GB und D vernachlässigen Wärmesektor

Vergleichende Studie über Strategie der Emissionsreduzierung beim Beheizen von Gebäuden in Deutschland und Großbritannien

Am Endenergieverbrauch hat die Wärmeenergie einen Anteil von über 50 Prozent. Die Emissionen beim Beheizen von Gebäuden zu reduzieren, hätte folglich eine große Hebelwirkung fürs Klima. Welche Strategien verfolgen Deutschland und Großbritannien, um diese großen Potentiale zu heben? Eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) belegt einer Medienmitteilung vom 18.05.2020 zufolge, dass beide Länder weitaus mehr für eine wirksame Eindämmung des Klimawandels im Heizungssektor tun müssten. weiterlesen…

Corona lässt Heizungsbedarf steigen

Ausgangsbeschränkungen: Deutsche Haushalte heizen 9% mehr

Laut einer Studie des Münchner Start-ups tado° vom 16.04.2020 haben deutsche Haushalte ihre Heizung im vergangenen Monat 9% mehr genutzt als im März 2019. Das Wetter spiele hier eine geringe Rolle, da sich die Außentemperatur nur um durchschnittlich 1°C vom Vorjahr unterscheidet. Der erhöhte Heizenergieverbrauch lasse sich größtenteils darauf zurückführen, dass die Bevölkerung während der Corona-Krise mehr Zeit zu Hause verbringe. (Foto: Heizungsregler – © tado.com) weiterlesen…

Mehrkosten eines CO2-Preises

Berliner Ölheizung am teuersten

Die TU Dortmund und der Energiedienstleister ista haben berechnet, wie hoch die Kosten für Haushalte infolge eines CO2-Preises auf Heizöl und Erdgas wären, wenn dieser komplett an die Haushalte weitergegeben würde. Für die Stichprobe wurden Daten von rund 65.000 Mehrfamilienhäusern in ganz Deutschland ausgewertet. Besonders hoch wären die Zusatzkosten für eine Wohnung in Berlin, die mit Öl geheizt wird. weiterlesen…

Bedarf an Heizenergie und -kosten 2018 um 2% gestiegen

Wärmemonitor 2018: Haushalte heizen verstärkt, höchste Zeit für mehr Klimaschutz in Gebäuden

Rechtzeitig vor dem Klimakabinett am 20.09.2019: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat den jährlichen Raumwärmebedarf berechnet: Heizenergie und -kosten stiegen 2018 um durchschnittlich zwei Prozent. Eine erstmalige langfristige Untersuchung der energetischen Gebäudesanierungsrate zeigt einer Medienmitteilung vom 04.09.2019 zufolge: die Anstrengungen bei der energetischen Gebäudesanierung müssen politisch stärker gefördert werden. weiterlesen…