Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“

Bürgerenergiegemeinschaften gestalten Energiewende dezentral, sozial, gerecht und nachhaltig

Die Bandbreite an Stakeholdern, die Arbeit und Projekte von Bürgerenergiegemeinschaften beeinflussen, ist groß und variiert in der Praxis mitunter stark. Die langjährigen Erfahrungen von Bürgerenergiegemeinschaften hat jetzt das Bündnis Bürgerenergie e.V. in der Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“ zusammengefasst.

Die Gesamtheit der Bezugsgruppen bilde ein Ökosystem, das durch gegenseitige Interaktion der Akteure und lokale Gegebenheiten bedingt sei und unterschiedliche Chancen und Herausforderungen für Bürgerenergiegemeinschaften in sich berge, heißt es im Begleittext.

Dieses Ökosystem zu kennen und sich über dessen Potentiale und Hürden im Klaren zu sein, wirke sich entscheidend auf den Projekterfolg aus. Es gehe um möglichst optimale Bedingungen für eine nachhaltige Energiewende zum Vorteil der Region und Menschen, die dort lebten.

“Was sind Ziele, Motive und Einstellungen der Stakeholder? Welchen Einfluss haben sie? Und wie lassen sie sich einbinden? Unterstützen sie die Ziele der Bürgerenergiegemeinschaften oder gibt es Interessenskonflikte?”

Mittels einer Stakeholder-Analyse, die zu Beginn der Broschüre vorgestellt wird, können Bürgerenergiegemeinschaften ihr eigenes Ökosystem untersuchen und identifizieren. Sie analysieren die wichtigsten Bezugsgruppen und leiten daraus ihre Strategie und entsprechende Aktivitäten ab.

“Gleichzeitig werden externe Akteure aus dem Ökosystem von Bürgerenergiegemeinschaften angesprochen, etwa Kunden, Kommunen, Kirchen, Gewerbetreibende. Sie können die Potentiale von Bürgerenergieakteure für erfolgreiche Projekte und eine dezentrale, sozial gerechte Energiewende erkennen. Die Praxisbeispiele zu verschiedenen Stakeholder-Gruppen verdeutlichen die potentielle Vielfalt und zeigen Erfolgsfaktoren und Hürden in der Zusammenarbeit”.

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->Quelle: Bündnis-Bürgerenergie.de/broschuere/oekosystem-der-buergerenergie