Kleiner Anstoß schaukelt sich auf

CO2 aus dem Boden – “positive” Rückkopplungen

Das vom Weltklimarat IPCC 2018 in seinem Sonderbericht zum 1,5-Grad-Ziel (solarify.eu/ipcc-sonderbericht) errechnete CO2-Budget der Menschheit ist nicht sehr groß: Nur noch 420 Milliarden Tonnen CO2, wenn wir mit Zwei-Dritteln Wahrscheinlichkeit 1,5 Grad einhalten wollen – bei zwei Grad erlaubter Erwärmung sind es 1170 Milliarden Tonnen. Derzeit stoßen wir 42 Milliarden Tonnen im Jahr aus. Doch das ist nicht alles. weiterlesen…

Norwegische Studie warnt vor unaufhaltbarer Erwärmung durch tauende Permafrostböden

Forscher widersprechen

Eine Untersuchung der Norwegian Business School (“Cutting emissions may not be enough to stop global warming”) kommt zu dem Schluss, dass die Permafrostböden auch bei sofortigem Stopp menschengemachter Treibhausgas-Emissionen immer weiter auftauen werde und dadurch die globale Erwärmung bis 2500 um drei Grad ansteigen könnte. Führende Wissenschaftler kritisieren die Studie und appellieren, die menschengemachten Treibhausgasemissionen schnellstmöglich zu senken. Manuel Först beschreibt am 17.11.2020 für energiezukunft die diesbezügliche Kontroverse der Wissenschaftler. weiterlesen…

“Klima-Krisenzeit”

“Es geht um Geld und Macht”

In den 50 Jahren seit dem ersten Earth Day ist die Umweltbewegung gereift und hat hoch entwickelte Methoden entwickelt, um Veränderungen voranzutreiben. Aber angesichts des beispiellosen Ausmaßes der Klimakrise stellt sich nicht die Frage, ob Aktivismus wirksam ist, sondern ob wir noch Zeit haben, uns selbst zu retten. Elmira Bayrasli fragte am 08.07.2020 für Project Syndicate Bill McKibben über Klimaaktivismus während der COVID-19-Pandemie (publiziert am 29.09.2020. weiterlesen…

“Kernkraft keine ernsthafte Alternative zur Bekämpfung der Klimakrise”

Atomenergie hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet

Die Nutzung der Atomenergie zur Stromerzeugung in Deutschland hat seit den 1950er-Jahren geschätzte gesamtgesellschaftliche Kosten von mehr als einer Billion Euro verursacht. Das geht aus einer Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy hervor. Diese Summe umfasst sowohl staatliche Förderungen als auch Verkaufspreise des Stroms und externe Kosten. weiterlesen…

COVID19 hat Klimawandel nicht aufgehalten

WMO et al.: Pandemie hält Krise kaum auf

Die Corona-Pandemie hat den Klimawandel einem Bericht mehrerer UN-Organisationen (u.a. WMO) zufolge nicht entscheidend gebremst. Zwar seien die weltweiten CO2-Emissionen im April angesichts der Corona-Beschränkungen um rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, hieß es in einem am 09.09.2020 in New York veröffentlichten Bericht United in Science 2020. Schon Anfang Juni hätten die täglichen CO2-Emissionen aber nur noch rund fünf Prozent unter denen von 2019 gelegen. Für das Gesamtjahr prognostizieren die Autoren des Berichts eine Minderung von lediglich vier bis sieben Prozent gegenüber den Vorjahreswerten. weiterlesen…

Fünf aktuelle Katastrophen, die mit erneuerbaren Energien nicht passiert wären

Fünf aktuelle Katastrophen, die mit erneuerbaren Energien nicht passiert wären

“Naturkatastrophen häufen sich derzeit in einem bisher nicht erreichten Ausmaß, dabei müsste es nicht so sein”, schreibt Nicole Weinhold in Erneuerbare Energien. Die Medien sind zwar voller Berichte über Naturkatastrophen. Aber oft finden diese nur noch auf zweiten oder dritten Seiten der Zeitungen Platz, weil die Corona-Pandemie die Menschen derzeit stärker beschäftigt. Dabei hat auch Bill Gates (siehe: solarify.eu/klimakrise-schlimmer-als-corona) gerade erkannt, dass der Klimawandel durchaus schlimmer sein könnte als Covid-19. weiterlesen…

“Klimakrise schlimmer als Corona”

Bill Gates warnt und macht Vorschläge

Der US-Milliardär und Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat in seinem Blog GatesNotes vor einer „weltweiten Krise“ namens „Klimawandel“ gewarnt, deren Folgen für die Menschheit gravierender ausfallen könnten als die der Corona-Pandemie. „So schrecklich diese Pandemie auch ist, der Klimawandel könnte schlimmer sein“, schrieb Gates in dem am 04.08.2020 veröffentlichten Beitrag. Gates zufolge kann die neue Katastrophe in nur wenigen Jahrzehnten die Menschen treffen. 2060 könnte der Klimawandel genauso tödlich sein wie Covid-19 heute – bis 2100 gar fünfmal mehr. Solarify dokumentiert den Text. weiterlesen…

Gesundheitsrisiko Hitzewelle

KLUG: Deutschland ist nicht vorbereitet!

Hitzewellen wie in diesen Tagen sind nicht bloß sommerliches „Rekordwetter“, sondern sie werden, angetrieben durch den Klimawandel, zunehmend zur Bedrohung von Gesundheit und Leben. Der Klimawandel bedroht Menschenleben: Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), die „Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen“ und das Aktionsbündnis „Health for Future“ kritisierten am 07.08.2020 in einer gemeinsamen Medienmitteilung mangelnden Hitzeschutz in Deutschland. weiterlesen…

Heißzeit – Mojib Latifs Appell in Buchform

Keine Kompromisse mit der Natur

Einen “flammenden Appell” nennt Mojib Latif sein Buch, in dem er nicht nur davor warnt, dass wir mit Vollgas in die Klimakatastrophe rasen. Immer noch. Trotz all der Klimakonferenzen, auf denen Staatsoberhäupter regelmäßig Schritte zur CO2-Reduzierung vereinbaren, schöne Reden halten, nach Hause fahren – und dann wird weitergefeuert wie bisher, werden immer neue Treibhausgas-Rekorde vermeldet. Mojib Latif ist nicht irgendwer, so die Leipziger Internetzeitung. weiterlesen…

Zu viel heiße Luft

Grazer Klimaforscher dokumentieren Temperaturtrends in der Atmosphäre: CO2-Reduzierung unerlässlich

Atlantik-Tief, Azoren-Hoch, Regenfront vom Mittelmeer: Temperaturunterschiede und Strömungen in der untersten Schicht der Atmosphäre bestimmen unser Wetter. Erwärmt sich dieser Teil der Lufthülle langfristig, beeinflusst das auch Hitzewellen in Europa oder extreme Niederschläge. Wie sich die Temperaturen in der Tropo- und Stratosphäre in den letzten vier Jahrzehnten verändert haben, konnten Forschende der Universität Graz erstmals konsistent aus Beobachtungen nachweisen. Die Ergebnisse dieser internationalen Studie werden in der aktuellen Ausgabe des Journal of Climate publiziert – so eine Medienmitteilung der Uni Graz vom 30.07.2020. weiterlesen…