Speicher können CO2-Emissionen im deutschen Strommix weiter senken

Untersuchung von EuPD Research

Eine aktuelle Analyse des Bonner Thinktanks EUPD Research im Auftrag der Osnabrücker Energiespeicher-Experten E3/DC ergab für 2020 starke Schwankungen der CO2-Emissionen im deutschen Strommix im Tages- und Jahresverlauf – zwischen 87 und 664 g pro kWh. Der Zusammenhang von Photovoltaik-Erzeugung und CO2-Reduktion sei klar zu erkennen. Doch windstille Nächte ließen auch im Sommer 2020 die CO2-Emissionen im Strommix deutlich ansteigen. Das könne jedoch mit dem Einsatz von Speichern weiter verbessert werden. (Tabelle © EuPD Research) weiterlesen…

Weniger fahren, besser fahren, oder beides?

RWI-Studie – nur für Benziner

Um die Emissionen von Fahrzeugen zu senken, wurde im Verkehrssektor zum 01.01.2021 die CO2-Steuer eingeführt. Wie sich die daraus resultierende Preiserhöhung auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt, ist bislang jedoch unklar. Eine Untersuchung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat einer Medienmitteilung vom 10.02.2021 zufolge Mobilitätsdaten aus 15 Jahren analysiert. weiterlesen…

Erderwärmung – aus Senken werden CO2-Quellen

Vielleicht schon bald, wenn wir so weitermachen…

Die Fähigkeit der Festlandsvegetation, fast ein Drittel der anthropogenen CO2-Emissionen zu absorbieren, könnte sich angesichts der derzeitigen Erwärmungsrate innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte halbieren, so die Untersuchung “How close are we to the temperature tipping point of the terrestrial biosphere?” in Science Advances von Forschern des Center for Ecosystem Science and Society der Northern Arizona University (NAU) und der . Der kritische Temperaturkipppunkt rückt näher, jenseits dessen die Fähigkeit der Pflanzen, atmosphärischen Kohlenstoff aufzunehmen und zu speichern abnimmt. weiterlesen…

China startet Emissionshandel

Pilotregeln für nationalen Handel mit CO2-Zertifikaten

Chinas Ministerium für Ökologie und Umwelt (MEE) hat am 05.01.2021 Testregeln für das lang erwartete nationale Emissionshandelssystem veröffentlicht. Laut MEE hat die erste Umsetzungsperiode am 01.01.2021 begonnen und wird bis 31.12. andauern. 2.225 Unternehmen aus dem Pilotsektor für das nationale System, dem Stromerzeugungssektor sind betroffen heißt es aus dem Staatsrat. weiterlesen…

Copernicus: 2020 wärmstes Jahr in Europa

Weltweit zusammen mit 2016 wärmstes Jahr – wärmstes Jahrzehnt endet – CO2 steigt weiter

Die neuesten Daten des Copernicus Climate Change Service (C3S) zeigen, dass 2020 global gesehen mit dem bisher wärmsten aufgezeichneten Jahr gleichgezogen hat und damit das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen beendet, während die CO2-Konzentration weiter ansteigt. Der C3S meldete am 08.01.2021, dass das Jahr 2020 global gesehen mit dem bisher wärmsten Jahr 2016 gleichauf lag. Damit war es das sechste in einer Reihe von außergewöhnlich warmen Jahren, die 2015 begann, und das wärmste aufgezeichnete Jahrzehnt von 2011 bis 2020. Währenddessen erlebte Europa sein wärmstes Jahr in den Aufzeichnungen, 0,4°C wärmer als 2019, das zuvor das wärmste Jahr war. weiterlesen…

2019 203,4 Millionen Tonnen CO2 weniger

Vermiedene Treibhausgas-Emissionen durch die Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland

2019 hätte der Treibhausgasausstoß in Deutschland ohne Erneuerbare Energien um rund 203 Mio. t CO2-Äquivalente höher gelegen. Rund drei Viertel der vermiedenen Emissionen (fast 160 Mio. t CO2-Äquivalente) entfielen dabei auf den Stromsektor, mehr als die Hälfte davon (89 Mio. t ) auf die Windenergie. Dazu hat die Agentur für Erneuerbare Energien jetzt eine Grafik veröffentlicht.
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Deutsche Luftfahrt will CO2-neutral werden

Masterplan Klimaschutz im Luftverkehr

Der Luftverkehr hat derzeit einen Anteil von 2,8 Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen. Bezogen auf die weltweite Klimaerwärmung insgesamt ist der globale Luftverkehr für 3 bis 5 Prozent dieser Erwärmung verantwortlich. Die deutsche Luftfahrt will CO2-neutral werden – so jedenfalls eine Medienmitteilung des Bundesverbands Deutsche Luftverkehrswirtschaft (BDL). Wie es gelingen kann, Luftverkehr stärker mit dem Klimaschutz in Einklang zu bringen, zeigen die Unternehmen der deutschen Luftverkehrswirtschaft in ihrem „Masterplan Klimaschutz im Luftverkehr“ auf. weiterlesen…

Rekord-CO2-Ausstoß im Baubereich

Gebäude- und Bausektor hinkt Klimaziel hinterher

Der Bau- und Gebäudesektor liegt laut dem am 16.12.2020 vorgelegten Bericht des UN-Umweltprogramms “2020 Global Status Report for Buildings and Construction – Towards a zero-emissions, efficient and resilient buildings and construction sector” beim Treibhausgasausstoß weltweit auf Rekordniveau und droht damit, die im Pariser Klimaschutzabkommen von COP21 festgelegte Grenze (“well below 2 degrees”) zu überschreiten. Der Sektor macht mittlerweile 38 Prozent (9,95 Gt CO2) der globalen CO2-Emissionen aus. „Insgesamt hat sich der Gebäude- und Bausektor nicht in Richtung auf das im Paris-Abkommen festgelegte Ziel bewegt, die globale Durchschnittserwärmung weit unter zwei Grad Celsius zu halten, sondern davon weg bewegt“, so der Bericht. weiterlesen…

EEA: THG aus Strommeilern gehen zurück – seit 2005 um 35%

Europas Kraftwerke haben 2019 deutlich weniger klimaschädliche Gase emittiert

Wie die EU-Umweltagentur EEA meldet, haben europäische Stromerzeuger wesentlich weniger Klimagase emittiert als 2018. Die Emissionen der vom EU-Emissionshandel umfassten stationären Anlage fielen um gut neun Prozent – der größte jährliche Rückgang seit zehn Jahren. Im Vergleich mit 2005 sind die Emissionen gar um 35 Prozent gesunken. Das kommt daher, dass die Kraftwerke mehr und mehr auf Erneuerbare Energien als auf Kohle setzen. Experten mahnen dennoch, die Ausstöße müssten noch deutlich mehr sinken, wenn 2050 in der EU Klimaneutralität erreicht werden soll. Anders der Flugverkehr: Hier haben die Emissionen noch einmal zugelegt – um ein Prozent. Für dieses Jahr erwartet die Umweltagentur einen Rückgang – wegen der Pandemie. weiterlesen…

Doch Rekord-Rückgang globaler CO2-Emissionen

Dank COVID-19-Lockdowns

“2,4 Milliarden Tonnen weniger CO2 dank Corona” titelte die Süddeutsche Zeitung am 11.12.2020, als die Universitäten von East Anglia (UEA) und Exeter die jährliche weltweite CO2-Bilanz als Ergebnis des sogenannten „Global Carbon Projects“ (GCP) von 86 Klimaforschern aus aller Welt verkündeten. Denn die neue Bilanz zeigte einen noch nie erreichten Rückgang der CO2-Emissionen, der allerdings auf Corona-bedingte Einschränkungen des Transportwesens zurückgeführt wird. Die CO2-Konzentration der Luft stieg dennoch weiter an. weiterlesen…