Natürliche Kühlung gegen die Hitze in der Stadt


Wien setzt Maßnahmen gegen urbane Hitzeinseln. Denn die beste Klimaanlage kommt aus der Natur.

Im dicht bebauten Gebiet ist es bei einer Hitzewelle nochmals deutlich heißer und drückender. Asphalt, Beton und Dächer sorgen dafür, dass die Temperaturen im direkten Umfeld noch weiter steigen. Es entstehen städtische Hitzeinseln (Urban Heat Islands). Das Phänomen nimmt durch den globalen Klimawandel noch weiter zu, sofern nicht städtebauliche Gegenmaßnahmen getroffen werden, um diese Entwicklung zumindest abzumindern. Grundlage ist der Urban Heat Islands Strategieplan Wien”. weiterlesen…

Klima wie Norditalien


Interview mit Ernst Rauch, Munich RE: “Brandenburgs Bauern sollten Oliven anbauen”

Ernst Rauch, Klimaexperte des Rückversicherers Munich Re, riet den Brandenburgischen Bauern, und nicht nur ihnen, in einem Tagesspiegel-Interview mit Heike Jahberg, sie sollten darüber nachdenken, ob sie langfristig nicht lieber Olivenbäume anpflanzen würden. Das war zwar symbolisch gemeint, aber Deutschland steuert auf ein Klima wie Norditalien zu. Jahberg: “Das hat Konsequenzen.” weiterlesen…

Im Sommer nachhaltig kühlend, im Winter Wärme-isolierend


Begrünte Fassaden in den Städten helfen gegen Feinstaub, Stickoxide und Hitze

Wissenschaftler der Universität zu Köln und des Forschungszentrums Jülich haben gezeigt, dass grüne Fassaden nicht nur das Hausklima positiv regulieren, sondern auch gesundheitsschädliche Stickoxide und Feinstaubpartikel absorbieren und filtern. Das Team um Professor Hans Georg Edelmann vom Institut für Biologiedidaktik der Uni Köln hat die Tagestemperatur-Verläufe von Efeu-begrünten Fassaden im Vergleich zu klassischen, verputzten Hausfassaden sowie die fassadennahe Luftfeuchte über mehrere Wochen aufgezeichnet. weiterlesen…

Hitzewellen im Ozean – Risiken für Ökosysteme?


Erstmals quantitative Aussagen über Häufigkeit, Stärke und räumliche Verteilung von künftigen Extremereignissen im Ozean möglich

thomas-froelicher-foto-ethz-chMarine Ökosysteme produzieren etwa die Hälfte der jährlichen globalen Biomasse und liefern lebenswichtige Proteine für mehr als eine Milliarde Menschen. Neue Studien zeigen, dass enorme Warmwasserblasen im Ozean deutliche Spuren an Ökosystemen hinterlassen haben. Wie sind diese Veränderungen zu deuten? eth-zuerich-logoThomas Frölicher, ETH Zürich, mit einer Erklärung. weiterlesen…

Klima: Jahrtausendrekorde


Gießener Klimaforscher veröffentlicht internationale Studie: Heißeste europäische Sommer seit mehr als 2.000 Jahren

Über die vergangenen Jahrzehnte haben sich die Sommer im größten Teil Europas immer stärker erwärmt, begleitet von extremen Hitzewellen wie in 2013, 2010 und 2015. Neue Forschungen unter Leitung des Gießener Geographen und Klimaforschers Prof. Dr. Jürg Luterbacher setzen die aktuelle Erwärmung in einen historischen Kontext von 2.100 Jahren. Mit Hilfe von Baumring-Daten und historisch dokumentierten Hinweisen konnte eine neue Rekonstruktion der europäischen Sommertemperaturen erstellt werden. Die Arbeit von 45 Wissenschaftlern aus 13 Ländern wurde jetzt im Forschungsmagazin „Environmental Research Letters“ veröffentlich – so eine Pressemitteilung der Giessener Universität. weiterlesen…