CO2-Vermeidungskosten vermeiden

Treibhausgase reduzieren statt teure Zertifikate kaufen

Die aus Gründen des Klimaschutzes dringend erforderliche Reduktion der CO2-Emissionen ist teilweise mit hohem finanziellem Aufwand verbunden – das Stichwort lautet: „CO2-Vermeidungskosten“. Doch gerade im Gebäudebereich, der für rund 35 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich ist, lassen sich mit geringfügigen Investitionsmaßnahmen enorme CO2-Einsparungen erzielen. Das belegt eine von den Verbänden der Technischen Gebäudeausrüstung angeregte Studie, die das E.ON Energy Research Center der RWTH Aachen, der Umweltcampus Birkenfeld der Universität Trier und das Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden erstellten. weiterlesen…

Klimaanlagen heizen die Welt auf

Weltweiter Boom an Kühlgeräten

Nicht nur in Australien sind Millionen von Menschen auf Klimaanlagen und Kühlsysteme angewiesen, und die Zahl steigt mit den vom Klimawandel angefeuerten Temperaturen. Während diese Geräte zwar Leben retten können, schaden sie der Umwelt aber massiv – ein Teufelskreis, so die Deutsche Welle bereits vor eineinhalb Jahren. Im September soeben der Deutschlandfunk: “Die Sommer werden heißer: bis zu 40 Grad warm war es in den vergangenen Jahren. Da scheint die Installation einer Klimaanlage ein naheliegender Gedanke. Weltweit steigen die Verkaufszahlen, die Zahl der Geräte könnte sich verdreifachen. Dabei sind sie selbst Gift fürs Klima”, und auch die Leadzeile des DLF endet mit dem Wort “ein Teufelskreis”. weiterlesen…

Kühlsysteme heizen die Welt auf


Klimaanlagen können Menschenleben retten und tragen zum Klimawandel bei

Der Zugang zu Kühlsystemen ist für alle Menschen lebenswichtig. Damit ist nicht etwa die hauseigene Klimaanlage gemeint, sondern die Möglichkeit, Medizin und Lebensmittel lagern zu können. Diese Möglichkeit fehlt Millionen von Menschen. Kühlen ist der Schlüssel, um Hunger und Armut zu bekämpfen. Dadurch, dass viele Bauern weltweit keinen Zugang zu Kühlräumen haben, können sie ihre Waren nur in einem sehr kleinen Umkreis verkaufen, bevor sie schlecht werden. Irene Banos Ruiz berichtete darüber am 23.07.2018 in der Deutschen Welle.
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