Vom Regen zum Hochwasser

Helmholtz-Forschungszentren starten Messkampagne zu hydrologischen Extremen

Extreme Wetterereignisse wie Gewitter oder starke Regenfälle und darauffolgende Überflutungen beeinflussen Erd- und Umweltsysteme langfristig. Um die Auswirkungen hydrologischer Extreme ganzheitlich – vom Niederschlag über den Wassereintrag in den Boden und den Abfluss bis hin zum Eintrag ins Meer – zu untersuchen, startet nun innerhalb der Helmholtz-Initiative MOSES eine Messkampagne im Müglitztal in Sachsen. Koordiniert wird die Messkampagne vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). weiterlesen…

Extremwetter kommen Europäer teuer zu stehen

Schon jetzt mehr Waldbrände als im ganzen Jahr 2018

Zwischen 1980 und 2017 sind rund 115.000 Menschen in der EU durch Waldbrände, Überschwemmungen und andere Extremwetter-Ereignisse getötet worden. In Europa haben Waldbrände in der ersten Jahreshälfte 2019 bereits mehr Landfläche verwüstet als im gesamten Jahr 2018, so die Daten der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Union. Sollte dieser Trend anhalten, könnte dieses Jahr der „Rekord“ von 2017 gebrochen werden. Damals hatten riesige Brände vor allem in Italien, Portugal und Spanien mehr als 800.000 Hektar Land vernichtet. Nach Angaben der GFS hat die diesjährige Brandsaison besonders früh begonnen und bereits 250.000 Hektar Land gekostet. Im Gesamtjahr 2018 waren es „nur“ 181.000 Hektar – und die Saison begann erst im Juni. Nachzulesen in EURACTIV.com – Autor: Sam Morgan. weiterlesen…

Vergangene fünf Jahre weltweit am wärmsten

Weltweiter Trend hin zu höheren Durchschnittstemperaturen hält an

“Hitzewellen mit Rekordtemperaturen, anhaltende Dürren, Starkniederschläge, extreme Kälte und Rekordschneehöhen – all diese Phänomene gehören zu den extremen Wetterereignissen. 2018 war global das viertwärmste Jahr seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Damit sind die vergangenen fünf die wärmsten verzeichneten Jahre”, so das Bundesumweltamt, in seiner jährlichen Chronik, die Aufschluss gibt über extreme Wetterereignisse und die globalen Temperaturen ab dem Jahr 2010. weiterlesen…

Kapriolen im Computer

Werkzeug zur statistischen Nutzung von Klimamessdaten

Stürme, Dürren, aber auch extreme Niederschläge könnten durch die Erderwärmung zunehmen – darüber diskutieren Klimaforscher zumindest. Ob das aktuell schon zu beobachten ist, zeigen Analysen von Messdaten. Holger Kantz und seine Mitarbeiter am Dresdner Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPIPKS) entwickeln dafür die statistischen Werkzeuge. Klaus Jacob schilderte am 11.01.2019 im Rahmen einer MPIPKS-Medienmitteilung, wie das geht. weiterlesen…

“Wissenschaftliches Interesse explodiert”

Extreme Witterung und Klima

In der Zeitschrift npj climate and atmospheric science (in der nature-Familie) erschien am 10.12.2018 ein Editorial von Michael K. Tippett, Institut für Angewandte Physik und Angewandte Mathematik der Columbia University, New York. Darin wies er auf eine Reihe jüngst veröffentlichter Texte zum Thema Extremwetter und Klima hin. Solarify dokumentiert den unter Creative-Commons-Lizenz publizierten Text. weiterlesen…

Klimawandel: Signale und Auswirkungen 2018 fortgesetzt


2018 viertwärmstes Jahr

Das gerade zu Ende gehende Jahr erreichte die vierthöchste weltweite Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit hat sich der langfristige Erwärmungstrend 2018 fortgesetzt. Der vorläufige Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ist alarmierend. Wie die WMO mitteilte, fielen die 20 wärmsten Jahre in die vergangenen 22, die vier heißesten in die letzten vier Jahre, so die WMO. Auch die Aussichten für 2019 seien nicht gut. weiterlesen…

Arktische Erwärmung und Luftverschmutzung treiben Klima-Destabilisierung an


Mehr Extremwetter durch die Störung gigantischer Luftströme in der Atmosphäre

Computersimulationen zeigen einen starken Anstieg von Ereignissen, bei denen die Wellenbewegungen des Jetstreams in der Atmosphäre aufhören sich weiter voran zu bewegen. Dadurch könnten Wetterextreme am Boden häufiger werden: Wenn die Westwinde aufhören, Wettersysteme voranzutreiben, halten diese länger an – aus ein paar sonnigen Tagen kann eine Hitzewelle werden, anhaltender Regen kann zu Überschwemmungen führen. Laut Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK-Potsdam) vom 01.11.2018 führt ein internationales Team von Wissenschaftlern die Zunahme von Extremwetter auf die vom Menschen verursachte Erwärmung speziell in der Arktis zurück. weiterlesen…

Wetterbedingte Risiken der EE-Stromproduktion mit Wind und PV verringern


Klima-Pressekonferenz 2018 des Deutschen Wetterdienstes

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, um die deutschen und weltweiten Klimaziele zu erreichen. Mit der wachsenden Bedeutung von Strom aus Wind und Sonne steigt aber die Abhängigkeit der Stromversorgung vom Wetter. Der Deutsche Wetterdienst DWD hat deshalb in einer neuen, europaweiten Untersuchung ermittelt, wie stark die Stromproduktion aus Sonne und Wind wetterbedingt schwankt. Die Untersuchung zeigt auch, welche Möglichkeiten aus meteorologischer Sicht bestehen, Ertragsausfälle bei der regenerativen Stromproduktion zu vermindern. weiterlesen…

Klimastudie: Deutsche Bahn muss mit Extremwetter rechnen


DB wappnet sich mit 5-Punkte-Strategie

Die Deutsche Bahn ist von den Auswirkungen des Klimawandels so stark betroffen wie wohl kein anderes großes Unternehmen in Deutschland. Das leitet die Bahn aus der Untersuchung „Klimawandel – Auswirkungen auf die Deutsche Bahn AG“ des renommierten Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) ab, die am 28.02.2018 übergeben wurde. Bahnchef Lutz: „Der Klimawandel ist ein nicht zu leugnender Fakt“. Prof. Hans-Joachim Schellnhuber: „Die Bahn kann als klimafreundlicher Verkehrsträger gleichzeitig auch selbst eine Antwort auf das Problem sein“. weiterlesen…

Paris erwägt Klima-Klage gegen Energiekonzerne


Französische Hauptstadt immer öfter von Wetterextremen betroffen

Paris könnte die erste Stadt in Europa werden, die Öl- und Gaskonzerne für die Folgekosten des Klimawandels verklagt. Vorbild ist die Stadt New York, die den Vorstoß schon gewagt hat. Einfach wird das nicht – aber erfolgreiche Präzedenzfälle gibt es bereits, wie Nicole Allé am 13.02.2018 in energiezukunft schreibt.
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