Exportschlager E-Auto-Batterien

Im 3. Quartal 2020 für 500 Millionen Euro ausgeführt

Polen kam mit einem Minus von lediglich 2,8 % des BIP relativ gut durch die Corona-Krise. Dies verdankt die polnische Volkswirtschaft vor allem den Erfolgen im Bereich des Exports von Industriegütern. Entscheidend dabei waren die Batterien für deutsche E-Autos, so das Portal Elektro-Auto-News am 19.02.2021. Hier sind die Verkaufszahlen im 3. und 4. Quartal 2020 besonders stark angestiegen. Doch nicht nur Deutschland, auch Produktionsstätten in Frankreich und Italien bezogen ihre Batterien gern aus Polen. weiterlesen…

Erste detaillierte Beschreibung einer SEI

Borat-basierte Passivierungsschichten ermöglichen reversible Calcium-Batterien

Eine in Energy and Environmental Science veröffentlichte Studie hat experimentelle und theoretische Ansätze kombiniert, um die auf Calcium-Metallelektroden gebildeten Passivierungsschichten und deren Einfluss auf den reversiblen Betrieb von Calcium-basierten Batterien zu untersuchen. Die Versuche wurden von Forschern des ICMAB-CSIC durchgeführt, die sowohl mit dem ALBA-Synchrotron (MIRAS-Beamline) als auch mit anderen internationalen Labors und Universitäten zusammenarbeiteten. weiterlesen…

10-mal leistungsfähigere, flexible, wiederaufladbare Batterie

Silberoxid-Zink-Batterie, im Siebdruckverfahren herstellbar

Ein Forscherteam der University of California San Diego und der in Kalifornien ansässigen Firma ZPower hat – so eine Medienmitteilung vom 07.12.2020 – eine flexible, wiederaufladbare Silberoxid-Zink-Batterie entwickelt, deren flächenbezogene Energiedichte fünf- bis zehnmal höher als der Stand der Technik ist. Die Batterie ist auch einfacher herzustellen; während die meisten flexiblen Batterien unter sterilen Bedingungen, unter Vakuum, hergestellt werden müssen, kann diese hier unter normalen Laborbedingungen im Siebdruckverfahren hergestellt werden. Das Gerät kann sowohl in flexibler, dehnbarer Elektronik für Wearables als auch in der Soft-Robotik eingesetzt werden. weiterlesen…

Forschungsvorhaben „GridBatt“ gestartet

Batterietechnologien zur Sicherstellung eines sicheren Netzbetriebs

Um künftig auch auf Basis Erneuerbarer Energien eine stabile Energieversorgung zu garantieren, müssen die Anforderungen an die dazu notwendigen Speicher möglichst präzise formuliert werden. Das Vorhaben „GridBatt – Batterietechnologien zur Sicherung eines stabilen Netzbetriebes“ ist als eines der ersten Projekte im Rahmen der Förderlinie „Forschungsfabrik Batterie“ im dortigen Cluster „Batterienutzungskonzepte“ im Oktober offiziell gestartet und hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren. Das Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) der TU Clausthal koordiniert das Verbundprojekt. (Foto: In diesem Labor wird zu leistungsstarken Batteriespeichern geforscht. – © TU Clausthal) weiterlesen…

Neue Graphen-Batterie, in 15 Sekunden geladen

Entwicklung von Skeleton und KIT

E-Auto ladend im Berliner Westend - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDeutsche Forscher (KIT) entwickelten mit einem estnischen Start-Up (Skeleton Technologies) die nächste Generation von E-Auto-Akkus, die nicht nur kleiner und leichter sein, sondern auch in nur 15 Sekunden laden sollen. Die kurze Ladezeit in Verbindung mit in die Hunderttausende gehenden Ladezyklen soll drei Hauptprobleme lösen: langsame Ladezeiten, Batterieverschlechterung und Reichweitenangst. weiterlesen…

30 Sekunden Beleuchtung für halbe Stunde Power

Mikroschwimmer speichert Licht wie Solar-Batterie und bewegt sich im Dunkeln

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern der beiden Stuttgarter Max-Planck-Institute für Intelligente Systeme (MPI-IS) und für Festkörperforschung (MPI-FKF) entwickelten soeben sogenannte Mikroschwimmer auf Basis eines Kohlenstoffnitrids, die mit Licht vorwärtsbewegt werden können. Einer extrem kleinen Solarzelle mit integrierter Batterie ähnelnd, kann das Teilchen Energie des Lichts speichern und damit auch vorankommen, wenn das Licht ausgeht. 30 Sekunden Beleuchtung reichen, und der Schwimmer hat etwa eine halbe Stunde lang Power. Ein solcher Mikroschwimmer könnte in der Zukunft etwa im Bereich der minimal-invasiven Medizin eingesetzt werden oder, um autonom umweltschädliche Materialien in Wasser zu neutralisieren. weiterlesen…

“Tiefe Einblicke in Mechanismen des Ionentransports”

Neue Untersuchung von internationalem Forscherteam um Paderborner Chemiker

Die Funktionsweise von Brennstoffzellen sei “zwar grundsätzlich bekannt, unklar ist aber bislang, wie der Ionentransport auf mikroskopischer Ebene abläuft”, sagt Jun.-Prof. Hans-Georg Steinrück von der Universität Paderborn. Zusammen mit Wissenschaftlern des Stanford National Accelerator Laboratory SLAC und des Argonne National Laboratory, beide USA, hat er untersucht, wie Bewegung und Geschwindigkeit einzelner Ionen gemessen werden können. Ihre Arbeit wurde jetzt in Energy and Environmental Science veröffentlicht. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, in Zukunft deutlich effizientere Batterietypen zu entwickeln und auf diese Weise kohlenstoffneutrale Energieversorgungskonzepte voranbringen. weiterlesen…

Stanford: Ableben einer Batterie vorhersagbar

Neue Technologie sieht langsamen Tod einer Lithium-Ionen-Batterie im Vorhinein

Ein an der Universität Stanford entwickeltes neues Modell bietet die Möglichkeit, den Zustand der internen Systeme einer Batterie in Echtzeit mit weitaus größerer Genauigkeit als mit bestehenden Werkzeugen vorherzusagen. Bei Elektroautos könnte die Technologie die Abschätzung der Reichweite verbessern und die Lebensdauer der Batterie verlängern. weiterlesen…

Rolls-Royce baut Batteriecontainer-Produktion aus

In Ruhstorf Kapazitäten zum Bau kompletter Speicherlösungen für Microgrids

Der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce baut einer Medienmitteilung vom 19.08.2020 zufolge seine Kapazitäten zur Herstellung von Batteriespeicher-Containern aus. Ab dem Jahr 2021 wird Rolls-Royce die MTU-Energy-Packs auf dem Gelände des Siemens-Technopark im bayerischen Ruhstorf fertigstellen, wo Rolls-Royce bereits über einen Produktionsstandort verfügt. Ein entsprechender Mietvertrag wurde jetzt unterzeichnet. weiterlesen…

BMWi unterstützt Finanzierung einer Batteriezellenfabrik in Schweden mit staatlicher Garantie

443 Millionen Euro

Die Bundesregierung wird die Finanzierung einer Batteriezellenfabrik in Schweden mit einer staatlichen Garantie von 443 Millionen Euro unterstützen. An dem Vorhaben sind laut einer BMWi-Medienmitteilung vom 17.08.2020 mit Volkswagen und der BMW Group Unternehmen der deutschen Automobilindustrie maßgeblich beteiligt. Die Unternehmen gehen mit Northvolt eine strategische Kooperation für die gemeinsame Forschung und Entwicklung ein. weiterlesen…