SOLARIFY

Archiv: Wärmepumpe


Studie der TU Wien: Mehr Effizienz, weniger CO2 – Fernwärme könnte mit Hilfe von Wärmepumpen noch umweltfreundlicher werden

Wärmepumpentechnik für die Heizung zu Hause ist längst nichts Ungewöhnliches mehr. Doch für große Fernwärmenetze werden Wärmepumpen heute kaum eingesetzt. Die Energy Economics Group der Technischen Universität Wien schloss nun das großangelegte, vom Klima- und Energiefonds geförderte, Forschungsprojekt „P2H-Pot“ ab, in dem das Potenzial von Wärmepumpen im Fernwärmebereich untersucht wurde.

Energie aus Abwasser


enervis-Studie: Ungehobenes Potenzial für die Wärmewende

  • Energie aus Abwasser kann 14% des Wärmebedarfs im deutschen Gebäudesektor decken
  • Klimaschutzeffekt von Energie aus Abwasser erheblich: Schon Teilrealisierung des Potenzials würde ca. 80%ige Erreichung des CO2-Gebäudeziels im Klimaschutzplan 2050 ermöglichen
  • Hohe Wirtschaftlichkeit führt zu CO2-Vermeidungserlösen anstelle von –kosten

Wärmepumpenmarkt wächst


Töpfer: „Die Energiewende ist bisher eine Mogelpackung“ – Digitalisierung und Wärmepumpe: Industrie und Handwerk in den Startlöchern

180 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Handwerk trafen sich am 23. und 24.11.2017 im Berliner Ellington-Hotel zum „15. Forum Wärmepumpe“ zu Fachvorträgen und Austausch über brisante Themen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand neben den Herausforderungen der Branche (Qualitätssicherung, Digitalisierung) die Sektorkopplung.


Gestiegene Effizienz: Feldtests bestätigen Potenzial

Wärmepumpen können auch im Gebäudebestand effizient arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE laut einer Medienmitteilung vom 22.11.2017 anhand von Feldtests der vergangenen zwölf Jahre. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins stellte das Forschungsinstitut erstmals die Daten der neuesten Langzeitbeobachtung vor. Im Vergleich zu einem früheren Projekt im Bereich der Bestandsgebäude hat sich die Effizienz der Luft/Wasser-Wärmepumpen um etwa 20 Prozent gesteigert. Auch aus diesem Grund baut das Fraunhofer ISE seine Wärmepumpen-Aktivitäten massiv aus, unter anderem mit einem Testlabor und verstärkter Forschung an Konzepten für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern.


Prototyp für Forschungsprojekt entwickelt

Eine Wohnanlage aus der Nachkriegszeit im Münchner Stadtteil Haidhausen sollte energetisch saniert werden und ein neues, CO2-neutrales Energiekonzept erhalten. Im Zentrum des Heizsystems steht eine eigens entwickelte Gasmotor-Wärmepumpe, die das Grundwasser als Wärmequelle erschließt – so ein neues BINE-Projektinfo.


Umwelttechnikpreis für PV-Thermie-Hybridmodul

Ein PV-Kombi-Modul mit Wärme-Kollektoren an der Unterseite und integriertem Luft-Wärme-Tauscher (PVT-Kollektor von Consolar) ist mit einem Umwelttechnikpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Das neuartige Modul soll sich vor allem zum Anschluss von Wärmepumpen eignen.


Wie Wohnungen 2030 warm werden: Fünf Millionen Wärmepumpen, gleichviel Gas, viel weniger Öl

Agora Energiewende LogoWenn Deutschland sein Klimaschutzziel erreichen will – sprich: 80 bis 95 Prozent weniger CO2 als 1990 – dann muss sich in den Heizungskellern eine Menge tun. Das Ziel ist ehrgeizig. Der Gebäudesektor soll in gut 30 Jahren praktisch klimaneutral sein. Womit sollen aber im Jahr 2050 die Häuser geheizt werden, wenn Energieträger wie Öl und Erdgas nicht mehr verwendet werden dürfen? Und was muss schon bis zum Jahr 2030 getan werden, damit die richtigen Weichen gestellt werden bis 2050? Um diese Fragen geht es in der Studie Wärmewende 2030(15.02.2017) , deren Ergebnisse Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende vorab in einer Pressemitteilung analysierte.

Stuttgart geht voran


Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart

Stuttgart will sich zu einer “Vorzeigestadt” in Sachen Energiewende entwickeln und andere Großstädte zur Nachahmung motivieren. So sieht es das Konzept “Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart” vor, das der Gemeinderat am 28.01.2016 mit großer Mehrheit beschlossen hat.

Seit der Beherrschung des Feuers wandelt der Mensch Brennstoffe in Wärme um. Selbst der beste Heizkessel kann aber für die Gebäudeheizung nicht mehr Energie bereitstellen als über den Brennstoff hineingesteckt wird. Das ist bei elektrisch betriebenen Wärmepumpen anders. Sie nehmen zusätzlich Energie aus der Umgebung auf. Die neue Ausgabe von Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft stellt Argumente für und wider die Wärmepumpe, vor allem im Vergleich mit Blockheizkraftwerken, gegenüber.

Novelle des Marktanreizprogramms steigert Förderung von Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen

Effizient und gleichzeitig besonders umweltfreundlich ist Wärme aus erneuerbaren Energien. Mit dem jetzt überarbeiteten und verbesserten Marktanreizprogramm (MAP), das zum 01.04. in Kraft tritt, will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mehr Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Unternehmen und Kommunen motivieren, bei der Wärme auf die Kraft aus Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen. Wer sich dafür entscheidet, bekommt über das MAP bares Geld.

nächste Seite »