Wie stabil ist der Antarktische Eisschild?

Heidelberger Wissenschaftler untersuchen, welche Faktoren die Stabilität von Eismassen in der Ostantarktis bestimmen

Steigen die Temperaturen im Zuge des Klimawandels, zieht dies ein immer stärkeres Abschmelzen der polaren Eisschilde nach sich. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Geowissenschaftlerin Kim Jakob von der Universität Heidelberg hat nun die Dynamik des Ostantarktischen Eisschildes – die bei weitem größte Eismasse auf der Erde – genauer untersucht. weiterlesen…

Besserer Moorschutz für besseres Klima und mehr Artenvielfalt

BMU gibt Öffentlichkeit Gelegenheit zur Mitsprache bei Moorschutzstrategie

Weil ein besserer Moorschutz ein zentraler Baustein ist, um das Klima zu schützen und Artenvielfalt zu erhalten, will die Bundesregierung eine Moorschutzstrategie erarbeiten. Die Bürger können sich hierbei frühzeitig einbringen. Die Frist für Stellungnahmen der Öffentlichkeit zu einem vom Bundesumweltministerium erarbeiteten Diskussionspapier endet am 18. Dezember, wie das BMU mitteilt. weiterlesen…

Unstillbarer Energiehunger

Menschheit verbrauchte in den letzten 70 Jahren mehr Energie als in den 12.000 Jahren zuvor

Wissenschaftler aus mehreren Ländern, darunter auch der Paläontologe Prof. Reinhold Leinfelder von der Freien Universität Berlin, haben sich zusammengeschlossen und die Entwicklung des sogenannten ökologischen Fußabdrucks der Menschheit errechnet. Die Auswertung ihrer geologisch-stratigrafischen Daten belegt, welche gewaltigen Veränderungen die Erde vor allem im Verlauf der jüngsten Jahrzehnte erfahren hat. weiterlesen…

Agrarpolitik der EU bis 2028 – Nullnummer fürs Klima?

Öko-Institut: 35 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen pro Jahr würden ohne deutliche Änderungen nichts zum Klimaschutz beitragen

Die bis 2028 gültige Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP), die nach jetzigem Stand am 19. und 20. Oktober von den zuständigen Ministern verabschiedet werden soll, steht im Widerspruch zu den neuen EU-Klimazielen. Dies zeigt eine am 09.10.2020 vorgestellte und im Auftrag der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch erstellte Studie des Öko-Instituts (Freiburg). weiterlesen…

Großer Erfolg fürs Klima

EU-Parlament will Emissionen bis 2030 um 60% reduzieren – Treibhausgasbudget

Das europäische Parlament hat am 06.10.2020 mit knapper Mehrheit (352 zu 326 Stimmen, 18 Enthaltungen) beschlossen, dass bis 2050 jeder EU-Mitgliedstaat CO2-neutral sein soll. Im Rahmen des neuen Klimagesetzes fordert das Parlament ehrgeizige Zwischenziele für 2030 und 2040 – so eine Medienmitteilung aus dem EU-Parlament vom 08.10.2020. Mit einem Treibhausgasbudget sollen die Pariser Ziele erreicht werden. weiterlesen…

Alle Menschen ans Straßennetz – das könnte das Klima noch aushalten

Studie beleuchtet UN-Entwicklungsziel: 4 Millionen zusätzliche Kilometer Fahrwege für 3 Billionen Dollar und 1,5 Prozent des CO2-Budgets bei 2-Grad-Grenze

Den Zugang zur Verkehrsinfrastruktur zu gewährleisten, ist eines der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Dieses Ziel (SDG 9.1, siehe solarify.eu/sdgs) umzusetzen, würde zwar die Staatshaushalte stark belasten, nicht so sehr aber das globale CO2-Emissionsbudget. Zu diesem Fazit kommt ein Forscherteam in einer Studie – unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht. weiterlesen…

Erdatmosphäre tönt wie eine Glocke

Wissenschaftler stellen durch Sonne und Mond verursachte atmosphärische Wellen fest

Wie der Mond die Weltmeere anzieht und zu den Gezeiten beiträgt, so zieht er auch unsere Atmosphäre zusammen mit der Sonne an und erzeugt Wellen. Eine im amerikanischen Journal of the Atmospheric Sciences publizierte Studie der Universität von Hawaii zeigt nun, wie diese Wellen ähnlich den Schallwellen in einer Glocke um die Erde schwingen, erstmals im 19. Jahrhundert von dem berühmten französischen Physiker Pierre-Simon Laplace vorhergesagt – schrieb Tessa Koumoundouros in Science Alert. weiterlesen…

Mit 30 Millionen Erneuerbaren-Jobs aus der Corona-Krise

IRENA-Analyse: Wirtschaft ankurbeln und gleichzeitig das Klima schützen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie befürchten Ökonomen eine Weltwirtschaftskrise, deren Wucht sogar die globale Finanzkrise aus dem Jahr 2009 übertreffen könnte. Einerseits versuchen Regierungen dem Coronavirus Herr zu werden, wodurch die wirtschaftlichen Folgen weiter verstärkt werden, andererseits werden in Windeseile Maßnahmen gegen die drohende Rezession getroffen. Ein Zustandsbericht von Joschua Katz – energiezukunft. weiterlesen…

EU-Ratspräsidentschaft entscheidet über Merkels Vermächtnis

Richtig gesetzte Schwerpunkte müssen zügig umgesetzt werden

Überwindung der Corona-Krise verknüpft mit Klimaschutz, mehr Verantwortungsübernahme von Unternehmen für die Zustände bei ihren Zulieferern weltweit und eine Bildungsoffensive: Aus Sicht der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch hat das Bundeskabinett am 24.06.2020 viele Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft richtig gesetzt. Doch die angekündigte Ambition und Umsetzung der Ziele schwanke zwischen erfreulich ehrgeizig und viel zu vage. weiterlesen…

Germanwatch: “In mehrfacher Hinsicht wegweisend”

Konjunkturprogramm der EU-Kommission setzt Maßstäbe bei Klimaschutz und europäischer Solidarität

Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht die am 27.05.2020 von der Europäischen Kommission vorgelegten Vorschläge für ein Konjunkturprogramm und einen vergrößerten EU-Haushalt als wichtigen Schritt aus der Coronakrise. weiterlesen…