Halbjahresbilanz der Münchner Rück


Wenige schwere Naturkatastrophen im Halbjahr – Gesamtschäden unter dem Durchschnitt

Naturkatastrophen haben im 1. Halbjahr 2018 weltweit deutlich weniger Schäden verursacht als üblich . so der weltgrößte Rückversicherer Munich Re in einer Medienmitteilung. Die Gesamtschäden betrugen nach vorläufigen Zahlen rund 28,5 Mrd. Euro, der niedrigste Stand seit 2005 (inflationsbereinigt 25 Mrd. Euro). Einzelne Ereignisse haben aber für Betroffene hohe Schäden verursacht, etwa im Agrarsektor durch Ernteausfälle wegen Trockenheit in Europa. weiterlesen…

Wassersicherheit und ökosystem-basierte Anpassung an den Klimawandel


Weltwassertag: Arme leiden am schlimmsten unter Wasserknappheit und Überschwemmungen

In der aktuellen Kolumne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) vom 22.03.2018 schreiben Jean Carlo Rodríguez de Francisco, Mirja Schoderer und Carmen Richerzhagen gemäß dem Motto des diesjährigen Weltwassertages „Die Antwort liegt in der Natur“ über grüne Lösungen für die Wasserkrisen des 21. Jahrhunderts und die sie behindernden Ungleichheiten. Das ist zugleich eng mit dem Klimawandel verknüpft, der die Wassersicherheit weltweit bedroht. Denn rund 1,9 Mrd. Menschen sind bereits heute mit Wasserknappheit konfrontiert. weiterlesen…

Voreingenommene Studien stigmatisieren Entwicklungsländer


nature: “Ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse über Klimawandel und Bürgerkonflikte!”

Die Wissenschaftszeitschrift nature weist in einem Editorial auf einen Sachverhalt hin, der bisher nicht im Mittelpunkt stand: “Viele Studien, die die globale Erwärmung mit zivilen Unruhen in Verbindung bringen, sind voreingenommen und verschärfen die Stigmatisierung der Entwicklungsländer.” weiterlesen…

Monsunsystem in der Sahelzone?


In Afrikas Sahelzone könnte es plötzlich viel mehr regnen

Der Klimawandel könnte einen von Afrikas trockensten Landstrichen zu einem sehr nassen machen, indem dort recht abrupt ein Monsunsystem entsteht. Erstmals haben Wissenschaftler in Computersimulationen Belege für eine mögliche plötzliche Veränderung hin zu heftigen regionalen Regenfällen in der bislang extrem trockenen Sahelzone gefunden. Sie sehen hier einen sich selbst verstärkenden Mechanismus, der jenseits von 1,5 bis 2 Grad Celsius einsetzen kann – direkt an der im Pariser UN-Abkommen geforderten Obergrenze für den weltweiten Temperaturanstieg. Wenngleich die Regenfälle grundsätzlich vorteilhaft sein könnten, wäre die Veränderung bei Überschreiten des Kipp-Punktes so groß, dass sie von der vielfach leidgeprüften Region eine erhebliche Anpassungsleistung fordern würde. weiterlesen…