Batterie entzieht der Luft CO2 beim Laden

Filterung von Industrieabgasen

Carbon2Chem® (siehe: solarify.eu/carbon2chem und solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem-als-technologie-brueller) könnte Unterstützung durch einen neuen Batterietyp erfahren: der soll nämlich CO2 aus der Luft absorbieren. Dank eines einfachen Herstellungsprozesses liegen die Kosten pro Tonne bei nur 45 bis 90 Euro. Die Entwickler vom MIT sehen als mögliche Einsatzszenarien die Filterung von Kraftwerks- und Industrieabgasen – sie haben ihre Entwicklung in der Zeitschrift Energy and Environmental Science publiziert. weiterlesen…

In 18 Sekunden voll aufgeladen

Ultraschneller Akku mit organischer Kathode entwickelt

Forscher am Moskauer Skolkovo Institute of Science and Technology und der D.I. Mendeleev Russian University of Chemical Technology haben mittels einer Kathode aus Polyphenylamin, einem leitenden Kunststoff, die Kapazität und Ladegeschwindikeit von Metall-Ionen-Batterien deutlich erhöht. Da die Moleküle des Polyphenylamin Kohlenstoff enthalten, zählt es zu den organischen Werkstoffen. Die Anode kann aus einer Lithium-, Natrium- oder Kaliumverbindung bestehen. Die Forschungsergebnisse wurden im Journal of Material Chemistry A veröffentlicht. weiterlesen…

1,9 MWh-Speicher in Berlin eröffnet

Deutschlandweit größter Multi-Use-Speicher

Der 1,9 MWh-Speicher aus gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien soll Netzschwankungen ausgleichen und die Energieversorgung optimieren. Das neue Reallabor soll Potenziale für Energiewende aufzeigen. “Audi elektrisiert die Hauptstadt” beginnt eine Medienmitteilung der Ingolstädter VW-Tochter. Im Rahmen des Formel-E-Gastspiels in Berlin habe man Deutschlands “größten Multi-Use-Speicher eröffnet”. Der Speicher mit einer Kapazität von 1,9 MWh nutzt gebrauchte Lithium-Ionen-Batterien aus Entwicklungsfahrzeugen und erprobt verschiedene Interaktionsszenarien zwischen E-Autos und Energienetz. Das Ziel: intelligente Vernetzung zur Förderung der Energiewende. weiterlesen…

Lesehinweis: Batterie oder Wasserstoff?

“Wer entscheidet den Technologiewettkampf auf der Schiene?”

David Lommatzsch, Beust & Coll, beantwortet die Frage in einem Gastkommentar auf energate: “Ein erheblicher Teil des deutschen Schienennetzes ist nicht elektrifiziert. Noch fahren dort Züge mit Dieselantrieb. Neue Technologien könnten allerdings eine Wende bringen. Der Technologiewettkampf Batterie gegen Wasserstoff läuft. Die Schiene ist neben dem Automobilsektor zum zweiten Schauplatz geworden.” Im Gegensatz zum Automobilsektor sei das Thema Batterie oder Wasserstoff auf der Schiene allerdings “keine industriepolitische Grundsatzentscheidung, sondern vielmehr eine betriebstechnische Frage”. weiterlesen…

Optemus – Elektroautos mit mehr Reichweite


Traktionsbatterie speichert thermische Energie

Die Elektromobilität in Deutschland nimmt beständig Fahrt auf. In Zeiten anstehender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge werden batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) insbesondere im urbanen Umfeld für Käufer immer interessanter. Gesteigerte Batteriekapazitäten machen zwar zunehmend längere Distanzen möglich, jedoch schwankt deren Reichweite vor allem bei niedrigen Umgebungstemperaturen. Innerhalb des EU-Projekts OPTEMUS (Optimised Energy Management and Use) wurden deshalb eine Vielzahl effizienzsteigernder Technologien entwickelt und miteinander verknüpft, um so insbesondere die Reichweitenschwankung des Elektrofahrzeugs Fiat 500e zu reduzieren. Dazu gehört eine thermisch speicherfähige Traktionsbatterie, die das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF maßgeblich mitentworfen hat. weiterlesen…

Biobatterien auf Papierbasis


Wissenschaftler entwickeln neuartige biologisch abbaubare Mini-Stromspeicher – Vorläufer vier Jahre alt

Das vorgeschlagene Design ist einfach zu produzieren, kostengünstig, flexibel und effizienter als bisher vorgeschlagene papierbasierte Batterien, schrieb Rachael Flores am 29.06.2018 auf der Internetseite der Binghamton University im US-Bundesstaat New York. weiterlesen…

2050: 84% EE


BNEF New Energy Outlook 2018: Sinkende Batteriekosten lassen PV und Wind bis 2050 auf 50 Prozent Anteil am Strommix wachsen

2050 werden rund 50 Prozent des weltweiten Energiebedarfs aus Wind- und Solarenergie gespeist werden. Das sagt der am 19.06.2018 präsentierte New Energy Outlook 2018 von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) voraus. Stark fallende Batteriepreise sollen das ermöglichen. Für den deutschen Markt schätzt BNEF, dass bis 2025 der Anteil an erneuerbaren Energien auf 70 Prozent steigen wird und 2050 bei 84 Prozent ankommt. Als Grund für diese rasante Entwicklung gibt der Bericht die Verringerung fossiler Energieträger um 29 Prozent und den Atomausstieg an. weiterlesen…

The Smarter E Award für Tesvolt und Unlimited Energy


Gutes Beispiel: Offgrid-Avocadofarm in Australien völlig autark

Speicherhersteller Tesvolt und Projektierer Unlimited Energy haben laut einer Medienmitteilung vom 21.06.2018 mit einem Projekt in Südwestaustralien den Smarter E Award gewonnen: Die Avocadofarm in Pemberton wird seit 660 Tagen durch eine 53-kW-Photovoltaikanlage in Kombination mit einem 160-kWh-Salzwasserspeicher und einem 48-kWh-Speicher von Tesvolt mit Energie versorgt. Die gesamte Anlage ist so vollständig autark und funktioniert ohne Anbindung ans Stromnetz. weiterlesen…

Neue Energiespeicherlösung von BYD


Eeuropäischen Partner Channel gestärkt

BYD (“Build Your Dreams”), weltweit größter Anbieter von wiederaufladbaren Batterien, präsentierte erstmals die neueste Generation seines erfolgreichen Lithium-Speichersystems, die neue Battery Box (früher “B-Box”) LV (Low Voltage). Im Rahmen einer Veranstaltung mit seinen europäischen Partnern kündigte das chinesische Unternehmen am 11.04.2018 in Stuttgart zudem an, man werde sich innerhalb des Konzerns strategisch verstärkt auf das Batteriegeschäft konzentrieren – gleichzeitig stellte BYD den Ausbau des weltweiten Channel Supports vor. weiterlesen…

Batterieproduktion zu riskant – oder Herausforderung


Bosch gibt Pläne für eigene Batteriezellfertigung vollständig auf – sonnen macht das Gegenteil

Die Robert Bosch AG stuft eine eigene Batterieproduktion als zu riskant ein. Aus wirtschaftlichen Gründen habe man sich daher gegen den Aufbau einer eigenen Zellfertigung entschieden, so eine Medienmitteilung vom 28.02.2018. Denn allein die Anfangsinvestitionen würde sich demnach auf rund 20 Milliarden Euro belaufen. Der Zukauf von Batteriezellen reiche aus und es brauche keine eigene Fertigung. Der Stuttgarter Konzern will aber trotzdem m ab 2020 entstehenden Massenmarkt für Elektromobilität Marktführer werden. Das Batterie-Unternehmen sonnen GmbH greift dagegen weit aus – bis nach Südaustralien. weiterlesen…