Optemus – Elektroautos mit mehr Reichweite


Traktionsbatterie speichert thermische Energie

Die Elektromobilität in Deutschland nimmt beständig Fahrt auf. In Zeiten anstehender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge werden batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) insbesondere im urbanen Umfeld für Käufer immer interessanter. Gesteigerte Batteriekapazitäten machen zwar zunehmend längere Distanzen möglich, jedoch schwankt deren Reichweite vor allem bei niedrigen Umgebungstemperaturen. Innerhalb des EU-Projekts OPTEMUS (Optimised Energy Management and Use) wurden deshalb eine Vielzahl effizienzsteigernder Technologien entwickelt und miteinander verknüpft, um so insbesondere die Reichweitenschwankung des Elektrofahrzeugs Fiat 500e zu reduzieren. Dazu gehört eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF maßgeblich mitentworfen hat. weiterlesen…

Biobatterien auf Papierbasis


Wissenschaftler entwickeln neuartige biologisch abbaubare Mini-Stromspeicher – Vorläufer vier Jahre alt

Das vorgeschlagene Design ist einfach zu produzieren, kostengünstig, flexibel und effizienter als bisher vorgeschlagene papierbasierte Batterien, schrieb Rachael Flores am 29.06.2018 auf der Internetseite der Binghamton University im Saat New York. weiterlesen…

2050: 84% EE


BNEF New Energy Outlook 2018: Sinkende Batteriekosten lassen PV und Wind bis 2050 auf 50 Prozent Anteil am Strommix wachsen

2050 werden rund 50 Prozent des weltweiten Energiebedarfs aus Wind- und Solarenergie gespeist werden. Das sagt der am 19.06.2018 präsentierte New Energy Outlook 2018 von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) voraus. Stark fallende Batteriepreise sollen das ermöglichen. Für den deutschen Markt schätzt BNEF, dass bis 2025 der Anteil an erneuerbaren Energien auf 70 Prozent steigen wird und 2050 bei 84 Prozent ankommt. Als Grund für diese rasante Entwicklung gibt der Bericht die Verringerung fossiler Energieträger um 29 Prozent und den Atomausstieg an. weiterlesen…

The Smarter E Award für Tesvolt und Unlimited Energy


Gutes Beispiel: Offgrid-Avocadofarm in Australien völlig autark

Speicherhersteller Tesvolt und Projektierer Unlimited Energy haben laut einer Medienmitteilung vom 21.06.2018 mit einem Projekt in Südwestaustralien den Smarter E Award gewonnen: Die Avocadofarm in Pemberton wird seit 660 Tagen durch eine 53-kW-Photovoltaikanlage in Kombination mit einem 160-kWh-Salzwasserspeicher und einem 48-kWh-Speicher von Tesvolt mit Energie versorgt. Die gesamte Anlage ist so vollständig autark und funktioniert ohne Anbindung ans Stromnetz. weiterlesen…

Neue Energiespeicherlösung von BYD


Eeuropäischen Partner Channel gestärkt

BYD (“Build Your Dreams”), weltweit größter Anbieter von wiederaufladbaren Batterien, präsentierte erstmals die neueste Generation seines erfolgreichen Lithium-Speichersystems, die neue Battery Box (früher “B-Box”) LV (Low Voltage). Im Rahmen einer Veranstaltung mit seinen europäischen Partnern kündigte das chinesische Unternehmen am 11.04.2018 in Stuttgart zudem an, man werde sich innerhalb des Konzerns strategisch verstärkt auf das Batteriegeschäft konzentrieren – gleichzeitig stellte BYD den Ausbau des weltweiten Channel Supports vor. weiterlesen…

Batterieproduktion zu riskant – oder Herausforderung


Bosch gibt Pläne für eigene Batteriezellfertigung vollständig auf – sonnen macht das Gegenteil

Die Robert Bosch AG stuft eine eigene Batterieproduktion als zu riskant ein. Aus wirtschaftlichen Gründen habe man sich daher gegen den Aufbau einer eigenen Zellfertigung entschieden, so eine Medienmitteilung vom 28.02.2018. Denn allein die Anfangsinvestitionen würde sich demnach auf rund 20 Milliarden Euro belaufen. Der Zukauf von Batteriezellen reiche aus und es brauche keine eigene Fertigung. Der Stuttgarter Konzern will aber trotzdem m ab 2020 entstehenden Massenmarkt für Elektromobilität Marktführer werden. Das Batterie-Unternehmen sonnen GmbH greift dagegen weit aus – bis nach Südaustralien. weiterlesen…

Ladezustand exakter und günstiger messen


Wie weit reicht’s noch? Neues kostengünstiges System zur Messung der Batterieladung

Damit Batterienutzer den Ladezustands ihrer Batterie und damit zum Beispiel Reichweite und Nutzungsdauer einschätzen können, werden aufwändige Batteriemanagementsysteme (BMS) benötigt, die ihrerseits Energie verbrauchen. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg entwickelt einer Mitteilung auf seiner Webseite vom 22.11.2017 zufolge im Projekt SoCUS kostengünstige Sensorsysteme, die direkt in die Batterie integriert werden und den Ladezustand zuverlässiger messen können als marktübliche Systeme. weiterlesen…

Batterien aus Abfall-Graphit


Preisgünstige Batterien der Zukunft

Lithium-Ionen-Akkus sind brennbar, und der Preis für den Rohstoff steigt. Gibt es Alternativen? Ja, sagt Rainer Klose von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt: Forscher der Empa und der ETH haben vielversprechende Ansätze entdeckt, wie man Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen könnte. weiterlesen…

Kraterseen als neue Lithiumquellen


Rubidium und Zirkonium als Indikatoren-Elemente

Forscher der Stanford-Universität haben in Sedimenten von Kraterseen alter Supervulkane große lithiumreiche Tonablagerungen gefunden. Bisher stammt das meiste Lithium aus Australien und Chile. Aber die kalifornischen Forscher sagen, dass es in Amerika selbst große Vorkommen gebe. weiterlesen…

Neue Batterie: Strom aus Meerwasser


Innovative Entwicklung des MIT verzehnfacht Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus

Open Water Power (OWP), eine Ausgründung aus dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat eine Batterie entwickelt, die Meerwasser schluckt und dabei Strom erzeugt. OWP will mit seiner Batterie etwa Unterwasserroboter, Forschungs-U-Boote und andere marine Fahrzeuge antreiben. Vorteil gegenüber Lithium-Ionen-Akkus: zehnmal so viel Kapazität, und die neue Batterie kann nicht brennen oder explodieren. “Wir machen uns daran, den Ozean zu erobern”, sagte Entwickler Salmon McKay von OWP. weiterlesen…