EU-Kommission: E-Fuels für neue Verbrenner müssen 100% klimaneutral sein

Dafür kein Verbrennerverbot ab 2035

E-Fuels für neue Verbrenner-Autos, die nach 2035 verkauft werden sollen, müssen 100 Prozent klimaneutral sein. Dies geht aus einem neuen Verordnungsentwurf hervor, der einen Streit innerhalb der EU-Kommission beilegen soll, schreibt Jonathan Packroff am 15.09.2023 auf EURACTIV.de. Im März 2023 verabschiedeten die EU-Staaten aktualisierte Regeln für neue Kfz, die ab 2035 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge zulassen und die Zulassung von Autos mit Verbrennungsmotoren nach diesem Datum de facto verbieten. weiterlesen…

Weg frei für emissionsfreie PKW ab 2035

EU-Mitgliedstaaten stimmen zu

Die am 28.03.2023 in Brüssel von den EU-Mitgliedsstaaten beschlossene Neuregelung der CO2-Flottengrenzwerte ist ein großer Fortschritt für den europäischen Klimaschutz, sagt eine Medienmitteilung vom gleichen Tag aus dem BMUV. Die Verordnung sieht vor, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Pkw und leichte Nutzfahrzeuge neu zugelassen werden dürfen. Vorher zugelassene Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor können weiter betrieben werden. Mit dem heutigen Beschluss ist das Gesetzgebungsverfahren auf EU-Ebene abgeschlossen und die Verordnung kann in Kraft treten. Verkehrsminister Wissing könnte das differenzierter sehen. weiterlesen…

Wissing und EU legen Verbrenner-Streit bei

Gezerre um E-Fuels beendet

Im Streit um das Verbrenner-Aus haben sich EU und FDP-Verkehrsminister Wissing auf einen Kompromiss geeinigt. „Das dürfte vor allem die Grünen ärgern“, die der FDP die „Verhinderung von Froschschritt“ (so n-tv am 25.03.2023) vorwerfen. Ohnehin knirsche es in der Ampelkoalition zwar nach wie vor gewaltig, der Kanzler wolle von Streit aber nichts wissen. Scharfe Kritik kam von Greenpeace und anderen. weiterlesen…

Union fragt nach Verbrenner-Aus – „Rückschlag für die Technologieoffenheit“

Förderung von E-Fuels und Biokraftstoffen

Mit etwa 1,9 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transaktionsfonds will die Bundesregierung bis 2026 die Weiterentwicklung von strombasierten Kraftstoffen, sogenannten E-Fuels, und „fortschrittlichen Biokraftstoffen“ fördern. Das geht aus der Antwort (20/5047) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zum „Verbrenner-Aus“ (20/4842) hervor. Aufgrund der noch ausstehenden Notifizierung von Fördermaßnahmen durch die Europäische Kommission sei aber eine Aussage über die Mittelbindung im Jahr 2023 noch nicht möglich, heißt es dort. Aktuell weise die Zuwendungsdatenbank unter den Stichworten „Kraftstoff“ und „Fuel“ 426 Förderprojekte aus, die vom Bund mit insgesamt 369 Millionen Euro gefördert würden, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…

EU einigt sich auf Verbrenner-Aus ab 2035

Synthetische Kraftstoffe noch offen

Die EU-Gesetzgeber haben sich am späten Donnerstagabend (27.10.2022 kurz vor 21 Uhr Brüsseler Zeit) auf eine Vereinbarung verständigt, die ab 2035 ein Ende des Verkaufs von Autos mit Verbrennungsmotoren vorsieht – „eine bedeutsame Entscheidung, mit der Europa in eine weitgehend abgasfreie, elektrische automobile Zukunft steuert“, so die EURACTIV-Autoren Jonathan Packroff und Sean Goulding Carroll. Obwohl ursprünglich als einer der umstrittensten Legislativvorschläge der EU im Rahmen des Green Deals angesehen, machte das Dossier über CO2-Normen rasche Fortschritte und wurde zum ersten der ersten Dossiers des Klimapakets „Fit for 55“, auf das sich die Mitgliedstaaten und das Parlament einigen konnten. weiterlesen…

E-Autos haben beste CO2-Bilanz

Lebenszyklus-Vergleich mit Verbrenner

Forschende der Universität der Bundeswehr München zeigen, dass die gesamten Pkw-Lebenszyklus-Emissionen durch die Elektrifizierung von Fahrzeugen bis 89 % gesenkt werden können. Benzin- und Dieselfahrzeuge weisen im Vergleich des Prozesses von Produktion bis Verschrottung die höchste Menge an Treibhausgas-Emissionen aus. weiterlesen…

Elektroautos: Kaufpreise und Gesamtkosten erreichen Niveau von Benzin- und Diesel-Pkw

Agora Verkehrswende plädiert für differenziertere Förderung und Abbau von Verbrennersubventionen

Vollelektrische Pkw sind dank der staatlichen Förderprämien nicht nur beim Kaufpreis eine wirtschaftliche Alternative zu Benzin- oder Dieselfahrzeugen, sondern erst recht auch bei den Gesamtkosten, die in den ersten fünf Jahren der Nutzung entstehen. Das zeigt eine Analyse des Thinktanks Agora Verkehrswende, in der Daten des ADAC für alle rund 8.000 in Deutschland erhältlichen Neuwagenmodelle ausgewertet wurden. Aufgrund der Ergebnisse plädieren die Herausgeber dafür, die Gesamtkosten für Kaufinteressierte transparenter zu machen und Kaufprämien für Elektroautos stärker auf mittlere und kleine Modelle auszurichten. Zukünftige Fördermaßnahmen sollten zudem auch auf den Markt für junge Gebrauchtwagen abzielen. (Titel: E-Auto- Kostencheck – © Agora Verkehrswende) weiterlesen…

E-Auto versus Verbrenner – neue Runde

Fell bricht Lanze für E-Mobilität

Energieexperte Hans-Josef Fell rät in seinem neuen Post Zweiflern an der Elektromobilität, sich nicht verunsichern zu lassen: Die Verbrenner-Lobby habe mit Unterstützung der Medien tatsächliche oder vermeintliche Umweltprobleme der E-Autos und ihrer Batterien aufgebauscht. Besser solle man sein E-Auto mit Ökostrom betreiben, als weiterhin regelmäßig zur Tankstelle zu fahren und Benzin oder Diesel aus Erdöl tanken. Die Nutzung von fossilen Rohstoffen für die Energiegewinnung verursachten die weltweit größten Probleme. Sie sind laut Fell Verursacher für die immer schlimmer werdende Erdüberhitzung und die ungelösten Probleme der Atommüllentsorgung. weiterlesen…

Zu oft im Verbrenner-Modus: Plug-in-Hybride gefährden Klimaziele im Verkehr

Mehr klimaschädliche Treibhausgasemissionen als angenommen

Der Boom der Elektroautos in Deutschland findet derzeit zu einem wesentlichen Teil bei großen Plug-in-Hybridfahrzeugen statt, von denen mehr als drei Viertel als Firmenwagen zugelassen sind. Da sie im täglichen Betrieb in der Regel überwiegend den Verbrennungsmotor nutzen, emittieren sie deutlich mehr CO2 als für die Berechnungen der deutschen Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 bisher angenommen wurde. Das ist das Ergebnis einer Studie von ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Öko-Institut und „Transport & Environment“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…

Verbrenner werden unbeliebter

Elektromobilität: 50 Prozent Absatz in Deutschland erst nach 2030

Der Ausbau der Elektromobilität ist zentrales Element des deutschen Klimaschutzprogramms 2030 und hat in Wirtschaft und Politik sowie bei Verbrauchern massiv an Bedeutung gewonnen. Das stellt die Automobilindustrie vor die Herausforderung, bisher profitable Verbrennungsmotoren durch derzeit noch nicht profitable Elektrotechnologie zu ersetzen. Dabei steigt der Druck auf die Branche: Neuzulassungen – insbesondere von Verbrennungsmotoren – werden in den nächsten zehn Jahren deutlich rückläufig sein. Dieser Negativ-Trend wird durch die Coronakrise verstärkt: Bis zu drei Millionen weniger Verbrenner werden bis 2030 am Markt nachgefragt werden als noch vor der Pandemie. Trotzdem steht schon jetzt fest: Das erklärte Ziel der Bundesregierung, zehn Millionen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben bis 2030 auf die Straße zu bringen, kann nicht erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Deloitte zur Elektromobilität in Deutschland, die die Marktlage bis 2030 analysiert. weiterlesen…