Global Water Report

2023 war Klima-Extremjahr

Das Klima ändert sich, und damit der Wasserkreislauf. Nun liegt der jährlich vom Global Water Monitor Consortium veröffentlichte „Global Water Report 2023“ vor, an dem die TU Wien maßgeblich mitbeteiligt war. Der am 11.01.2024 erschienene Report zeigt, wie stark sich der Klimawandel im vergangenen Jahr auf den Wasserkreislauf der Welt auswirkte. 2023 zeigten sich diese Auswirkungen besonders dramatisch: In manchen Regionen kam es zu extremen Trockenheiten, in anderen hingegen zu Überflutungen. Extreme Temperaturen führten zu massiver Schädigung der Vegetation. weiterlesen…

Baumring-Daten belegen ungewöhnliche Sommertrockenheiten

„Nature“ veröffentlicht Studie mit Beteiligung der FU Berlin

Forschende haben anhand von Baumring-Isotopendaten nachgewiesen, dass in einigen Teilen Europas die Sommertrockenheiten der lvergangenen Jahre im Vergleich zu den Jahrhunderten zuvor sehr ungewöhnlich waren. Dazu haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – unter anderem aus der Freien Universität Berlin – eine neue Messmethode basierend auf Isotopendaten angewandt. Die dazugehörige Studie mit dem Titel „European tree-ring isotopes indicate unusual recent hydroclimate“ ist am 08.02.2023 in Nature Communications Earth and Environment veröffentlicht worden. weiterlesen…

über den Umgang mit sozialen Medien in der Krisenbewältigung

Wissenschaftler veröffentlichen Untersuchung der Flutkatastrophe 2021

Im Katastrophenfall sind Social-Media-Plattformen Fluch und Segen zugleich. Hier überschlagen sich Meldungen und Posts über das Ereignis – manche sind wertvoll, andere falsch. Diese Vielzahl an Informationen für Krisenstäbe und Einsatzleitungen auszuwerten und die hilfreichsten zur Verfügung zu stellen, ist Aufgabe sogenannter Virtual Operations Support Teams, kurz VOST. Welche Rolle diese Teams bei der Flutkatastrophe 2021 in Wuppertal übernommen haben, haben Wissenschaftler der Bergischen Universität nun in einer Untersuchung ausgewertet. weiterlesen…

Risikomanagement auf bisher nie dagewesene Ereignisse ausrichten

Überschwemmungen und Dürreperioden nehmen zu

„Nur weil man etwas noch nicht erlebt hat, heißt das nicht, dass es nicht passieren kann“. Mit dieser Lebensweisheit beginnt das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ seine Medienmitteilung vom 05.08.2022. Sie gelte auch für Naturgefahren wie Überschwemmungen und Dürren. Eine in Nature veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass es nicht ausreicht, Maßnahmen des Risikomanagements auf den schlimmsten bisher bekannten Fall auszurichten, um die Auswirkungen von noch nie dagewesenen Ereignissen zu verringern. weiterlesen…

Nach der Flut ist vor der Flut

Universität Potsdam am BMBF-Projekt zu Wasser-Extremereignissen beteiligt

Extremereignisse wie Dürre, Starkregen und Sturzfluten haben in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Um das Risikomanagement bei extremen Niederschlägen, großflächigen Überschwemmungen oder lange anhaltenden Dürreperioden zu verbessern, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsverbünde mit der Maßnahme „WaX – Wasser-Extremereignisse“. Das Institut für Umweltwissenschaften und Geographie der Universität Potsdam ist mit dem Verbundvorhaben „Inno_MAUS“ sowie mit dem Vernetzungsvorhaben „Aqua-X-Net“ dabei. Die WaX-Auftaktveranstaltung findet heute und morgen in Bonn statt. (Foto: Hochwasser am Rhein bei Wiesbaden – © Franziska Vogt) weiterlesen…

Fell: Aus der Flut nichts gelernt

Katastrophenschutz im Zeitalter des Klimakollaps – Beispiel Hochwasser – von Hans-Josef Fell

Wie schon seit vielen Jahrzehnten bekannt, nehmen wetterbedingte Katastrophen mit jeder Erhöhung der Erdtemperatur an Heftigkeit und Häufigkeit zu. Mit den furchtbaren Hochwasserkatastrophen, die nicht nur in der Eifel und dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen schlimmste Verwüstungen angerichtet haben, wie sie sonst nur im Krieg oder bei starken Erdbeben auftreten, sind diese nun auch verstärkt in Deutschland angekommen. In anderen Ländern nehmen solche Verwüstungen schon seit Jahren ständig zu. (Foto: Hochwasser in Altenahr, Altenburg am 15.07.2021 – Foto @ Martin Seifert. Ursprünglich hochladender Benutzer: CnndrBrbr (Wikipedia auf Deutsch – Übertragen aus de.wikipedia nach Commons)CC0) weiterlesen…

Erwarteter Hurrikan – erwartete Kontroverse

„Harvey – so sieht der Klimawandel aus“

Der Hurrikan Harvey kam nicht überraschend – das belegen zahlreiche Veröffentlichungen, seit der Megasturm in Texas an Land ging – ebenso wenig überraschend kamen die Kontroversen, die Harvey zwischen Trumpisten (Klimaleugnern) und Klimaschützern vom Zaun gebrochen hat. „Es ist Zeit, unsere Augen zu öffnen und sich auf die Welt vorzubereiten, die kommt“, schrieb beispielsweise der Meteorologe Eric Holthaus am 28.08.2017 im US-Magazin Politico. Die US-Kolumnistin Ann Coulter, glühende Trump-Unterstützerin, reagierte mit diesem Tweet: „Ich glaube nicht, dass der Hurrikan Harvey Gottes Strafe für Houston ist, weil sie eine lesbische Bürgermeisterin gewählt haben. Aber das ist immer noch glaubwürdiger als ‚Klimawandel‘.“ weiterlesen…

Hochwasser-Alarm

Größere Schäden möglich als befürchtet

Schäden durch Hochwasser nehmen in Deutschland mit dem Klimawandel voraussichtlich zu. Das geht aus einer Pressemitteilung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hervor, die auf eine soeben in der Zeitschrift Natural Hazards and Earth System Sciences erschienenen Studie verweist. weiterlesen…

Teure Unwetter über Deutschland

Sturmtief „Elvira“ kostet rund 450 Millionen Euro

Überschwemmung bei Halle (Saale) - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie deutschen Versicherer werden ihre Kunden nach den schweren Unwettern des Sturmtiefs „Elvira“ (27.-30.05.2016) voraussichtlich mit rund 450 Millionen Euro entschädigen. Das ist das Ergebnis der vorläufigen Schadenschätzung des . Neben den Kosten für versicherte Häuser und den Hausrat umfasst diese Summe auch Schäden von Gewerbebetrieben und an kaskoversicherten Autos. In diesen Zahlen noch nicht enthalten sind die Unwetterschäden der darauffolgenden Tage, etwa in Niederbayern und Nordrhein-Westfalen. weiterlesen…