiteten Version kostenfrei zur Verfügung. Das Onlinetool soll Baufachleuten die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Sanierung erleichtern und sie durch die übersichtliche Darstellung der Ergebnisse beim Kundengespräch unterstützen. weiterlesen…