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Archiv: Extremwetter


Klima-Pressekonferenz 2018 des Deutschen Wetterdienstes

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, um die deutschen und weltweiten Klimaziele zu erreichen. Mit der wachsenden Bedeutung von Strom aus Wind und Sonne steigt aber die Abhängigkeit der Stromversorgung vom Wetter. Der Deutsche Wetterdienst DWD hat deshalb in einer neuen, europaweiten Untersuchung ermittelt, wie stark die Stromproduktion aus Sonne und Wind wetterbedingt schwankt. Die Untersuchung zeigt auch, welche Möglichkeiten aus meteorologischer Sicht bestehen, Ertragsausfälle bei der regenerativen Stromproduktion zu vermindern.


DB wappnet sich mit 5-Punkte-Strategie

Die Deutsche Bahn ist von den Auswirkungen des Klimawandels so stark betroffen wie wohl kein anderes großes Unternehmen in Deutschland. Das leitet die Bahn aus der Untersuchung „Klimawandel – Auswirkungen auf die Deutsche Bahn AG“ des renommierten Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) ab, die am 28.02.2018 übergeben wurde. Bahnchef Lutz: „Der Klimawandel ist ein nicht zu leugnender Fakt“. Prof. Hans-Joachim Schellnhuber: „Die Bahn kann als klimafreundlicher Verkehrsträger gleichzeitig auch selbst eine Antwort auf das Problem sein“.


Französische Hauptstadt immer öfter von Wetterextremen betroffen

Paris könnte die erste Stadt in Europa werden, die Öl- und Gaskonzerne für die Folgekosten des Klimawandels verklagt. Vorbild ist die Stadt New York, die den Vorstoß schon gewagt hat. Einfach wird das nicht – aber erfolgreiche Präzedenzfälle gibt es bereits, wie Nicole Allé am 13.02.2018 in energiezukunft schreibt.


Das deutsche Klima könnte sich radikal ändern

Eine Studie deutscher Forschungsinstitute warnt bei einem Weiter-wie-bisher-Szenario vor einer Erhöhung der Jahresmitteltemperatur um fast vier Grad. Extremwetterereignisse würden zum Normalfall werden.
Manuel Först hat am 12.12.2017 für energiezukunft die Ergebnisse der Studie zusammengefasst.


Der Geo-Risikoforscher Peter Höppe im Solarify-Selbst-Gespräch nach den Hurrikanen

„Durch den Klimawandel werden wir auch in Deutschland zunehmend Extremwettersituationen erleben, sagt der Geo-Risikoforscher Peter Höppe von Munich Re, einem der größten Rückversicherer der Welt. Die Wetterereignisse mit relevanten Schäden haben sich weltweit seit Beginn der 1980er Jahre etwa verdreifacht. Noch ist unklar, wie viel die Hurrikane Harvey und Irma kosten werden und ob sie das Schadenniveau von Hurrikan Katrina im Jahr 2005 erreichen werden – die verursachte 105 Mrd. Euro an gesamtwirtschaftlichen Schäden. Höppe im Selbst-Gespräch auf Solarify.


EU-Studie

Welche Folgen Extremwetter wie Überschwemmungen, Dürre, Stürme, Waldbrände und Hitzewellen durch den Klimawandel mit sich bringen können, hat soeben die von einer Forschergruppe der Europäischen Kommission erstellte und im Magazin „The Lancet Planetary Health“ veröffentlichte Studie aufgezeigt. Ein Kommentar auf der Sonnenseite von Franz Alt.


Harvey – so sieht der Klimawandel aus”

Der Hurrikan Harvey kam nicht überraschend – das belegen zahlreiche Veröffentlichungen, seit der Megasturm in Texas an Land ging – ebenso wenig überraschend kamen die Kontroversen, die Harvey zwischen Trumpisten (Klimaleugnern) und Klimaschützern vom Zaun gebrochen hat. “Es ist Zeit, unsere Augen zu öffnen und sich auf die Welt vorzubereiten, die kommt”, schrieb beispielsweise Eric Holthaus am 28.08.2017 im US-Magazin Politico. Die US-Kolumnistin Ann Coulter, glühende Trump-Unterstützerin, reagierte mit diesem Tweet: “Ich glaube nicht, dass der Hurrikan Harvey Gottes Strafe für Houston ist, weil sie eine lesbische Bürgermeisterin gewählt haben. Aber das ist immer noch glaubwürdiger als ‘Klimawandel’.”


Neue BMEL-Broschüre mit Ratschlägen

Extreme Niederschläge, aber auch Stürme, Hitze und Trockenheit werden laut einer gemeinsamen Studie des Thünen-Instituts (TI), des Julius-Kühn-Instituts (JKI) und des Deutschen Wetterdienstes in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich weiter zunehmen. Die Land- und Forstwirtschaft ist wie kaum eine andere Branche von diesen Wetterveränderungen betroffen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt deshalb in seiner neuen Broschüre „Extremwetterlagen in der Land- und Forstwirtschaft“, Auskünfte und Hilfestellungen zum Umgang mit Extremwettersituationen.


Überschwemmungen können durch den Klimawandel häufiger auftreten.

Im Sommer 2017 lösten Dauerregen und Überschwemmungen in Ost- und Mitteldeutschland Katastrophenalarm aus. 2016 verursachte Starkregen in Süd- und Westdeutschland schwere Schäden und kostete sogar Menschenleben. Durch den Klimawandel können solche Niederschläge häufiger und heftiger werden. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass wir uns besser auf die Wassermassen vorbereiten müssen. Das Umweltbundesamt (UBA) macht Vorschläge zur Vorsorge bzw. für Anpassungsmaßnahmen – etwa z. B. “Schwammstadt”


Wetter-Extreme: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme

Zunehmende verheerender Wetter-Extreme im Sommer stehen wahrscheinlich in Verbindung mit dem anthropogenen Klimawandel, so das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Pressemitteilung über jüngste Forschungsergebnisse. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde – wenn sie aufgrund der globalen Erwärmung durch Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen ins Stocken kommen, können Dürren oder Fluten entstehen.

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