Mineralölwirtschaft will Energiesteuer durch CO2-Bepreisung ersetzen

BUND fordert Autobauer zur Abkehr vom SUV auf

Zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat die Umweltorganisation BUND von der Industrie einen Strategiewechsel verlangt. Die deutsche Auto-Industrie baut nach Meinung des Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nicht nur zu viele, sondern auch noch die falschen Autos, schreibt das Hamburger Abendblatt. Statt dicker Elektro- oder Hybrid-SUVs brauche es ganz andere Angeboten, forderte BUND-Vizevorsitzender Ernst-Christoph Stolper. Denn in die großen Geländewagen jetzt Elektromotoren einzubauen, reiche bei weitem nicht aus. Scholz will SUVs stärker zur Kasse bitten; künftiger ver.di-Chef fordert einkommensbezogene CO2-Steuer. weiterlesen…

Merkel gegen CO2-Steuer

“Zertifikatehandel überlegen”- Grüne: “Symbolpolitik!”

Bei einer Klausurtagung der Unionsfraktionsspitze in Potsdam am 04.09.2019 soll sich Bundeskanzlerin Medienberichten folgend deutlich für einen Zertifikatehandel ausgesprochen haben. Eine CO2-Steuer dagegen lehnte sie ab. Der Zertifikatehandel sei einer CO2-Steuer überlegen, so Merkel. Teilnehmer der Tagung berichteten, die Kanzlerin sei bei ihren Ausführungen zu diesem Thema ungewohnt klar gewesen. weiterlesen…

ESYS: Zehn Punkte für ein integriertes Energiesystem

Experten fordern systemübergreifende Ansätze für die Energiewende

Deutschland soll bis zum Jahr 2050 treibhausgasneutral werden. In genau zwei Wochen will das Klimakabinett entscheiden, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Fest steht: Die Umsetzung ist kompliziert, und mit den verpassten Klimazielen für das Jahr 2020 ist Deutschland bisher nicht auf Kurs. Wie ist die Energiewende also noch zu schaffen? Fachleute des Akademienprojekts von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) geben der Bundesregierung in einer gemeinsamen Medienmitteilung zehn systemübergreifende Punkte mit auf den Weg. Einen wirksamen CO2-Preis über alle Sektoren sehen die Wissenschaftler als Leitinstrument für den Klimaschutz an. weiterlesen…

Sozial ausgewogene CO2-Bepreisung

Klimaschutz auf Kurs bringen: 80 €/t CO2

Eine gemeinsame Studie von Agora Verkehrswende und Agora Energiewende gemeinsam mit dem Öko-Institut und der Freien Universität Berlin zeigt, wie ein CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne zum Fundament des Klimaschutzes werden kann. Für die soziale Ausgewogenheit sorgt einer Medienmitteilung vom 24.08.2019 entsprechend die Rückerstattung der gesamten Einnahmen an die Bürger. Einkommensschwache Haushalte werden per Saldo sogar entlastet. weiterlesen…

Merkel für 55 Prozent-Absenkung bis 2030

Kanzlerin unterstützt Hollands ehrgeizigeres EU-Klimaziel

Deutschland und die Niederlande wollen künftig gemeinsam stärker gegen den Klimawandel vorgehen. Sie könne den niederländischen Vorschlag, die Treibhausgase in der Europäischen Union bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 zu senken, „sehr gut mittragen“, sagte die Bundeskanzlerin. Um über mögliche Maßnahmen zu sprechen, wie der Ausstoß von Kohlendioxid verteuert werden soll, um ihn einzudämmen, war Kanzlerin Merkel mit dem sogenannten Klimakabinett zu Beratungen nach Den Haag gereist. Dort lobte die Kanzlerin die Klimapolitik des Nachbarlands. Beschlossen ist in der EU bisher nur eine Verminderung um 40 Prozent. weiterlesen…

EEG-Umlage steigt 2020 leicht an, Kostengipfel fast erreicht

Agora-Energiewende erwartet höhere Strompreise

Agora Energiewende prognostiziert laut einer am 17.08.2019 versandten Medienmitteilung für das nächste Jahr einen leichten Anstieg der EEG-Umlage. Die Abgabe für die Ökostrom-Förderung werde voraussichtlich zwischen 6,5 und 6,7 Cent pro Kilowattstunde liegen. Da auch die Börsenstrompreise stiegen, müssten Haushalte insgesamt mit höheren Strompreisen rechnen. Agora schätzt die Erhöhung auf etwa einen Cent pro Kilowattstunde. weiterlesen…

“Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik”

Sondergutachten 2019 des Sachverständigenrats zur CO2-Bepreisung – die Kurzfassung im Wortlaut

In seinem Sondergutachten hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Bundesregierung Vorschläge gemacht, wie Deutschland beim Klimaschutz doch noch aufholen könnte. Im September will die Bundesregierung endlich ein Klimgesetz beschließen, damit wenigstens das Klimaziel für 2030 erreicht wird – 55 Prozent weniger Treibhausgase als 1990. Solarify dokumentiert die Kurzfassung des Gutachtens. weiterlesen…

„Der CO2-Preis ist das Fundament“

Thorsten Lenck in der taz über Klimaschutz

Das politische Berlin nimmt die Klimakrise plötzlich ernst. Für Thorsten Lenck vom Beriner Thinktank Agora Energiewende gibt es Hoffnung – sofern eine CO2-Steuer kommt und das Autofahren teurer wird. Das Interview für dietageszeitung (taz) führt Bernhard Pötter. weiterlesen…

Der Weg zum Kohleausstieg

Man müsste nur das Preisschild auf den CO2-Ausstoß pappen

Energiewende schnell oder schleichend, alles eine Frage der Preispolitik. Gas, Kohle und Öl zu verbrennen, sei schlicht zu billig. Das Beispiel Braunkohle zeige, wie schnell Konzerne umdenken – wenn plötzlich der Preis nicht mehr stimmt. Solarify weist auf einen Kommentar des Berliner Korrespondenten des Deutschlandfunks Theo Geers hin.
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3 Gutachten für sozialverträgliche CO2-Bepreisung

Umweltministerin Schulze will CO2-Preis mit sozialem Ausgleich

Für die zweite Septemberhälfte hat die große Koalition Grundsatzentscheidungen zum Klimaschutz angekündigt. Deutschland verfehlt derzeit sämtliche Klimaziele. Bis 2030 soll der Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 55 Prozent sinken.Noch wird in der Koalition über ein Klimaschutzgesetz gestritten. Viele Experten fordern schon seit Jahren, den Ausstoß von CO2 auch in Bereichen wie Verkehr und Heizungen mit einem Preis zu versehen, um klimafreundliche Technologien konkurrenzfähig zu machen und die Menschen dazu zu bringen, Sprit und Heizöl zu sparen. weiterlesen…