Deutschland kann Dreifaches des heutigen Strombedarfs mit PV und Wind decken

Fell mit Aurora Energy Research-Untersuchung

Noch immer bezweifeln viele, dass eine Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien möglich sei. Ein Argument wird hier oftmals ins Feld geführt: Es gebe gar nicht genügend Flächen und ökonomisches Potenzial, um solch große Mengen aus Erneuerbaren Energieträgern zu produzieren. Nun hat – so der Energie-Experte Hans-Josef Fell – der Energie-Think Tank Aurora Energy Research in einer Studie das Potenzial für Solar- und Windenergie in Deutschland ermittelt und am 19.05.2020 veröffentlicht. Demnach könnten Wind- und Solarenergie in Deutschland gut 1.800 Terawattstunden (TWh) Strom pro Jahr liefern, wenn der mögliche technologische Fortschritt ausgenutzt wird. Das entspricht dem Dreifachen des aktuellen deutschen Strombedarfs. weiterlesen…

Dringend überfällig!

Umweltorganisationen fordern Fortschritte für schnellen naturverträglichen Ausbau der Windenergie

Die Umweltorganisationen BUND, DUH, Germanwatch, Greenpeace, NABU, WWF und der Umweltdachverband DNR haben an Bund und Länder appelliert, den besorgniserregenden Stillstand beim Ausbau der Windenergie möglichst rasch zu beheben. Anlässlich der Umweltministerkonferenz am 13. Mai verwiesen die Verbände auf ihr gemeinsames Thesenpapier, in dem sie Wege zur Beschleunigung eines naturverträglichen Ausbaus der Windenergie aufzeigen. weiterlesen…

Das war mit Abstandsregelung nicht gemeint

CDU-Mitglieder gehen auf Abstand zu Merkel

“Wenn Minister Altmaier Abstand fordert und CDU-Politiker auf Abstand zu Kanzlerin Merkel gehen, ist das ein Problem”, schreibt Manfred Niekisch, Biologe, Professor für Internationalen Naturschutz, Mitglied des Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und früherer Direktor des Frankfurter Zoos, in seiner Kolumne in der Frankfurter Rundschau. weiterlesen…

Altmaiers neue Windkraft-Ideen

“Zustimmung zu neuen Windrädern erkaufen” – Offshore-Vereinbarung

Am 27.02.2020 schrieb die Wochenzeitung Die Zeit (u.a.), in den festgefahrenen Konflikt zwischen SPD und CDU sowie Bund und Kommunen wegen der Abstandsregelung von Windgeneratoren zu Wohnsiedlungen komme “offenbar Bewegung”. Bundeswirtschaftsminister Altmaier wolle Kommunen mehr Entscheidungsspielraum geben. Doch daraus wurde nichts. Nun schlägt der Wirtschaftsminister finanzielle Vorteile für Kommunen und Anwohner vor – so das Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL am 12.05.2020. weiterlesen…

“Systemsicherheit jederzeit gegeben”

Strommarktanteile 2020: Windenergie liefert über ein Drittel des deutschen Stroms

“2020 starten die Erneuerbaren Energien voll durch. Vor allem die Windenergiebranche sticht nach den ersten vier Monaten hervor: 61,5 TWh sauberen Strom speisten deutsche Windenergieanlagen laut Angaben von Fraunhofer ISE bisher ins Netz ein (Stand: 6. Mai 2020, 8:15 Uhr). Das entspricht 34,9 Prozent Anteil an der Nettostromerzeugung für das bisherige Jahr 2020. Gut ein Sechstel der Windstromerzeugung entfiel dabei auf den Offshore-Bereich. Insgesamt konnten die Erneuerbaren Energien einen Gesamtanteil von 56 Prozent am Strommix für das bisherige Jahr erreichen, wie der Bundesverband WindEnergie am 06.05.2020 mitteilte. weiterlesen…

Weit gefehlt: Auswirkungen der Mindestabstandsregelung auf Windkraft-Einsatz

Extremer Rückgang der Neuinstallationen – Akzeptanz nicht erhöht

Jan Stede und Nils May vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin haben in einer 27seitigen Untersuchung unter dem Titel: “Way Off: The Effect of Minimum Distance Regulation on the Deployment of Wind Power” die Konsequenzen der Mindestabstandsregelung für Windgeneratoren dargestellt und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Genehmigungen etwa in Bayern bis 90 Prozent zurückgegangen sind, ebenso die Verringerung der für Windenergieanlagen zur Verfügung stehenden Landfläche. Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Mindestabstände die Akzeptanz der Windenergie in der Bevölkerung nicht erhöhen, sondern lediglich dem Ausbau der Onshore-Windenergie schaden. weiterlesen…

BMWi plant Mini-EEG-Novelle …

… und „vergisst“ Abschaffung des 52-Gigawatt-Deckels

Mit der Neuregelung sollen unter anderem die Realisierungsfristen für Ausschreibungsprojekte, die vor dem März 2020 einen Zuschlag erhalten haben, um sechs Monate verlängert werden. Die zugesagte Streichung des 52-Gigawatt-Deckels für die Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt ist indes nicht im Entwurf zu finden. Das Bundeswirtschaftsministerium verweise auf die noch laufenden Abstimmungen, wie Sandra Enkhardt am 27.04.2020 für pv magazine schrieb. weiterlesen…

Gewaltiger Erfolg der Photovoltaik in 20 Jahren EEG

Blog von Karl-Heinz Remmers und Carsten Pfeiffer

20 Jahre EEG. Das ist für viele ein Grund zum Feiern, für die Gegner ein Grund zum Fluchen. Egal, wie die jeweilige Einschätzung des EEGs aussieht: Der Erfolg des EEGs ist bei der Photovoltaik ist gewaltig und wird die Welt für immer zum Guten verändern: Solarstrom ist bereits jetzt die billigste Energiequelle der Welt und massenverfügbar. Gemeinsamer Blog von Karl-Heinz Remmers, Neue Energiewelt, und Carsten Pfeiffer, vor 20 Jahren im Abgeordnetenbüro Hans-Josef Fell MdB (gemeinsam mit Hermann Scheer Initiator des EEG) an der Entstehung des EEG aktiv beteiligt, heute Leiter Strategie und Politik des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft BNE. weiterlesen…

Trotz Corona “Perspektiven für Energiewende intakt”

Woodmac: Erholung in der chinesischen PV- und Speicherlieferkette

Die Analysten der international renommierten Forschungs- und Beratungsgruppe Woodmac befürchten in einer aktuellen Bewertung von Anti-Corona-Maßnahmen eine Erosion der globalen Nachfrage, deren Ausmaß noch nicht vollständig absehbar sei. So seien kurzfristige Realisierungen von Projekten gefährdet. Langfristig erwartet Woodmac aber eine Erholung der Märkte und sieht die Perspektiven für die Energiewende als intakt an – wie am 18.03.2020 im Portal pv magazine schreibt. weiterlesen…

Genug Platz für Windgeneratoren?

Flächenverfügbarkeit für die Energiewende

Um erfolgreich aus der Atom- und Kohleverstromung auszusteigen, muss die Windenergie an Land konsequent weiter ausgebaut werden. Die aktuell rund 30.000 installierten Onshore-Windenergieanlagen lieferten 2019 rund 106 Terawattstunden (TWh) Strom – genug für etwa 27 Millionen Einfamilienhaushalte für ein Jahr. Wie viele Quadratmeter stehen aber in Deutschland für den weiteren naturverträglichen Windenergieausbau an Land tatsächlich noch zur Verfügung? Oder könnten die windenergie-politischen Ziele schon rein flächenmäßig verfehlt werden? Fragen, die in der aktuellen Debatte zur Beschleunigung des Windenergieausbaus an Bedeutung gewinnen. – Das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende KNE gGmbH hat eine erste Einordnung vorgenommen und am 16.03.2020 veröffentlicht. weiterlesen…