Verheerende Naturkatastrophen

Klimawandel kostete letztes Jahr 160 Milliarden US-Dollar

Die Naturkatastrophen-Bilanz des Jahres 2018 falle erneut vernichtend aus, schreibt Joschua Katz in seinem Artikel auf energiezukunft.eu. Im vergangenen Jahr hätten sich die Gesamtschäden auf etwa 160 Milliarden US-Dollar belaufen, so das Fazit des Rückversicherers Munich Re. Vor allem im zweiten Halbjahr seien die Kosten besonders groß gewesen. Rund die Hälfte der Schäden sei dabei versichert gewesen, wodurch die Schadensbelastung für Versicherer deutlich höher als im langfristigen Durchschnitt gewesen sei. Trotzdem wären die Kosten unter der extremen Schadenssumme von 350 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2017 geblieben, die von Rekordschäden durch Hurrikans geprägt worden sei. weiterlesen…

Klimawandel vor 4.000 Jahren

Zerstörtes erstes Weltreich der Geschichte

Vasile Ersek, leitender Dozent für Physische Geographie der Universität von Northumbrien, Newcastle, schrieb für The Conversation über die Entdeckung neuer Beweise für eine Dürre, die das Akkadische Reich vor 4.000 Jahren beendete. Die Arbeit wurde einer Medienmitteilung der Universität zufolge unter dem Titel “Precise timing of abrupt increase in dust activity in the Middle East coincident with 4.2 ka social change” in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America prubliziert.
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2018 wärmstes Jahr in Deutschland seit Messbeginn 1881

Acht der neun heißesten Jahre lagen nach 2000

“Ganz im Zeichen des Klimawandels“, sah DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich laut einer Medienmitteilung das Jahr 2018 – denn es habe sich nicht nur als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen präsentiert, sondern auch als eines der niederschlagsärmsten. Von April bis November verliefen alle Monate ausnahmslos zu warm, zu trocken und sonnenscheinreich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen am 28.12.2018 meldete. Aber viel bedeutender: Acht der neun wärmsten Jahre in Deutschland liegen innerhalb des 21. Jahrhunderts. Das kann kein Zufall sein. weiterlesen…

“Heißzeit” – Wort des Jahres 2018

Geprägt vom PIK-Potsdam

“Heißzeit” ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres gekürt worden. Dieser Begriff kam am 06.08.2018 zum ersten Mal in einer Medienmitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenabschätzung vor: “Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen”, hieß es da (siehe solarify.eu/auf-dem-weg-in-die-heisszeit). Selbst bei Umsetzung der COP21-Ziele bleibe ein Risiko, dass der Planet in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4° C bis 5° C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10 bis 60 m, so die PIK-Veröffentlichung. weiterlesen…

Medien im Hitzesommer 2018


“Sterbende Fische, lebendiger Journalismus” – Bestandsaufnahme des Klimajournalismus von klimafakten.de

Mit freundlicher Genehmigung von klimafakten.de
“Fast punktgenau mit dem Herbstbeginn zieht über unserer Redaktion in Berlin die erste ergiebige Regenfront heran und beendet damit eine seit April herrschende Dürre”, damit leitete die klimafakten-Redaktion am 24.09.2018 eine außergewöhnliche (und verdienstvolle) Bilanz des Rekordsommers ein: eine “Bestandsaufnahme des Klimajournalismus“, eine vorläufige Bilanz, inwieweit Dürre und Hitze zu einem Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsschub für das Thema Klimawandel geführt haben – und ob hiervon vielleicht sogar Effekte für die Klimapolitik zu erwarten sind. weiterlesen…

Dürre betrifft rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands


CEDIM des KIT zieht erste Bilanz der Hitzewelle 2018

Der Vier-Monats-Zeitraum April bis Juli 2018 war der wärmste in Deutschland seit Aufzeichnungsbeginn. Viele Orte erreichten neue Allzeitrekorde und Monatsrekorde. Dazu kam eine ab Februar herrschende Trockenheit. Im August waren rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands unter Dürre. Hitze und Trockenheit führten in mehreren Regionen Europas zu schweren Waldbränden und in Deutschland zu Ernteausfällen. Dies berichtet das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in seinem aktuellen Report. weiterlesen…

Halbjahresbilanz der Münchner Rück


Wenige schwere Naturkatastrophen im Halbjahr – Gesamtschäden unter dem Durchschnitt

Naturkatastrophen haben im 1. Halbjahr 2018 weltweit deutlich weniger Schäden verursacht als üblich . so der weltgrößte Rückversicherer Munich Re in einer Medienmitteilung. Die Gesamtschäden betrugen nach vorläufigen Zahlen rund 28,5 Mrd. Euro, der niedrigste Stand seit 2005 (inflationsbereinigt 25 Mrd. Euro). Einzelne Ereignisse haben aber für Betroffene hohe Schäden verursacht, etwa im Agrarsektor durch Ernteausfälle wegen Trockenheit in Europa. weiterlesen…

Wassersicherheit und ökosystem-basierte Anpassung an den Klimawandel


Weltwassertag: Arme leiden am schlimmsten unter Wasserknappheit und Überschwemmungen

In der aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) vom 22.03.2018 schreiben Jean Carlo Rodríguez de Francisco, Mirja Schoderer und Carmen Richerzhagen gemäß dem Motto des diesjährigen Weltwassertages „Die Antwort liegt in der Natur“ über grüne Lösungen für die Wasserkrisen des 21. Jahrhunderts und die sie behindernden Ungleichheiten. Das ist zugleich eng mit dem Klimawandel verknüpft, der die Wassersicherheit weltweit bedroht. Denn rund 1,9 Mrd. Menschen sind bereits heute mit Wasserknappheit konfrontiert. weiterlesen…

Voreingenommene Studien stigmatisieren Entwicklungsländer


nature: “Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse über Klimawandel und Bürgerkonflikte!”

Die Wissenschaftszeitschrift nature weist in einem Editorial auf einen Sachverhalt hin, der bisher nicht im Mittelpunkt stand: “Viele Studien, die die globale Erwärmung mit zivilen Unruhen in Verbindung bringen, sind voreingenommen und verschärfen die Stigmatisierung der Entwicklungsländer.” weiterlesen…

Monsunsystem in der Sahelzone?


In Afrikas Sahelzone könnte es plötzlich viel mehr regnen

Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden Mechanismus, der jenseits von 1,5 bis 2 Grad Celsius einsetzen kann – direkt an der im Pariser UN-Abkommen geforderten Obergrenze für den weltweiten Temperaturanstieg. Wenngleich die Regenfälle grundsätzlich vorteilhaft sein könnten, wäre die Veränderung bei Überschreiten des Kipp-Punktes so groß, dass sie von der vielfach leidgeprüften Region eine erhebliche Anpassungsleistung fordern würde. weiterlesen…