Katar plant neues Solarprogramm

Qatar Petroleum baut zudem weltgrößtes LNG-Projekt und liefert 10.000. Heliumladung

Qatar Petroleum (QP) beabsichtigt einer Medienmitteilung zufolge, bis 2030 ein 4-GW-Portfolio für erneuerbare Energien aufzubauen. QP entwickelt derzeit ein 800-MW-Solarsystem. Der Plan ist Teil der im Januar angekündigten Nachhaltigkeitsstrategie 2030 des Unternehmens. Der staatliche Energieversorger Qatar General Electricity & Water Corporation (Kahramaa) einem Team aus Marubeni und Total den Auftrag über die Entwicklung des ersten Solarphotovoltaikprojekts (PV) des Landes im Wert von 1,7 Mrd. QR (467 Mio. USD) erteilt – so die Ghorfa (Arabisch-deutsche Industrie- und Handelskammer). weiterlesen…

Woodside liefert 840.000 Tonnen LNG an RWE

Australischer Flüssiggas-Produzent: „Kunden suchen neue Energiequellen”

Die RWE Supply & Trading GmbH und Woodside Energy Trading Singapore Pte Ltd haben einen Vertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren, beginnend im Jahr 2025, über die Lieferung von verflüssigtem Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) ab 2025 abgeschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist nicht abhängig von einer endgültigen Investitionsentscheidung für ein Projekt. Das LNG stammt aus dem Woodsides Gasfeld Scarborough vor Westaustralien, die zu liefernde Menge beträgt ca. 0,84 Millionen Tonnen pro Jahr. weiterlesen…

Klimaschutz reißt gewaltiges Loch ins Budget der Ölstaaten

Kohlenwasserstoff-Exporte rückläufig

“Wer beim Spielen alles auf eine Karte setzt, ist entweder lebensmüde oder zu hundert Prozent siegessicher. Die Öl- und Gasstaaten dieser Welt spielen dieses Spiel bereits seit Jahrzehnten – und es gibt zunehmend Anzeichen, dass sie auf die falsche Karte gesetzt haben könnten”, schreibt Jakob Pallinger im Wiener Standard. Neun Billionen Dollar weniger könnten Öl- und Gasstaaten laut Carbon Tracker Initiative (CTI) in den kommenden zwanzig Jahren einnehmen. Einige Länder beginnen, sich bereits auf Erneuerbare Energien umzustellen. weiterlesen…

Der Zukunft der Energie auf der Spur

Künstliches Erdgas aus Windwasserstoff und CO2

“Im Sommer zu viel, im Winter zu wenig” – Wind- und Solarenergie sollen ausgebaut werden, doch deren Problem sei die Volatilität, so Robert Salzer auf der Internetseite von ORF-Niederösterreich am 03.01.2020. Weil die erneuerbaren Strom-Mengen schwanken, soll nun ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt der RAG, einer der größten technischen Speicherbetreiber Europas, Windstrom speichern – als Erdgas. weiterlesen…

ArcelorMittal setzt Erdgas zur Stahlproduktion ein

Weltweit größtes Stahl- und Bergbauunternehmen in Europa will 2050 klimaneutral produzieren

Bis 2030 will das weltgrößte Stahlunternehmen ArcelorMittal 30 Prozent der CO2-Emissionen einsparen und bis 2050 in Europa klimaneutral produzieren. ArcelorMittal Eisenhüttenstadt plant in diesem Rahmen zunächst, den CO2-Ausstoß in der Stahlherstellung ab 2021 mit einer Umstellung des Hochofens um etwa fünf Prozent pro Jahr zu verringern. Dafür wird im Hochofen künftig Erdgas eingesetzt. (Bild © Pexels auf pixabay) weiterlesen…

Euractiv: Mit „blauem Wasserstoff“ gegen das Henne-Ei-Problem

Brückentechnologie auf dem Weg zu grünem H2

Die Europäische Kommission hat sich ein langfristiges Ziel zur Förderung von sogenanntem „grünem Wasserstoff“, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, gesetzt, schreibt Frédéric Simon (übersetzt von Tim Steins) am 11.12.2020 auf EURACTIV.com. Als Brückentechnologie will man in Brüssel aber auf Wasserstoff auf fossiler Basis in Kombination mit CO2-Speicherung setzen, um den Markt in der Anfangsphase schneller wachsen zu lassen, so ein hochrangiger EU-Beamter.
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US-Gasboom vor Aus?

Brückenbrennstoff Erdgas in den USA gerade “kürzer und schmaler geworden”

Die sogenannte Erdgas-Revolution in den USA könnte zu Ende gehen: Eben erst hatte sie Amerika zum Energieexporteur gemacht, den Strom billig gehalten und zu einem Kraftwerksbau-Boom geführt. Doch die Konkurrenz der regenerativen Energieträger wächst, weil die Corona-Pandemie die Nachfrage nach fossilen Energien verringert hat, sagte Dan Klein von S&P (Standard & Poor’s) Global Platts*) auf deren Internetseite, zitiert u.a. vom Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) und Eric Wesoff in der US-Ausgabe des Portals pv magazine. weiterlesen…

Geschäftsinteressen vor Gemeinwohl und Klimaschutz

Der große Streit ums Erdgas

Zeitungen - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Kommission habe mehrfach den Bedarf an Gas überschätzt, rügte der Europäische Rechnungshof. Der Ausbau der Erdgas-Infrastruktur gefährde die europäischen Klimaziele und verschwende Milliarden Euro an Steuergeldern, so eine ausführliche Recherche von Investigate Europe (publiziert in zahlreichen Zeitungen, darunter der Berliner Tagesspiegel vom 04.10.2020, geschrieben von Nico Schmidt und Harald Schumann). Ursache sei die enge Verflechtung von Politik und Industrie. weiterlesen…

Frankfurt: Kritik an Umstieg von Kohle auf Erdgas

Umweltschützer bemängeln, die Mainova setze weiter auf fossile Energie

Der Frankfurter Energiekonzern Mainova hat angekündigt, bis 2026 aus der Kohleverbrennung auszusteigen; aber das Heizkraftwerk West soll statt Steinkohle Erdgas verbrennen. Das treibt Umweltschutzgruppen allerdings auf die Barrikaden, so Florian Leclerc in der Frankfurter Rundschau am 04.09.2020. weiterlesen…

Neue Gaspipelines und Flüssiggas-Terminals in Europa überflüssig

Erdgas nicht klimafreundlicher als Kohle

“Der Anfang Juli 2020 vom Bundestag beschlossene Kohleausstieg könnte eine größere Rolle für Erdgas im deutschen Energiesystem bedeuten”, schrieben Claudia Kemfert und Franziska Holz, ihre Vertreterin in der Leitung der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin am 15.07.2020. “Doch tatsächlich ist Erdgas nicht klimafreundlicher als Kohle”. Vor allem aber drohe Europa zum Spielfeld des Konflikts zwischen Russland und den USA zu werden. weiterlesen…