Mit umprogrammierten Bakterien CO2 nachhaltig nutzen

Ameisensäure oder Methanol produzieren

Einem Wissenschaftler-Team des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm (mpimp-golm.mpg) unter Leitung von Arren Bar-Even ist es laut einer Medienmitteilung des Instituts gelungen, die Ernährung des Bakteriums Escherichia coli so umzuprogrammieren, dass es Ameisensäure oder Methanol als einzige Nahrungsquelle nutzen kann. Diese einfachen organischen Verbindungen lassen sich sehr effizient durch elektrochemische Verfahren aus CO2 herstellen, sodass dieses Treibhausgas zukünftig sinnvoll genutzt werden könnte und sein Beitrag zum Klimawandel sinkt. weiterlesen…

Klimapolitik in der Sackgasse?

Doppel-Interview Rudolf Staudigl (Wacker) und Robert Schlögl (FHI und CEC)

Chancen und Risiken der Energiewende waren Themen eines Gesprächs, das Ernst Deubelli, Passauer Neue Presse, am 12.02.2020 mit dem Vorstandsvorsitzenden der Wacker Chemie, Prof. Rudolf Staudigl und Prof. Robert Schlögl, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr, führte. weiterlesen…

Motor läuft mit Wasser-Methanolgemisch

“Genialer Verbrennungsmotor”

Noch gibt es erst vier Medienmitteilungen auf der Internetseite des amerikanischen Unternehmens MayMaan – doch die dort publizierte Erfindung dürfte weitweit Beachtung finden: Yehuda Shmueli (81), laut Jerusalem Post ein talentierter Erfinder, Ingenieur und Mechaniker, gelang es gemeinsam mit seinen Söhnen, einen Kraftstoff aus 70% Wasser und 30% Ethanol zusammen mit einem Motor zu entwickeln. Das Wassergemisch wird in einen sauber verbrennenden Kraftstoff umgewandelt, der den Motor antreibt und ein sehr hohes Drehmoment erzeugt. weiterlesen…

Mit Wasserdampf H2 herstellen

Sunfire liefert Total Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawatt-Maßstab

Sunfire wird einer Medienmitteilung zufolge im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts E-CO2MET einen Hochtemperatur-Elektrolyseur im Megawattbereich für den Einsatz in industriellen Umgebungen bereitstellen. Er soll im Rahmen des Forschungsprojekts „E-CO2MET“ in der Total-Raffinerie Mitteldeutschland (Leuna) synthetisches Methanol produzieren. Den Wasserstoff lässt Total mit hochkonzentriertem CO2 aus den Raffinerieprozessen reagieren, um synthetisches Methanol zu produzieren. weiterlesen…

Katalysator für nachhaltiges Methanol

Flüssigtreibstoffe und chemische Produkte aus alternativen Rohstoffen

Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschulw Zürich und des Mineralölunternehmens Total haben einen neuen Katalysator entwickelt, mit dem Methanol aus CO2 und Wasserstoff hergestellt werden kann. Die Technologie habe realistische Marktchancen und ermögliche die nachhaltige Produktion von Flüssigtreibstoffen und Chemikalien, so eine Medienmitteilung der ETH. weiterlesen…

In situ-Quantifizierung von Reaktionsadsorbaten

Bei Niedertemperatur-Methanolsynthese mit Hochleistungs-Cu/ZnO:Al-Katalysator

Obwohl das industrielle Niedertemperaturverfahren seit 50 Jahren angewendet wird, sind In-situ-Daten unter relevanten Bedingungen selten verfügbar. Forscher vom Fritz-Haber-Institut de Max-Planck-Gesellschaft, Berlin (FHI), und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim/Ruhr stellen diese Daten jetzt zur Verfügung. weiterlesen…

Power2Liquid für Zuhause

Brennstoffzelle im Keller

Die erste Pilotanlage des Rostocker Start-ups Gensoric in Essen erzeugt mit Kohlendioxid aus der Umgebungsluft, Wasser und grünem Strom Methanol. Wenn es nach den Rostockern geht, wird jeder Haushalt mit einer Methanol-Brennstoffzelle ausgestattet und so völlig unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Kohle werden. Dass das durchaus realistisch ist, haben sie mit der Pilotanlage nachgewiesen: “Das Verfahren funktioniert unter normalen Bedingungen”, sagt Nils Methling, einer der Gensoric-Chefs. Tatsächlich ist die Anlage von Willpower Energy bereits TÜV-geprüft und von der Innung abgenommen. weiterlesen…

“Upgrade für den Klimaschutz”

TU Darmstadt mit OME-Produktionsverfahren aus Müll-Strom

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt am Fachgebiet Energiesysteme und Energietechnik hat einer Medienmitteilung folgend ein Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid entwickelt, das überschüssigen Strom aus der Müllverbrennung nutzt: Mit Strom aus Müllverbrennung Kohlendioxid, das ebenfalls bei der Müllverbrennung entsteht, in Methanol umwandeln. weiterlesen…

Auch RWE macht in CO2-to-Methanol

Mit Carbon2Chem vergleichbares Forschungsprojekt

“Mit Kohlendioxid den Lkw antreiben” oder “Kraftstoff aus Abgasen” lauteten die Überschriften einiger Veröffentlichungen eines RWE Power-Projekts am , das große Ähnlichkeiten mit dem vor zwei Jahren von der thyssen AG mit 17 weiteren wissenschaftlichen Instituten und Unternehmen gestarteten Großvorhaben Carbon-to-Chem (C2C) aufweist (siehe: solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem). weiterlesen…

Neues über Methan-Monooxygenase


Weiterführende Erkenntnisse über die biologische Methanolproduktion

Medienmitteilung des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr: “Die lösliche Methan-Monooxygenase ist ein Multiproteinkomplex (sMMO) und eines von zwei Enzymen in der Natur, die in der Lage sind, Methan in Methanol umzuwandeln. Daher ist das Protein und seine Fähigkeiten von großem Interesse für die Brennstoff-Umwandlungstechnologie.” Neues zum Verständnis der biologischen Methanolproduktion. weiterlesen…