Der Markt wird sich nicht alleine wandeln

Politik muss sozial-ökologische Transformation des Wirtschaftssystems endlich angehen

Statt einer erneuten Diskussion um ein Kohleausstiegsdatum, fordern der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und die Gewerkschaftler vom DGB eine echte Einstiegsdebatte zur sozial-ökologischen Transformation unserer Wirtschaft. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz machten sie deutlich, dass eine entsprechende Transformation unumgänglich ist, um Klima und sozialen Zusammenhalt zu retten. Manuel Först hat für energiezukunft die Pressekonferenz protokolliert. weiterlesen…

“Erkämpfte Position mit Zähnen und Klauen verteidigen”

Altanlagen: Rückenwind vom Strommarkt oder neue Geschäftsmodelle

Wenn im kommenden Jahr die ersten PV-Anlagen und Windräder aus der EEG-Förderung herausfallen, steht ein Paradigmenwechsel an. Vor allem alte und nach heutigen Maßstäben nicht besonders leistungsstarke Windkraftanlagen und PV-Parks müssen subventionslos und ausschließlich über den Marktpreis für Strom weiter existieren. Ob das klappen wird und welche Probleme dabei auftauchen, darüber existieren unterschiedliche Auffassungen. Vielfach lautete die Prognose, dies sei unmöglich, es bliebe nur die Stilllegung bzw. der Abbau. Würden diese Annahmen Realität, käme es bei der Windkraft bis zum Jahr 2023 zu einem Wegfall von rund 14.000 MW Leistung.

Ein Pädoyer von Klaus Oberzig für eine selbstbewußte Teilhabe der Bürgerenergie an der Energiewende – veröffentlicht von der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. am 01.03.2019. weiterlesen…

EU-Einigung: Elektrizitätsmarkt-Vorschriften nutzen Verbrauchern und Umwelt

“Alle Macht den Bürgern”…

…betitelte Frédéric Simon am 21.12.2018 im Europa-Portal EURACTIV seinen Bericht über die Neugestaltung des EU-Strommarkts – der am gleichen Tag gefundene Kompromiss zwischen EU-Kommission und -Parlament soll verstärkte grenzüberschreitende Stromflüsse aus Erneuerbaren Energien ermöglichen, das Ende der staatlichen Subventionen für die umweltschädlichsten Kohlekraftwerke einläuten und ein besseres Geschäft für die Verbraucher sein, einschließlich Smart-Meter und dynamischer Preise. weiterlesen…

Energiewende der Bürger stärken


Sammelband von Christian Lautermann

Während die Klimapolitik der Bundesregierung ins Stocken geraten ist, sind viele Bürger schon deutlich weiter: Sie beteiligen sich in Energiegenossenschaften, erproben Selbstversorgungskonzepte und engagieren sich für Erneuerbare Energien in ihrer Region. Schon jetzt verändern sie dadurch die Energieversorgung grundlegend. Der Sammelband „Die Energiewende der Bürger stärken“, herausgegeben von IÖW-Forschungsfeldleiter Christian Lautermann (Medienmitteilung vom 10.08.2018) zeigt, welchen Beitrag diese sogenannte Bürgerenergie für eine umwelt- und gesellschaftsverträgliche Energiewende leisten kann und auf welche Herausforderungen sie dabei stößt. weiterlesen…

BEE: 35 % Energiemix aus EE bis 2030 unverzichtbar


Ambitionierteres EU-Erneuerbaren-Ziel für Industrie und Klimaschutz nötig – DUH kritisiert

„Auf Europäischer Ebene ist ein Erneuerbare-Energien-Ziel von mindestens 35 Prozent unverzichtbar, um die Zusagen der EU im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen“, sagt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), anlässlich des am 11.06.2018 tagenden EU-Energieministerrates. Und die DUH kritisiert die zögerliche Haltung der Regierung. weiterlesen…

Deutschland blockiert neue Eigenerzeuger-Rechte in EU


Bürgerenergie muss Druck auf Bundesregierung erhöhen

In den aktuellen EU-Verhandlungen über die europäische Erneuerbaren-Energien-Richtlinie verweigert sich die Bundesregierung weiterhin den Plänen, mehr Rechte für kleine Eigenerzeuger von Solarstrom – so genannte „Prosumer“ – zu schaffen. EU-Parlament und Kommission befürworten diese Rechte und wollen zudem finanzielle Hürden für den Handel mit dezentralem Bürgerstrom abbauen. Die Bundesregierung bestätigt ihre unveränderte Haltung in ihrer am 27.03.2018 veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Julia Verlinden (Grüne). weiterlesen…

Zukunft der Bürgerenergie gefährdet


Studie bestätigt erhebliche Verwerfungen in NRW-Windkraftbranche

Die im vergangenen Jahr erstmals durchgeführten Ausschreibungen bei der Windenergie führen zu einer Verdrängung kleiner, bürgernaher Akteure und begünstigen wenige große Projektierer. Auch die für 2018 eingeführten Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden daran nichts ändern können. Das geht aus der am 14.02.2018 vorgestellten Studie „Bürgerwind in NRW“ des Weltwindverbandes (WWEA) sowie des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) hervor. Die Verbände fordern angesichts dieser Entwicklung die rasche Einführung einer De-minimis-Regelung, um die akzeptanzfördernde Bürgerenergie zu schützen.
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Bürgerenergie bleibt Schlüssel für erfolgreiche Energiewende


Bürgerenergie bleibt Schlüssel für erfolgreiche Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürgerinnen und Bürger als Energieproduzenten eine Schlüsselrolle. Wie aus einer Studie des Instituts trend:research für die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervorgeht, sind Privatpersonen weiterhin die mit Abstand wichtigsten Investoren für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Ihnen gehört in Deutschland knapp ein Drittel der installierten Leistung zur regenerativen Stromproduktion. Damit liegen sie weit vor Energieversorgern, Projektierern, Gewerbebetrieben, Fonds und Banken. „Bürgerengagement bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor für den weiteren erfolgreichen Ausbau der Erneuerbaren Energien“, betont AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. weiterlesen…

NRW-Landesregierung korrigiert vorsichtigt


Windbranche begrüßt Bundesratsinitiative der NRW-Landesregierung

Mit einer Erhöhung der Ausschreibungsmenge um insgesamt 1.400 Megawatt im Jahr 2018 will die nordrhein-westfälische Landesregierung einem Ausbaueinbruch bei der Windenergie vorbeugen. Dies geht aus einer am 10.01.2018 veröffentlichten Bundesratsinitiative hervor. Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V. (LEE NRW) sieht darin einen zwingend notwendigen Schritt, um einen Strukturbruch in der Branche zu verhindern und den Ausbau der Windenergie zu sichern. weiterlesen…

Osteuropa auf dem Weg zur Energiewende


Veranstaltungsbericht der Böll-Stiftung

Der weitgehende Umstieg auf Erneuerbare Energieträger bis 2050 ist auch für die Ukraine und Belarus technisch möglich und ökonomisch sinnvoll. Zu diesem Schluss gelangen die nach anerkannten wissenschaftlichen Modellen berechneten Szenarien, deren Ergebnisse am 08.12.2017 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin präsentiert und diskutiert wurden. Robert Sperfeld berichtet von der Tagung. weiterlesen…