Zu oft im Verbrenner-Modus: Plug-in-Hybride gefährden Klimaziele im Verkehr

Mehr klimaschädliche Treibhausgasemissionen als angenommen

Der Boom der Elektroautos in Deutschland findet derzeit zu einem wesentlichen Teil bei großen Plug-in-Hybridfahrzeugen statt, von denen mehr als drei Viertel als Firmenwagen zugelassen sind. Da sie im täglichen Betrieb in der Regel überwiegend den Verbrennungsmotor nutzen, emittieren sie deutlich mehr CO2 als für die Berechnungen der deutschen Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 bisher angenommen wurde. Das ist das Ergebnis einer Studie von ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Öko-Institut und „Transport & Environment“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…

Backsteine als Akkus

Eines der ältesten bekannten Baumaterialien neu entdeckt

Ziegelsteine gehören zu den billigsten und bekanntesten Baumaterialien weltweit. Damit ist ihr Potenzial allerdings längst nicht erschöpft, sagen Forscher um Julio D’Arcy von der Washington University in St. Louis. Einer Medienmitteilung zufolge haben sie eine Methode entwickelt, um “intelligente Ziegelsteine” herzustellen oder zu modifizieren, die Energie speichern können, bis sie für den Antrieb von Geräten benötigt wird. Ein Proof-of-Concept, der bereits am 11.08.2020 in Nature Communications veröffentlicht wurde, zeigt einen Ziegelstein, der ein grünes LED-Licht direkt mit Strom versorgt. weiterlesen…

Wie weit der Akku noch reicht

Wie sich Fahrer von E-Autos besser auf die Schätzung der verbleibenden Reichweite verlassen können

Eine wesentliche Hürde für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland ist die Reichweite von E-Autos, die noch deutlich unter der von Autos mit Verbrennungsmotor liegt. Für die Kundenakzeptanz ist es daher besonders wichtig, die verbleibende Reichweite während der Fahrt zuverlässig vorherzusagen. Patrick Weßkamp entwickelte in seiner Doktorarbeit an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ein Testsystem, das zuverlässigere Aussagen darüber erlaubt. Für seine Doktorarbeit wurde er am 28. Juni 2019 mit dem Gebrüder-Eickhoff-Preis 2019 ausgezeichnet. weiterlesen…

Natrium und Magnesium statt Lithium für Akkus


Wissenschaftler stellen Komponenten für zukünftige Natrium- und Magnesium-Batterien her – Ziel: Alternativen zur Lithiumionen-Batterie

Ein Projekt, das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wird, erforscht neue Materialien für wiederaufladbare Batterien, die langfristig die heutigen Lithiumionen-Akkus ersetzen sollen. Denn diese hätten gewichtige Nachteile: Lithium sei ein begrenzt verfügbarer Rohstoff und birgt Sicherheitsrisiken, die mit der Verwendung brennbarer flüssiger Bestandteile in der Batterie verbunden seien, so die SNF-Pressemitteilung vom 02.05.2017. In Einzelfällen sei es zu explodierenden Smartphones gekommen. weiterlesen…

Neue Wege zu hybriden Solarzellen


Nanostrukturiertes Germanium für portable Photovoltaik und Akku-Elektroden

Mit einem neuen Verfahren stellten Forscher der Technischen Universität (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), beide München, hauchdünne, robuste und gleichzeitig hochporöse Halbleiterschichten her. Ein viel versprechendes Material – beispielsweise für kleine, leichte und langlebige flexible Solarzellen oder Elektroden für leistungsfähigere Akkus. weiterlesen…

Fraunhofer lädt jetzt auch schnurlos


Elektrofahrzeuge kabellos laden und entladen – sogar unter der Fahrt

Pressemitteilung des Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES: Über kabellose Ladesysteme können Elektroautos künftig nicht nur tanken, sondern auch Energie ins Stromnetz zurückspeisen. Auf diese Weise helfen sie das Netz zu stabilisieren. Das kostengünstige Ladesystem erreicht hohe Wirkungsgrade – über den vollen Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt. Sogar während des Fahrens könnten E-Autos aufgeladen werden. Großbritannien will eben Großversuche in diese Richtung starten (siehe: solarify.eu/e-auto-beim-fahren-aufladen)
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