42,8 % der 2019 fertiggestellten Wohngebäude mit Öl oder Gas beheizt

Vor Einführung der CO2-Abgabe: Trend rückläufig – 2018 waren es drei Viertel

Am 01.01.2021 tritt die CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid in Kraft. So soll der Einsatz fossiler Energieträger in der Mobilität und für die Wärme in Gebäuden reduziert werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 28.12.2020 mitteilte, waren von den im vergangenen Jahr insgesamt 108.100 neuen Wohngebäuden 42,8 % mit einer Öl- oder Gasheizung ausgestattet. Vor zwanzig Jahren betrug dieser Anteil noch 93,1 %. weiterlesen…

Peak Oil ist bereits vorüber

Energiewende: Umstellung auf Elektrofahrzeuge in Schwellenländern wird Ölzeitalter beenden

China ist führend bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge (EV) in den Schwellenländern, die jährlich 250 Milliarden Dollar an Ölimporten einsparen und das erwartete Wachstum der globalen Ölnachfrage um 70% senken wird, so ein neuer Bericht des Finanz-Thinktanks Carbon Tracker, der am 20.11.2020 veröffentlicht wurde. Der Untersuchung zufolge ist der Gipfel der Erdölnachfrage, Peak Oil, bereits seit 2019 vorüber. weiterlesen…

Milliarden-Deal in US-Ölindustrie

Chevron-Kauf von Nobles Öl- und Gasfeldern kann neue Fusions-Welle in angeschlagener US-Ölbranche auslösen

Im ersten großen Geschäft seit dem Absturz der Ölpreise vor vier Monaten stimmte Chevron am 20.07.2020 zu, Noble Energy für umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro zu kaufen, was viele Experten als den Beginn einer durchgreifenden Konsolidierung in der US-amerikanischen Ölindustrie ansehen, schreibt Clifford Krauss am 20.07.2020 in der New York Times. weiterlesen…

Auswirkungen des Coronavirus auf die weltweite Energie

Stärkster Rückgang der Ölnachfrage der Geschichte – und der Umweltemissionen

Uniper-Kohlekraftwerk Schkopau bei Leuna - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyWir durchleben eine globale Gesundheits- und Wirtschaftskrise, die irgendwann ein Ende haben wird, aber in der Zwischenzeit sind die Auswirkungen auf die globale Energiewelt enorm. In den Schlagzeilen geht es um den stärksten Rückgang der Ölnachfrage in der Geschichte, die Absprache der OPEC plus-Länder zur Reduzierung der weltweiten Ölförderung um 10 Mio. Barrel pro Tag und negative Ölpreise. Die Auswirkungen sind jedoch weit über das Öl hinaus spürbar, sei es auf andere Rohstoffpreise, Strompreise und Erneuerbare Energien” – soweit der EE-Finanz-Experte Gerard Reid in seinem neuen Blog am 04.05.2020. weiterlesen…

Bedarf an Heizenergie und -kosten 2018 um 2% gestiegen

Wärmemonitor 2018: Haushalte heizen verstärkt, höchste Zeit für mehr Klimaschutz in Gebäuden

Rechtzeitig vor dem Klimakabinett am 20.09.2019: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat den jährlichen Raumwärmebedarf berechnet: Heizenergie und -kosten stiegen 2018 um durchschnittlich zwei Prozent. Eine erstmalige langfristige Untersuchung der energetischen Gebäudesanierungsrate zeigt einer Medienmitteilung vom 04.09.2019 zufolge: die Anstrengungen bei der energetischen Gebäudesanierung müssen politisch stärker gefördert werden. weiterlesen…

Mi­kro­be erzeugt Me­than aus Roh­öl

Candidatus Me­tha­no­lip­a­ria wandelt Öl in Gas

Neue Mi­kro­skopaufnahmen deu­ten dar­auf hin, dass die kürz­lich ent­deck­ten Mi­kro­ben Me­tha­no­lip­a­ria Me­than aus Roh­öl er­zeu­gen kön­nen – ohne frem­de Hil­fe. In einer Medienmitteilung des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie (MPIMM) vom 20.08.2019 heißt es fast poetisch: “Die winzigen Organismen klammern sich an Öltröpfchen und vollbringen Großes: Ganz allein scheinen sie Öl in Methan umzuwandeln, in einem Verfahren namens Alkan-Disproportionierung. Bislang war dies nur von Symbiosen zwischen Bakterien und Archäen bekannt. Die Mikrobe wurde nun weltweit in Öllagerstätten gefunden. (Foto: Tauchfahrzeug MARUM-QUEST sammelt Sedimentproben an Ölaustritten im Golf von Mexiko – © MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften) weiterlesen…

EIB will aus fossilen Energien aussteigen

Öl- und Gasproduktion sowie Gasinfrastruktur bald nicht mehr finanzierbar

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die Europäische Investitionsbank (EIB) im Entwurf einer neuen Energierichtlinie vorsieht, ab 2021 keine fossilen Energieprojekte mehr zu finanzieren. Das bedeutet keine Öl- und Gasproduktion, keine Infrastruktur, die vornehmlich auf Erdgas ausgerichtet ist sowie keine Strom- und Wärmeerzeugung aus fossilen Quellen. Stattdessen will sich die Bank auf Energieeffizienz besonders im Gebäudebereich konzentrieren sowie auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und Transformation weg von fossilen Energien. So plane die EIB ihre Aktivitäten an die Pariser Klimaziele anzupassen, wie Germanwatch und urgewald am 26.07.2019 mitteilten. weiterlesen…