Greenpeace: Autos emittieren neun Prozent des weltweiten CO2

Aktivisten protestieren mit Monster-SUV gegen klimaschädliche Hersteller

“Laut einer Greenpeace-Studie emittiert allein VW so viel CO2 wie ganz Australien. Ob es stimmt oder nicht – es befeuert Aktivisten, die am Sonntag die IAA lahmlegen wollen”, schreibt Jens Koenen am 10.09.2019 im Handelsblatt. Demnach verursachen die zwölf größten Autokonzerne während der Produktion und mit den Emissionen ihrer Autos einen CO2-Fußabdruck größer als die gesamte Europäische Union. Gegen weitere klimaschädliche Pkw protestierten 15 Greenpeace-Aktivisten am 10.09.2019 mit einem überdimensionierten Geländewagen vor einem Eingang beginnenden Automesse IAA in Frankfurt.
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“Die Zukunft wird elektrisch sein”

Gastbeitrag von Michael Faltenbacher, thinkstep

Vor wenigen Tagen, am 31.07.201, veröffentlichte Solarify die scharfe Kritik des niederländischen Wissenschaftlers Auke Hoekstra von der Technischen Universität Eindhoven an einer Batterie- und Brennstoffzellen-Antrieb vergleichenden Studie, bei der die Brennstoffzelle besser weggekommen war (siehe: solarify.eu/ise-in-der-kritik). Bereits früher hatten andere gar den Diesel besser gefunden als das E-Auto. Ein Gastbeitrag von , Teamleiter Transport & Mobilität beim Nachhaltigkeits-Beratungs-Unternehmen thinkstep. weiterlesen…

Freiwillige CO2-Kompensation

Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden

Jeder Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck, in Deutschland sind das im Durchschnitt gut elf Tonnen CO2 pro Jahr. Durch klimabewusstes Handeln, beispielsweise weniger zu fliegen oder weniger tierische Produkte zu essen, lassen sich Emissionen vermeiden oder zumindest reduzieren. Für die verbleibenden Emissionen kommt als letzter Schritt deren Ausgleich in Betracht, auch Kompensation genannt. Das Umweltbundesamt hat am 23.07.2019 den UBA-Ratgeber „Freiwillige CO2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte“ veröffentlicht. weiterlesen…

Weltgrößtes Solarkraftwerk in Betrieb gegangen

Größere Solarprojekte auf der arabischen Halbinsel in Planung

Das neue Solarkraftwerk Noor Abu Dhabi in der sonnenreichen Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) soll künftig 90.000 Menschen mit sauberem Strom versorgen. Die 1.177 Megawatt (1,18 GW) Energie, die das Solarkraftwerk künftig produzieren soll, reduzieren, nach Berechnungen des Betreibers Emirates Water and Electricity Company, die CO2-Emissionen Abu Dhabis um eine Million Tonnen. Das entspricht dem Kohlendioxidausstoß von ca. 200.000 Autos. Manuel Först berichtete am 04.07.2019 in energiezukunft darüber. weiterlesen…

US-Klima-Plan von Gewerkschaften und Umweltschützern

Bis 2050 Null-Emissionen?

Eine Koalition von Gewerkschaften und Umweltgruppen (BlueGreen Alliance) stellte am 24.06.2019 am Hauptsitz der United Steelworkers (USW) in Pittsburg einen arbeitnehmerfreundlichen Plan vor, um die USA bis 2050 auf Null-Emissionen zu bringen, ein weiteres Zeichen der Arbeiterbewegung, die eine Rolle in der klimapolitischen Debatte inmitten von Green New Deal Begeisterung und 2020er Präsidentschaftspolitik spielen will – so E&E News reporter Nick Sobczyk.
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Immer mehr sorgen sich ums Klima: CO2-Ausgleich bei Atmosfair steigt

Dilemma des Fliegens

Fliegen schadet zwar dem Klima – gehört aber für viele einfach zum Leben (und Berufsleben) dazu. Ein Dilemma. Klimaschutz bewegt die Menschen und die Politik – das macht sich auch bei der Klima-Kompensationsagentur Atmosfair bemerkbar. Dort gleichen seit einer Weile deutlich mehr Bürger und Unternehmen über Spenden die Treibhausgase aus, die sie mit Reisen verursachen. Man sehe seit dem vergangenen Sommer einen deutlichen Zuwachs, sagte sagte Atmosfair-Mitarbeiterin Julia Zhu am 12.06.2019 der Zeit. weiterlesen…

Elektroautos können erst ab 2040 CO2-Emissionen deutlich senken

Studie zeigt: Umbau der Fahrzeugflotte ist dringlich, wirkt aber nur mit großem Zeitverzug

Die Vorstellung, Deutschland könnte im Wesentlichen mit Elektroautos seine Klimaschutzziele im Verkehrssektor realisieren, wird durch eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und der Uni Newcastle stark relativiert: Selbst in England, wo zwei wesentliche Rahmenbedingungen deutlich günstiger sind, kann die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte die verkehrsbedingten CO2-Emissionen für sich genommen bis 2030 kaum und bis 2040 nur um maximal 10 Prozent senken. weiterlesen…

„Zehn Jahre CSU-Verkehrspolitik: Zehn verlorene Jahre“

Horrende Summen für Dieselsubventionen und Straßenbau – ganz wenig für Investitionen in Bahn und Radverkehr

Mit einer Kleinen Anfrage an das Bundesverkehrsministerium fördert die Bundestagsfraktion der Grünen erschreckende Zahlen für den Klimaschutz zutage. Ziel der Grünen war es, die Bilanz der CSU im Verkehrsministerium seit 2009 offenzulegen. Denn seit 10 Jahren führen ununterbrochen CSU-Politiker das Ministerium. Auf Peter Ramsauer folgte 2013 Alexander Dobrindt. Christian Schmidt, ebenfalls CSU, leitete das Ministerium von Ende 2017 bis Anfang 2018 kommissarisch, bis zur neuen Legislaturperiode Andreas Scheuer folgte. Das klimaschädliche Treiben der CSU-Verkehrsminister beschrieb Manuel Först für energiezukunft. weiterlesen…

Europäische CO2-Hitliste – “Deutschland keine Musterschülerin”

watson: Wer emittiert (2016) in Europa am meisten? …Luxemburg!

Das deutsch-schweizerische Internetportal watson hat am 03.06.2019 eine aufschlussreiche Hitliste aufgemacht: Die größten CO2-Emittenten Europas. Ein durchschnittlicher Luxemburger produzierte 2000 mehr als die fünffache Menge CO2 (24,3 Tonnen) als eine durchschnittliche Lettin (4,5 t). Eine Estin wiederum produzierte gleich nebenan fast drei Mal so viel – 12,4 t. Polen emittierte 2016 weniger als Deutschland. Island belegt mit 16,7 t/a den zweiten Platz. Dänemark reduzierte seine jährlichen Pro-Kopf-Emissionen von 13,7 auf 9,3 t/a. Deutschland ist nicht mehr “Musterschülerin”. weiterlesen…

“Fliegen ist der schnellste Weg, den Planeten zu erhitzen”

strong>Eine Kerosinsteuer in der europäischen Luftfahrt hätte vor allem Vorteile. Doch die Politik räumt weiter Sonderrechte ein.

Kein Mitgliedsland der EU erhebt bislang Steuern auf den Flugzeugtreibstoff Kerosin. Dabei hätte eine Besteuerung nicht nur positive Effekte für den Klimaschutz, sondern würde den Staaten unterm Strich auch wirtschaftlich nutzen, dies zeigt eine Studie der Europäischen Kommission, die bislang unter Verschluss gehalten und nun von der Umweltschutzorganisation Transport & Environment geleaked wurde. Demnach brächte eine Kerosinsteuer von 33 Cent pro Liter Steuereinnahmen von fast 27 Milliarden Euro für die Staaten der EU. Deutschland könnte dabei auf den größten Geldfluss mit 4,8 Milliarden Euro hoffen. Manuel Först hat die Studie für energiezukunft interpretiert. weiterlesen…