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Archiv: Erderwärmung


Klima reagiert empfindlicher auf CO2 als gedacht

Das Erdsystem wird sich aufgrund der Treibhausgas-Emissionen wohl stärker erwärmen als bisher angenommen. Das legen Forschungen von Peter J. Huybers und Cristian Proistosescu (Harvard-Universität) nahe, die sie in der Wissenschaftszeitschrift Science Advances veröffentlicht haben.


Abkühlung und weniger Niederschlag

Aus den Meeren aufsteigende organische Tenside befördern besonders die Tröpfchenbildung und tragen damit zur Abkühlung von Wolken bei. Das haben Forscher des Istituto di Scienze dell’Atmosfera e del Clima (ISAC) herausgefunden. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungseinrichtungen in Europa, Kanada und den USA durchgeführt und in nature veröffentlicht.


PIK-Studie zur Klimastabilisierung

PIK-Potsdam Foto © pik-potsdam.de_institute„Wenn wir weiter Kohle und Öl verbrennen und dann später unser Handeln bedauern, wäre die Menge von Treibhausgasen, die wir zur Klimastabilisierung wieder aus der Atmosphäre herausholen müssten, riesig – das wäre nicht zu schaffen,“ sagt Lena Boysen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), Leit-Autorin der in einem Journal der American Geophysical Union erscheinenden Studie.


BBC: Bakterien und Viren tauen auf

Bakterien und Viren, die seit Jahrhunderten in Eis und Permafrost eingeschlossen waren, leben aufgrund der Erderwärmung wieder auf. Der Klimawandel lässt Böden auftauen, die seit Tausenden von Jahren gefroren waren, mit der Folge, dass sie alte Viren und Bakterien freisetzen, die wieder lebendig werden, nachdem sie lange schlafen gelegen haben. Das berichtete soeben das Internet-Portal BBC Earth.


Mibrag will Pödelwitz trotz Klimaerhitzung zerstören – Greenpeace-Aktivisten bewahren denkmalgeschützte Häuser vor Verfall

Dem 700 Jahre alten Bauerndorf Pödelwitz (Ortsteil von Groitzsch) 22 Kilometer südlich von Leipzig droht der Abriss, weil der Kohlekonzern Mibrag die darunter liegende Braunkohle abbaggern will. Der Ort liegt im geplanten Abbaugebiet des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain im Südosten und südlich des gestundeten Tagebaus Peres, dem der Ortsteil Leipen schon im Jahr 1966 zum Opfer fiel. Greenpeace-Aktivisten reparierten jetzt drei unter Denkmalschutz stehende, vom Braunkohlekonzern Mibrag beschädigte Häuser in Pödelwitz.


Bewässerung kein Allheilmittel – Ernährungssicherheit in Gefahr

Steigende Temperaturen sind ein Risiko für einige der wichtigsten Getreide. Um besser abschätzen zu können, wie die von unserem Treibhausgas-Ausstoß verursachte Erwärmung Weizen, Mais und Soja schädigt, hat nach Angaben des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ein internationales Wissenschaftler-Team umfassende Computer-Simulationen zu US-Ernten laufen lassen, die zeigten, wie in der Vergangenheit hohe Temperaturen Ernten teils stark verringert haben; sie erhärten damit ihre Tauglichkeit für Projektionen in die Zukunft. Wichtiges Ergebnis: Die verstärkte Bewässerung von Feldern kann die negativen Auswirkungen des Klimawandels Nahrungsmittel-Anbau verringern – allerdings nur in Regionen mit genügend Wasser. Letztlich muss der Klimawandel begrenzt werden, um die Ernten zu stabilisieren.


Earth’s energy imbalance – Neue Studie aus China liefert soliden Beweis für globale Erwärmung

Die Ozeane erwärmen sich rund 13 Prozent schneller als bisher gedacht. Das geht aus einer Studie der Chinese Academy of Sciences in Peking hervor, für die das Forscherteam die Erderwärmung in den vergangenen 56 Jahren untersuchte.


Offener Brief der US-Physiker und Astronomen

DGS LogoDie Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. veröffentlichte am 27.01.2017 den offenen Brief vom 17.01.2017, in dem sich aus Sorge um die Zukunft unseres Planeten mehr als 700 US-Physiker und Astronomen an Donald Trump gewandt haben:


GEOMAR-Forscher finden Hinweise auf vulkanische Ursachen für massiven Temperaturanstieg

geomar_logoVor 55 Millionen Jahren erlebte die Erde innerhalb weniger tausend Jahre einen massiven Temperaturanstieg.: Die Ursachen für das sogenannte Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM) sind bis heute rätselhaft. Ein internationales Forscherteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel hat im Golf von Kalifornien Hinweise darauf gefunden, dass starker Vulkanismus am Boden des noch jungen Atlantiks zu den Ursachen gezählt haben könnte.


Die Bundesregierung sowie große Teile von Medien und Wirtschaft beunruhigt dies offensichtlich nicht

Hans-Josef Fell - Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit wurde am 03.08.2016 in den USA der aktuelle Sachstandbericht über den Zustand des Erdklimas veröffentlicht. Der US-Wetterdienst (National Weather Service, NWS), der zur US-Wetterbehörde (National Atmospheric and Oceanic Administration, NOAA) des US-Handelsministeriums gehört, hat in dem peer-reviewten Bericht die Forschungsergebnisse von 456 Wissenschaftlern aus 62 Ländern zusammengetragen. Das Ergebnis, veröffentlicht im Bulletin of the American Meteorological Society (AMS), zeichnet ein erschreckendes Bild des beschleunigt fortschreitenden Klimawandels. Hans-Josef Fell hat es gelesen.

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