Carbon2Chem® – Erfolgsgeschichte für nachhaltigen Klimaschutz

Eintritt in die zweite Phase des Projekts

Das Carbon2Chem®-Projekt ist laut einer Medienmitteilung des Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr (MPI CEC) vom groß angelegten Initiative, die 2016 mit dem Ziel gestartet war, aus Kohlendioxid, einem unvermeidbaren Nebenprodukt bei der Stahlproduktion, wertvolle Primärprodukte für Kraftstoffe, die Kunststoffindustrie oder sogar Düngemittel herzustellen, sind 17 Partner aus wissenschaftlichen und industriellen Institutionen beteiligt, die gemeinsam an der Entwicklung und Validierung nachhaltiger Prozesse arbeiten. weiterlesen…

Noch kurz die Welt retten?

Warum die Defossilierung von der Chemie abhängt – stoffliche Nutzung von CO2 als Rohstoff

“Wenn die Defossilierung gelingen soll, werden Chemie und Anlagenbau eine Hauptrolle spielen”, schrieb Dominik Stephan am 06.11.2020 auf process.vogel.de.”Will die Gesellschaft weg von ihrer verhängnisvollen Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, braucht es mehr als ein paar Windräder und Solarzellen. Auch Emissionszertifikate oder das Elektro-Auto werden die Welt nicht im Alleingang retten.” In Stephans lesenwertem Artikel geht es um Carbon2Chem. weiterlesen…

3. Carbon2Chem-Konferenz – Tag 2

Kalk, Müll und Business Cases

Prof. Görge Deerberg (Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen) und Markus Oles (thyssenkrupp Steel Europe AG, Duisburg)
“System integration – the center piece of Carbon2Chem®”

Deerberg, einer der drei C2C-Koordinatoren, referierte zu Beginn des zweiten Konferenztages am 28.10.2020 über Systemintegration (“das Herzstück von Carbon2Chem”) und die eben beginnende zweite Phase von Carbon2Chem®. Er sprach über den Energiebedarf und verglich den CO2-Ausstoß zwischen Stahl- und Methanolproduktion: Letztere verursache fast die Hälfte. weiterlesen…

Schritt für Schritt zu einer CO2-freien Industrie

3. Carbon2Chem®-Konferenz 2020 – zweiter Tag: Optionen und Rahmenbedingungen einer klimafreundlichen Stahlproduktion

Die Chancen, den industriellen CO2-Ausstoß bis 2030 zu reduzieren, stehen gut. Die technischen Voraussetzungen sind aufgrund von Projekten wie Carbon2Chem® geschaffen. Jetzt gilt es, ergänzend die entsprechenden Rahmenbedingungen in Form von Regularien, erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff auf den Weg zu bringen. So lautet – eine Medienmitteilung aus dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT zufolge – die Quintessenz der, coronabedingt virtuellen 3. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion am 27. und 28. Oktober 2020. weiterlesen…

Stahlproduktion klimafreundlich gestalten

Erfolgreicher Abschluss der ersten Projektphase

Die Stahlproduktion klimafreundlich gestalten – mit dieser Zielsetzung ist Carbon2Chem® im März 2016 gestartet. Die erste Phase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes wurde im Mai 2020 abgeschlossen, wie Fraunhofer UMSICHT per Medienmitteilung vom 27.10.2020 mitteilte. weiterlesen…

C2C: 528 von 540 verschiedenen Molekülen der Hüttengase identifiziert

3. Carbon2Chem-Konferenz “Nachhaltige chemische Umwandlung in der Industrie”

Gleich zwei Minister erschienen – wenn auch corona-geschuldet virtuell – am 27.03.2020 zur 3. Carbon2Chem-Konferenz: Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (ihr Haus fördert C2C) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Karliczek eröffnete das Online-Treffen unter dem Titel „Nachhaltige chemische Konversion in der Industrie“. Zwei Tage lang diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie die Stahlproduktion sowie weitere emissionsintensive Industrien klimaneutral werden können. weiterlesen…

3. Carbon2Chem-Konferenz: Defossilisierung der Industrie

Methanol, Harnstoff, höhere Alkohole und Polymere aus CO2-haltigen Prozessgasen

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es noch in diesem Jahrzehnt möglich, unter Verwendung kohlendioxidhaltiger Prozessgase Methanol, Harnstoff, höhere Alkohole und Polymere im Industriemaßstab herzustellen. Zu dieser Erkenntnis sind die Partner im BMBF-Projekt Carbon2Chem® (siehe solarify.eu/carbon2chem) gelangt. Ihre Ergebnisse stellen sie im Rahmen der 3. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion in der Industrie am 27. und 28. Oktober 2020 in Berlin (und online) vor. weiterlesen…

thyssenkrupp setzt auf Staatsknete

Anstehender Umbau der Stahlwerke auf Wasserstoffeinsatz mit Steuergeld?

thyssenkrupp will Steuergeld für die Umstellung auf grünen Stahl und drängt auf schnelle Entscheidungen. Stahlproduzenten könnten die klimaneutrale Stahlherstellung nicht aus eigener Kraft stemmen. Das sei “eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe”, meinte der neue Thyssenkrupp-Steel-Chef Bernhard Osburg gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). Er halte es für sinnvoll, dass Corona-bedingt zur Verfügung gestelltes Geld für Zukunftsprojekte eingesetzt werde. Bis zum Geschäftsjahr 2020/21 strebt der thyssen-Chef so schwarze Zahlen an. weiterlesen…

BMBF: Forschung ermöglicht klimafreundliche Stahlproduktion – Beispiel Carbon2Chem

Bundesregierung verabschiedet „Handlungskonzept Stahl“

Hochwertiger Stahl ist zentraler Rohstoff zahlreicher deutscher Schlüsselbranchen. Ob für den Anlagen- und Maschinenbau oder die Automobilindustrie – die Stahlindustrie ist Erfolgsgarant für den Standort Deutschland. Dabei steht die Stahlbranche in starkem globalem Wettbewerb und vor tiefgreifenden Herausforderungen, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Am 15.07.2020 hat das Bundeskabinett einer BMBF-Medienmitteilung zufolge das Handlungskonzept Stahl verabschiedet. weiterlesen…

Außerordentlich stabiler Katalysator

Neue Erkenntnisse über die Methanolsynthese

Eine Forschungsarbeit von Holger Ruland und seinem Team vom Max-Planck-Institut für Chemische Energieumwandlung in Mühlheim an der Ruhr wurde zum Titelthema in der neuesten Ausgabe des Journals ChemCatChem. Das Coverbild zeigt das Konzept der CO2-Hydrierung als chemische Batterie im Rahmen einer chemischen Energieumwandlung. Sie kann zur Speicherung erneuerbarer Energie verwendet werden, indem Methanol aus H2, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird, und CO2 aus Industrieabgasen synthetisiert wird. weiterlesen…